Trump-verbundener WLFI-Token erreicht Allzeittief angesichts von Kreditsorgen
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Trump-verbundener WLFI-Token erreicht Allzeittief angesichts von Kreditsorgen

Von germanlbn

WLFI-Token fällt nach Bedenken wegen 75-Millionen-Dollar-Kredit auf Rekordtief, was Risiken für Liquidität, Anlegervertrauen und Kryptomarktstabilität erhöht.

Der mit Donald Trump verbundene WLFI-Token ist auf seinen niedrigsten Preis aller Zeiten gefallen. Dieser Rückgang folgte auf neue Informationen über Kredite, die Besorgnis auslösten. Zahlreiche Kryptonutzer begannen, sich über Risiken Sorgen zu machen. Dadurch stand der Token innerhalb kurzer Zeit unter starkem Verkaufsdruck.

WLFI-Preis bricht nach Bekanntwerden von Kreditdetails stark ein

WLFI ist der Haupttoken von World Liberty Financial. Er fiel am Samstag laut CoinGecko-Daten auf rund 0,0767 US-Dollar. Das bedeutet einen Rückgang von 81 % gegenüber seinem Höchststand von 0,46 US-Dollar im vergangenen September. Derzeit wird der Token bei etwa 0,079 US-Dollar gehandelt, ein Tagesverlust von 4 %.

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Die Hauptursache für diesen Einbruch ist jedoch ein riesiger Kredit, den das Projekt aufgenommen hat. Berichten zufolge nutzte das Projekt 5 Milliarden WLFI-Token als Sicherheit. Das entspricht etwa 5 % des Gesamtangebots. Das Projekt lieh sich mit diesen Token 75 Millionen US-Dollar in Stablecoins bei Dolomite.

Folglich weckte diese Maßnahme ernste Anlegerbedenken. Die hohe Kreditaufnahme erschöpfte den Großteil der Liquidität auf der Plattform. Tatsächlich erreichte der USD1-Pool auf Dolomite eine Auslastung von fast 100 %. Daher konnten viele normale Nutzer ihr Geld nicht problemlos abheben.

Anleger fürchten Risikoschleife, während Marktdruck wächst

In dieser Situation besteht jedoch eine mögliche „Risikoschleife“. Der Preis von WLFI sinkt und der Wert der Sicherheiten nimmt ab. Daher könnte das Projekt zusätzliche Mittel benötigen. Im Falle eines Scheiterns könnte es zu Zwangsverkäufen kommen. Dies könnte die Preise auf einem schwachen Markt noch weiter drücken.

Gleichzeitig wurden die Probleme durch Insider-Verbindungen aufgeworfen. Beide Projekte sind mit Corey Caplan verbunden. Er ist Mitbegründer von Dolomite und auch Berater von World Liberty Financial. Daher weckte diese Beziehung Zweifel an Fairness und Risikomanagement.

Darüber hinaus besteht das Problem des Drucks auf den Token. Ein neuer Plan könnte in Kürze Token für Frühinvestoren freigeben. Das bedeutet, dass zusätzliche Token auf den Markt kommen könnten. Folglich könnte das Angebot steigen, während die Nachfrage gering bleibt.

Außerdem hatte das Projekt bereits 65,58 Millionen für Rückkäufe ausgegeben. Diese Käufe stehen jedoch jetzt mit Verlust da. Der Durchschnittspreis lag bei 0,1507 US-Dollar, was deutlich über den aktuellen Preisen liegt. Daher haben diese Rückkäufe den Preis nicht wie erwartet stützen können.

In der Zwischenzeit hat Justin Sun Verluste erlitten. Sein Vermögen soll um etwa 80 Millionen US-Dollar geschrumpft sein. Dies geschah, als WLFI mehr als 80 % von seinem Höchststand 2025 verlor. Selbst große Investoren spüren also die Auswirkungen.

Trotz dieser Bedenken hat das Projekt seine Maßnahmen verteidigt. Es bezeichnete die Kritik als FUD (Angst, Unsicherheit und Zweifel). Das Team wies darauf hin, dass es nicht vor der Liquidation stehe. Es sagte auch, dass es bei Bedarf zusätzliche Sicherheiten hinterlegen könne.

Zusammenfassend steht WLFI aufgrund von Kreditrisiken und Marktängsten unter starkem Druck. Die Anleger bleiben wachsam, da die Unsicherheit zunimmt. Daher wird die Zukunft des Tokens in den kommenden Tagen entscheidend sein.

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