Die Fed meldete 2025 einen Verlust von 18,7 Mrd. USD, womit sich der Dreijahresgesamtverlust auf 210,3 Mrd. USD nach Verlusten von 114,0 Mrd. USD in 2023 und 77,6 Mrd. USD in 2024 belief.
Die Federal Reserve meldete laut den vorliegenden Zahlen einen Betriebsverlust von 18,7 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2025.
Das markierte den dritten Jahresverlust in Folge. Der Gesamtverlust über drei Jahre erreichte 210,3 Milliarden US-Dollar. Infolgedessen beobachten die Kryptomärkte die Daten genauer.
Fed setzt ihre Serie jährlicher Verluste fort
Dem Betriebsverlust 2025 gingen zwei größere Verluste in den Vorjahren voraus. Die Fed verzeichnete 2023 einen Verlust von 114,0 Milliarden US-Dollar.
Dann meldete sie für 2024 einen Verlust von 77,6 Milliarden US-Dollar. Zusammengenommen erhöhten diese Zahlen den Dreijahresgesamtverlust auf 210,3 Milliarden US-Dollar.
Diese Serie begann, nachdem sich die Bedingungen Ende 2022 geändert hatten. Seither steht das Einkommen der Fed unter Druck.
Die Zahl für 2025 war geringer als die früheren Verluste. Dennoch setzte sich die Serie im dritten Jahr fort.
BREAKING: The Federal Reserve reported an operating loss of -$18.7 billion in 2025, marking its 3rd consecutive annual loss.
This brings the total 3-year loss to -$210.3 billion after the -$77.6 billion recorded in 2024 and -$114.0 billion in 2023.
The losses are primarily… pic.twitter.com/I3ArVm1t4x
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) April 19, 2026
Die Verluste haben Aufmerksamkeit auf den gesamten Finanzmärkten erregt. Die Einnahmen einer Zentralbank werden selten zu einem wichtigen Marktthema.
Doch diese Zahlen standen aufgrund ihres Umfangs im Fokus. Sie sind auch in einer Phase hoher Zinssätze aufgetreten.
Die Verluste der Fed funktionieren nicht wie Verluste bei privaten Unternehmen. Dennoch bleiben sie für Marktbeobachter wichtig.
Sie zeigen, wie sich die aktuelle Zinspolitik auf die Einnahmen der Zentralbank auswirkt. Deshalb kehrt das Thema immer wieder in die Marktgespräche zurück.
Höhere Zinskosten verursachten die Verluste
Der Hauptgrund für die Verluste ist die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben. Die Fed verdient Geld mit Anleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren.
Gleichzeitig zahlt sie Zinsen an Banken und Geldmarktfonds. Wenn diese Kosten steigen, können die Erträge negativ werden.
Genau das ist in dieser Periode passiert. Die Fed zahlte mehr Zinsen aus, als sie mit ihren Beständen verdiente.
Höhere Leitzinsen spielten bei dieser Verschiebung eine Schlüsselrolle. Als die Zinsen stiegen, stiegen auch die Zinskosten.
Diese Veränderung wurde nach September 2022 deutlicher sichtbar. Seitdem ist die Bilanz aus Einnahmen und Kosten der Fed schwach geblieben.
Die Zentralbank hält zwar immer noch große Vermögenswerte, die Einkommen generieren. Diese Erträge konnten jedoch mit den Zinsausgaben nicht Schritt halten.
Vor dieser Periode überwies die Fed regelmäßig Überschussgewinne an das Finanzministerium.
Dieser Fluss stoppte, nachdem die Verluste begannen. Seit 2008 beliefen sich diese Überweisungen laut den vorliegenden Zahlen auf insgesamt 1,36 Billionen US-Dollar. Nun ist diese lange Periode zum Stillstand gekommen.
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Warum Krypto-Händler der Geschichte folgen
Kryptomärkte verfolgen oft größere Verschiebungen in Geld- und Liquiditätsbedingungen. Aufgrund dessen hat die Verlustserie der Fed Aufmerksamkeit erlangt.
Händler sehen die Daten als Teil des größeren makroökonomischen Bildes. Sie bringen sie auch mit der Zinspolitik und Belastungen im Finanzsystem in Verbindung.
Die Verluste bedeuten nicht, dass der Fed das Geld ausgeht. Die Zentralbank kann Geld schaffen und ihren Betrieb fortsetzen.
Dies ist also nicht dasselbe wie eine Insolvenz einer normalen Bank. Dennoch prägen die Zahlen weiterhin die Marktnarrative.
Für Krypto-Händler sind diese Narrative wichtig. Viele im Markt beobachten Anzeichen von Belastung im traditionellen Finanzwesen.
Ein großer Fed-Verlust kann diese Diskussion befeuern. Er kann auch das Interesse an Vermögenswerten außerhalb des Bankensystems unterstützen.
Gleichzeitig wissen die Händler, dass die Fed weiterhin über geldpolitische Instrumente verfügt. Das hält den Fokus auf Zinsen, Liquidität und künftige politische Signale gerichtet.
Die Verlustzahlen allein legen die Kryptopreise nicht fest. Sie bleiben jedoch Teil des weiteren Hintergrunds für Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte.





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