Ein Texaner erhielt 23 Jahre Gefängnis, weil er fast 1.000 Anleger mit einer falschen Kryptowährung, die auf Lügen basierte, um 20 Millionen Dollar betrog.
Ein Mann aus Texas muss für mehr als zwei Jahrzehnte ins Bundesgefängnis.
Robert Dunlap, 55, aus Houston, betrieb einen Krypto-Betrug, der fast 1.000 Investoren über 20 Millionen Dollar entzog. Von 2018 bis 2023 verkaufte er einen gefälschten digitalen Vermögenswert namens „Meta-1 Coin“. Dunlap untermauerte sein Angebot mit falschen Behauptungen über Goldreserven und berühmte Kunstwerke.
Am Dienstag verurteilte ihn die US-Bundesrichterin LaShonda A. Hunt zu 23 Jahren Bundesgefängnis.
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Wie Dunlap ein gefälschtes Krypto-Investment-System aufbaute
Dunlap betrieb einen sogenannten „Meta-1 Coin Trust“. Er erzählte Anlegern, die Münze sei durch bis zu 1 Milliarde Dollar an wertvoller Kunst und 44 Milliarden Dollar an Gold gedeckt.
Die angebliche Kunstsammlung umfasste angeblich Werke von Pablo Picasso, Salvador Dalí und Vincent Van Gogh. Nichts davon war echt.
Er behauptete auch, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe den Goldwert geprüft und zertifiziert. Auch das war eine Lüge. Um seine Spuren zu verwischen, fälschte Dunlap juristische Dokumente.
Diese Dokumente verschleierten die Tatsache, dass er das Gold oder die Kunst nie besaß.
Das System lief fünf Jahre lang, bevor die Behörden ihn erwischten. In dieser Zeit zog Dunlap weiterhin neue Anleger mit denselben falschen Versprechungen an.
Viele Opfer verloren dabei ihre gesamten Lebensersparnisse.
Bundesjury verurteilt Dunlap wegen Postbetrugs
Eine Bundesjury im Northern District of Illinois befand Dunlap des Postbetrugs für schuldig.
Die US-Staatsanwaltschaft für den Northern District of Illinois gab die Verurteilung bekannt. Zudem spielten das FBI-Büro in Chicago und die Strafverfolgungsabteilung der IRS eine Schlüsselrolle in dem Fall.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC leistete zusätzliche Unterstützung.
Ebenso die US-Staatsanwaltschaft für den Eastern District of Virginia. Die abteilungsübergreifende Koordination half, eine solide Anklage gegen Dunlap aufzubauen.
Die stellvertretenden US-Staatsanwälte Jared Hasten und Paige Nutini argumentierten, Dunlap zeige keine Reue. Sie stellten fest, dass seine Lügen über die Jahre größer wurden.
Die Regierung forderte ein Urteil, das als Warnung für andere dienen soll, die ähnliche Verbrechen planen.
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23-jährige Haftstrafe sendet Warnung an Krypto-Betrüger
Richterin Hunt ordnete neben der Gefängnisstrafe auch vollständige Schadensersatzzahlungen von Dunlap an seine Opfer an.
Sonderermittler Adam Jobes von der IRS-Kriminaluntersuchung sprach über die menschlichen Kosten des Betrugs. Er wies darauf hin, dass der Betrug nicht nur Bankkonten leerte, sondern jahrelange harte Arbeit und finanzielle Sicherheit echter Menschen zerstörte.
US-Staatsanwalt Andrew S. Boutros unterstützte die Forderung nach einer schweren Strafe.
Die Staatsanwaltschaft argumentierte, die Strafe müsse dem Ausmaß des verursachten Schadens entsprechen. Fast 1.000 Menschen vertrauten Dunlap ihr Geld an und gingen mit nichts davon.
Der Fall unterstreicht die wachsenden Bundesbemühungen, Krypto-Betrug zu bekämpfen. Die Behörden verfolgen weiterhin Fälle, in denen digitale Vermögenswerte als Werkzeuge zur Täuschung dienen.
Die 23-jährige Haftstrafe gehört zu den härteren Strafen, die in den letzten Jahren in einem Kryptowährungsbetrugsfall verhängt wurden.





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