Japan stuft Kryptowährungen im Rahmen der FIEA-Novelle als Finanzprodukte neu ein
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Japan stuft Kryptowährungen im Rahmen der FIEA-Novelle als Finanzprodukte neu ein

Von germanlbn

Japan billigt FIEA-Kryptogesetz, verbietet Insiderhandel und stärkt Anlegerschutz bis zur Einführung 2027.

Japan ist einem bedeutenden Wandel in der Kryptoregulierung einen Schritt näher gekommen. Das Kabinett billigte am 10. April Änderungen des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes.

Laut einem Bericht wird das Gesetz Kryptowährungen erstmals als Finanzprodukte einstufen. Infolgedessen gelten nun auch Insiderhandelsregeln für digitale Vermögenswerte.

Wenn das Parlament den Gesetzentwurf in der aktuellen Diet-Sitzung verabschiedet, könnte die Umsetzung im Fiskaljahr 2027 beginnen.

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Japans Kryptoregulierung schreitet unter FIEA voran

Der jüngste Schritt markiert eine klare Veränderung im japanischen Aufsichtsmodell für Kryptowährungen.

Bislang regulierte die Finanzdienstleistungsagentur digitale Vermögenswerte gemäß dem Zahlungsdienstegesetz. Dieser Rahmen konzentrierte sich hauptsächlich auf die Nutzung von Krypto als Zahlungsmittel.

Der Bericht stellte jedoch fest, dass die zunehmende Nutzung als Investition die Regulierer zu wertpapierähnlichen Regeln drängte. Daher entschied sich die Regierung, die Kryptoaufsicht unter das FIEA zu stellen. Dies rückt digitale Vermögenswerte näher an Aktien und andere Anlageprodukte heran.

Das Gesetz ändert auch die Bezeichnung der Branche.

Registrierte Firmen werden von „Kryptowerte-Börsengeschäft“ zu „Kryptowerte-Handelsgeschäft“ wechseln. Diese Namensänderung spiegelt den stärkeren Investitionsfokus wider.

Unterdessen reagierten die sozialen Medien schnell auf die Entwicklung. Der Kryptokommentator Ash Crypto bezeichnete den Gesetzentwurf in einem Beitrag nach der Kabinettsbilligung als bedeutende Marktentwicklung. Der Beitrag spiegelte die breitere Marktaufmerksamkeit für Japans politische Richtung wider.

Verbot von Insiderhandel und Offenlegungsregeln

Ein wesentlicher Teil der Änderung konzentriert sich auf die Anlegersicherheit.

Gemäß dem Gesetzentwurf wird der Handel auf Basis nicht öffentlicher Informationen über Kryptowerte illegal. Dies spiegelt die bestehenden Insiderhandelsregeln aus den traditionellen Finanzmärkten wider.

Zusätzlich müssen Emittenten einmal jährlich Offenlegungen vornehmen. Der Bericht erklärte, dass die jährliche Berichtspflicht die Transparenz und das Marktvertrauen verbessern soll.

Folglich könnten Anleger einen besseren Zugang zu projektbezogenen Informationen erhalten.

Die strengeren Regeln zielen auch auf Fairness ab. Finanzministerin Satsuki Katayama sagte nach der Kabinettssitzung, die Regierung wolle mit der Marktentwicklung eine stärkere Transparenz und einen besseren Anlegerschutz erreichen.

Neben den Offenlegungsregeln zielt die Änderung darauf ab, gesündere Kapitalströme zu unterstützen. Die Behörden möchten, dass sich die Finanzmärkte anpassen, während Kryptowährungen stärker investitionsgetrieben werden.

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Japan verschärft Kryptostrafen vor Einführung 2027

Das Gesetz erhöht auch die Strafen erheblich. Die Haftstrafen für nicht registrierte Kryptoverkäufer steigen von drei auf zehn Jahre. Gleichzeitig erhöhen sich die Geldstrafen von 3 Millionen Yen auf 10 Millionen Yen.

Diese härteren Strafen unterstreichen den Durchsetzungswillen der Regierung. Laut dem Quellenbericht zielt die strengere Haltung darauf ab, Anleger vor illegalen Marktaktivitäten zu schützen.

Darüber hinaus ist der Zeitpunkt bemerkenswert. Japan feilt weiterhin an Kryptoregeln, während globale Regulierer über die Vermögensklassifizierung debattieren. Daher könnte die FIEA-Änderung beeinflussen, wie andere große Märkte Gesetze für digitale Vermögenswerte angehen.

Wenn das Parlament die Maßnahme in dieser Sitzung billigt, könnte Japan mit der Durchsetzung des neuen Rahmens im Fiskaljahr 2027 beginnen. Dieser Zeitplan gibt Börsen, Emittenten und Händlern Zeit, sich an die neuen Standards anzupassen.

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