Analyst alicharts kartiert ETH-Akkumulationszonen von 1.800 $ bis 1.090 $, wobei MVRV-Daten und URPD-Kaufwände auf ein Ziel von 4.900 $ hindeuten.
Ethereum steht an einem kritischen Scheideweg. Die Marke von 2.000 $ wird getestet, und das Rauschen um kurzfristige Kursschwankungen ist laut. Doch ein Analyst konzentriert sich ganz auf das große Ganze.
Kryptoanalyst alicharts legte auf X eine detaillierte Akkumulationsthese dar, die mehrere Preiszonen zwischen 1.800 $ und 1.090 $ ins Visier nimmt. Die Analyse stützt sich auf On-Chain-Daten und Mustererkennung, die über mehrere Marktzyklen zurückreicht.
1.800 $ ist die Linie, die niemand ignorieren sollte
Laut alicharts auf X, falls die aktuelle Kursbewegung ein aufsteigendes Dreieck bildet, dann ist 1.800 $ das, was er die „Grenzlinie im Sand“ nennt. Dieses Niveau markiert die Hypotenuse des Dreiecks. Hält sie, glaubt alicharts, dass eine Rallye in Richtung der X-Achse bei 4.900 $ das wahrscheinliche Ergebnis wird.
Die Zone um 1.800 $ deckt sich auch mit etwas Tieferliegendem. Die 0,80 MVRV-Preisband liegt nahe 1.880 $. Wenn das MVRV-Verhältnis von Ethereum auf dieses Niveau fällt, signalisiert dies, was der Analyst als „Extreme Pain“ bezeichnet. Historisch gesehen ist das der Punkt, an dem den Verkäufern die Puste ausgeht und überzeugte Käufer einsteigen.
MVRV, oder Marktwert zu realisiertem Wert, vergleicht den Live-Preis von ETH mit dem durchschnittlichen Erwerbspreis aller Halter. Man kann es sich als die kollektive Quittung des Marktes vorstellen. Eine Bewertung unter 0,80 bedeutet, dass der durchschnittliche Halter mit einem Verlust dasitzt, und dies hat historisch Zyklenböden für Ethereum markiert.
Wo die echten Kaufwände liegen
Die URPD-Daten erzählen eine andere Geschichte als das reine Chartbild. Die UTXO Realized Price Distribution zeigt genau an, wo ETH zuletzt den Besitzer wechselte. Alicharts nennt es „Das Gedächtnis des Marktes“. Es zeigt, dass massive Cluster von ETH bei 1.584 $, 1.238 $ und 1.089 $ gekauft wurden.
Das sind keine willkürlichen Zahlen. Es sind die Niveaus, an denen Millionen von Haltern wahrscheinlich ihre Einstiegspreise verteidigen werden, was natürliche Preisböden schafft. Sollte ETH in diese Zonen fallen, könnte die Nachfragereaktion erheblich sein.
Alicharts veröffentlichte seine vollständige Abstufungsstrategie auf X. Er beginnt mit 10 % des Kapitals bei 1.880 $ und steigert dies bis zu 30 % bei 1.090 $. Jeder Schritt zielt auf eine andere Ebene der On-Chain-Unterstützung ab. Die größte Position liegt auf der tiefsten Stufe, wo er die größte Überzeugung hat.
Das Parallele-Kanal-Szenario
Nicht alles deutet direkt nach oben. Alicharts bleibt objektiv.
Sollte sich die bestimmende Struktur als paralleler Kanal und nicht als aufsteigendes Dreieck herausstellen, ändert sich das Bild. In diesem Szenario beobachtet er 1.550 $ und 1.070 $ als die äußeren Grenzen. Diese decken sich eng mit den URPD-Kaufwänden, sodass die On-Chain-Logik in jedem Fall Bestand hat.
Die tieferen Rücksetzer wären schmerzhaft. Doch der Analyst sieht sie als Akkumulationschancen, nicht als katastrophale Fehlschläge.
Bei 2.500 $ startet der Motor
Die Akkumulationsthese spielt sich im Bereich der 1.000er ab. Doch der Auslöser für den nächsten Bullenlauf liegt ganz woanders.
Alicharts verweist auf 2.500 $ als den Realisierten Preis von ETH. Sobald ETH dieses Niveau zurückerobert und hält, bewegt sich der durchschnittliche Halter wieder in die Gewinnzone. Die „Abkühlungsphase“ endet. Das, so argumentiert er, ist das eigentliche Startsignal für eine makro-bullische Rallye.
Von dort aus läuft das erste Zielcluster in Richtung 4.900 $. Darüber hinaus liegt die 2,40 MVRV-Band nahe 5.900 $. Jede Ebene folgt auf die nächste. Nichts ist garantiert.
Wie alicharts auf X anmerkte, macht die aufsteigende Dreiecksstruktur 1.800 $ zur entscheidenden Linie. Hält sie, öffnet sich der Weg nach 4.900 $. Geht sie verloren, übernehmen die tieferen URPD-Zonen als neuer Fokus.
Das Setup ist kartiert. Ob der Preis der Struktur folgt, ist eine ganz andere Sache.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel basiert auf der technischen Analyse der genannten Quelle und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar.



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