Hongkong erteilt erste Stablecoin-Lizenzen an HSBC und Anchorpoint, fördert reguliertes Kryptowachstum und stärkt das Vertrauen in digitale Zahlungssysteme.
Hongkong hat einen wichtigen Schritt im digitalen Finanzwesen getan, indem es Stablecoin-Lizenzen genehmigte. Zwei große Unternehmen dürfen nun regulierte Digitalwährungen in der Stadt ausgeben. Diese Maßnahme zeigt deutliche Bemühungen, einen sicheren Kryptoraum zu schaffen. Zudem verbindet sie renommierte Banken mit bestehenden Blockchain-Systemen.
Hongkong genehmigt erste Stablecoin-Emittenten unter neuem Gesetz
Die Hongkonger Währungsbehörde gab die ersten Stablecoin-Lizenzen in ihrem neuen Rechtsrahmen bekannt. Die genehmigten Unternehmen sind The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited und Anchorpoint Financial Limited. Diese Firmen dürfen nun Stablecoins in Hongkong ausgeben.
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Anchorpoint Financial Limited verfügt über renommierte internationale Partner. Dazu zählen Standard Chartered Bank, Animoca Brands und Hong Kong Telecommunications. Das Projekt vereint somit Bankenkompetenz mit Technologie- und Telekommunikationsdienstleistungen. Dies hilft, eine solide Grundlage für die Stablecoin-Nutzung zu schaffen.
Das Lizenzierungssystem operiert unter der kürzlich eingeführten Stablecoins-Verordnung. Die HKMA hat auch ein öffentliches Register lizenzierter Emittenten eingerichtet. Dieses Register ermöglicht es Einzelpersonen, genehmigte Firmen leicht zu überprüfen. Dadurch werden Transparenz und Vertrauen in der Bevölkerung gestärkt.
Die Behörden wählten diese Firmen aus 36 Bewerbern aus. Bemerkenswert ist, dass beide Gewinner mit banknotenausgebenden Banken in Hongkong verbunden sind. Diese Banken unterstützen bereits das Hongkong-Dollar-System. Die Regulierungsbehörden nutzen somit vertrauenswürdige Institutionen, um diesen neuen Markt anzuführen.
Strenge Regeln sollen Nutzer schützen und Marktvertrauen aufbauen
Der neue Rahmen enthält strenge Vorschriften für alle Stablecoin-Emittenten. Erstens müssen Unternehmen 100 %ige Reserven für ausgegebene Coins vorhalten. Diese Reserven sollen aus Bargeld oder kurzfristigen Staatsanleihen bestehen. Dies garantiert die vollständige Deckung jedes Stablecoins.
Zweitens müssen Nutzer in der Lage sein, ihre Stablecoins kurzfristig einzulösen. Die Vorschriften verpflichten Emittenten, legitimen Anträgen innerhalb eines Geschäftstages nachzukommen. Dies stärkt das Vertrauen der Nutzer in den Einsatz digitaler Vermögenswerte. Zudem dürfen Unternehmen keine Zinsen oder Belohnungen auf Stablecoins zahlen.
Das System unterzieht Nutzer auch strengen Identitätsprüfungen. Jeder Wallet-Inhaber muss eine Überprüfung gemäß den KYC-Anforderungen durchlaufen. Darüber hinaus müssen Transfers über 8.000 HK$, etwa 1.000 US$, der Travel Rule unterliegen. Dies hilft, große Zahlungen zu überwachen und illegale Praktiken einzudämmen.
Regulierte Stablecoins sollen zwischen Mitte 2026 und Ende 2026 eingeführt werden. Diese Coins könnten schnellere grenzüberschreitende Transaktionen und Online-Handel erleichtern. Sie können auch dazu beitragen, Lieferkettenmechanismen und tokenisierte Investitionen zu verbessern.
Diese Entscheidung zeigt, dass Hongkong auf kontrollierte Kryptoentwicklung setzt. Die Stadt will Risiken minimieren, indem sie mit renommierten Banken zusammenarbeitet. Gleichzeitig fördert sie Innovationen in der Finanztechnologie. Dadurch könnte Hongkong zu einem globalen Zentrum für digitale Vermögenswerte werden.
Insgesamt ist die Einführung lizenzierter Stablecoins ein neuer Schritt in der Finanzwelt. Sie vereint das Vertrauen des traditionellen Bankwesens mit neuen digitalen Systemen. Daher könnte dieser Schritt die Zukunft des Zahlungsverkehrs in Asien und darüber hinaus prägen.





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