Das südkoreanische Unternehmen Dunamu sieht im Jahr 2025 einen Rückgang der Einnahmen aus Kryptowährungen
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Das südkoreanische Unternehmen Dunamu sieht im Jahr 2025 einen Rückgang der Einnahmen aus Kryptowährungen

Von germanlbn

Das südkoreanische Kryptounternehmen Dunamu meldet für 2025 einen Umsatz von 1,03 Milliarden US-Dollar, da die Gewinne aufgrund schwacher Handelsvolumina und regulatorischer Änderungen sinken.

Der südkoreanische Kryptomarkt erlebte im Jahr 2025 eine deutliche Verlangsamung. Dunamu, Betreiber von Upbit, meldete eine schwächere Entwicklungfinanzielle Ergebnisse. Dies führte zu einem Umsatz von 1,56 Billionen KRW oder 1,03 Milliarden US-Dollar. Allerdings gab es im Jahresvergleich einen Rückgang von 10,04 %, was auf ein geringeres Krypto-Handelsvolumen zurückzuführen ist.

Die Verlangsamung des Kryptomarktes wirkt sich hart auf die Gewinne von Dunamu aus

Der Betriebsgewinn von Dunamu ging deutlich zurück und erreichte im Jahresverlauf 869,2 Milliarden KRW. Dies entspricht einem Rückgang von 26,7 % gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus sank der Nettogewinn um 27,9 % und erreichte 708,9 Milliarden KRW. Das Unternehmen führt dies auf geringere Krypto-Handelsvolumina zurück.

Darüber hinaus ist das Krypto-Handelsvolumen in Südkorea, wo das Unternehmen tätig ist, zurückgegangen. Das durchschnittliche tägliche Transaktionsvolumen ging im Vergleich zum Vorjahr bzw. 2024 um fast 15 % zurück. Dies war auf die Verlangsamung der Weltwirtschaft und die geringere Begeisterung der Anleger für Krypto-Assets zurückzuführen.

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Darüber hinaus hat sich der Kryptomarkt in Südkorea aus dem früheren spekulativen Verhalten entwickelt. In der Vergangenheit handelten Kleinanleger häufig mit Krypto-Assets auf der Suche nach schnellen Gewinnen. Dieses Verhalten verlangsamte sich jedoch im Jahr 2025, was zu geringeren Krypto-Handelsvolumina führte.

Schließlich gab es Druck auf Kryptounternehmen in Südkorea. Das Virtual Asset User Protection Act trat Mitte 2024 vollständig in Kraft. Infolgedessen standen Kryptounternehmen im Land vor einer Reihe von Herausforderungen.

Kapitalabflüsse und Strategiewechsel prägen Zukunftspläne

Ein weiterer wichtiger Grund war, dass noch viel Geld übrig warSüdkorea. Krypto-Assets im Wert von etwa 60 Milliarden US-Dollar wurden in private Wallets und Plattformen außerhalb der USA verschoben. Diese Verschiebung fand hauptsächlich im zweiten Halbjahr 2025 statt.

Händler transferierten auch Geld in andere Länder, um bessere Angebote und fortschrittlichere Produkte zu finden. Inländische Plattformen boten keine Dienstleistungen wie Derivate an, was den Anlegern die Auswahl erschwerte. Aus diesem Grund entschieden sich viele Benutzer für internationale Börsen, weil diese flexibler waren.

Auch das berühmte „Kimchi Premium“ verschwand im Laufe des Jahres. Zuvor lagen die Preise für Kryptowährungen in Südkorea über dem weltweiten Durchschnitt. Diese Lücke hat sich jedoch geschlossen, sodass es für die Menschen weniger attraktiv ist, vor Ort zu handeln.

Als Reaktion darauf begann Dunamu, nach neuen Wachstumsmöglichkeiten zu suchen. Berichten zufolgeNaver Financialwollte Dunamu für 10,3 Milliarden Dollar kaufen. Doch ab März 2026 hinkte der Aktientauschprozess hinter dem Zeitplan hinterher.

Das Unternehmen sagte außerdem, es werde daran arbeiten, sein Geschäft weltweit auszubauen. Es möchte neue Geschäftsmöglichkeiten an anderen Orten als Südkorea finden. Dieser Plan könnte dazu beitragen, das langsamere Wachstum im Kryptosektor im Inland auszugleichen.

Die Ergebnisse von Dunamu für 2025 zeigen, wie sich die Kryptobranche insgesamt verändert. Änderungen der Vorschriften und eine geringere Handelsaktivität wirken sich immer noch auf die Marktentwicklung aus. Daher kann die Erholung in der Zukunft von neuen Ideen, der Expansion in neue Märkte und besseren Liquiditätsbedingungen abhängen.

Quelle: Live Bitcoin News

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