CZ erklärt, warum Quantencomputing Crypto nicht zerstören wird
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CZ erklärt, warum Quantencomputing Crypto nicht zerstören wird

Von germanlbn

CZ sagt, dass Kryptowährungen die Bedrohungen durch Quantencomputer überstehen können. Hier erfahren Sie, was Googles Quantendurchbruch für die Bitcoin- und Blockchain-Sicherheit bedeutet.

Mitbegründer von BinanceChangpeng Zhao, im Volksmund als CZ bekannt, wehrt sich gegen wachsende Ängste. 

Er sagt, dass Quantencomputing nicht das Todesurteil für Krypto sei, wie viele glauben. Er ging direkt in den sozialen Medien auf die Besorgnis ein, nachdem er eine weitverbreitete Panik unter den Nutzern festgestellt hatte. 

Seine Botschaft war klar: Die Branche muss einfach ihre Verschlüsselungsalgorithmen aktualisieren. Dennoch räumte er ein, dass der Weg zu diesem Upgrade mit echten Herausforderungen verbunden sei.

Wie Quantencomputer die Sicherheit von Bitcoin bedrohen

Wie LiveBitcoinNews bereits berichtete, veröffentlichte das Quantum AI-Team von Google kürzlich Forschungsergebnisse, die die Krypto-Community erschütterten. 

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Neue Google-Forschung verkürzt die Zeitleiste für Bitcoin-Quantum-Hacks

Das Papier enthüllte eine weitaus effizientere Methode zum Knacken der Bitcoin-Verschlüsselung. Den Ergebnissen zufolge könnte ein Quantencomputer private Bitcoin-Schlüssel in etwa neun Minuten knacken. 

Die durchschnittliche Blockzeit von Bitcoin liegt bei zehn Minuten. Dieser hauchdünne Spielraum ist es, der Sicherheitsforscher in Aufregung versetzt.

Die Sorge ist nicht nur theoretisch. Wenn ein böswilliger Akteur Zugang zu einer ausreichend leistungsfähigen Quantenmaschine erhält, könnte er möglicherweise Gelder stehlen, bevor das Netzwerk überhaupt einen Block verarbeitet. 

Dies stellt eine ernsthafte Gefahr für lange gehaltene Geldbörsen dar, insbesondere für ruhende. 

Die Forschung hat die Branche gezwungen, sich einer Frage zu stellen, die sie lange als weit entfernt betrachtete: Was passiert, wenn die Quantenleistung die aktuellen Verschlüsselungsstandards übertrifft?

CZ skizziert den weiteren Weg für Krypto

CZ glaubt, dass die Antwort in der Post-Quanten-Kryptographie liegt. Er wies darauf hin, dass der Übergang zu quantenresistenten Algorithmen durchaus machbar sei. 

Das größere Hindernis sei die Koordination, stellte er fest. 

Dezentrale Netzwerke erschweren die Organisation von Upgrades. Debatten darüber, welche Algorithmen übernommen werden sollen, könnten auf dem Weg zu Spaltungen und Abspaltungen in der Community führen.

Er warnte außerdem davor, dass neuer Code, der während eines Übergangs eingeführt wird, zu neuen Fehlern oder Sicherheitslücken führen könnte. 

Benutzer, die ihre Vermögenswerte selbst verwahren, müssen Gelder manuell in aktualisierte Wallets migrieren. Das erhöht die Komplexität für alltägliche Krypto-Inhaber noch weiter. Das sei kein Grund zur Panik, argumentierte CZ, wohl aber ein Grund, sorgfältig zu planen und entschlossen zu handeln.

Was passiert mit Satoshis Bitcoin-Vorrat?

Einer der interessanteren Punkte, die CZ angesprochen hat, betrifft FolgendesSatoshi Nakamotos ruhende Bitcoin-Bestände. Wenn Quantencomputer irgendwann die althergebrachte Verschlüsselung durchbrechen, werden diese unberührten Geldbörsen zu Hauptzielen. 

CZ schlug vor, dass die Community erwägen könnte, diese Adressen zu sperren oder effektiv zu vernichten, wenn sich Satoshis Münzen nicht innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens bewegen. Das würde verhindern, dass ein Hacker sie zuerst beansprucht.

Er wies darauf hin, dass es schwierig sei, alle Adressen von Satoshi zu identifizieren, ohne sie mit denen anderer früher Inhaber zu verwechseln. Es handelt sich um ein komplexes Thema, das die Community sorgfältig bearbeiten muss. 

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CZ äußerte sich zuversichtlich und erklärte, dass es immer einfacher sei, Verschlüsselung zu stärken als zu knacken. Mehr Rechenleistung, so argumentierte er, komme letztendlich dem gesamten Krypto-Ökosystem zugute. Krypto wird seiner Ansicht nach das Quantenzeitalter überleben.

Quelle: Live Bitcoin News

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