Das CLARITY-Gesetz wird sich verzögern, da die Banken Stablecoins zurückdrängen
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Das CLARITY-Gesetz wird sich verzögern, da die Banken Stablecoins zurückdrängen

Von germanlbn

Das CLARITY-Gesetz könnte sich verzögern, da die Banken strengere Stablecoin-Regeln durchsetzen und der Gesetzgeber vor den Zwischenwahlen 2026 einen Kompromiss anstrebt.

US-Gesetzgeber bereiten eine Verzögerung des CLARITY Act vor, nachdem der Druck von Großbanken zugenommen hat. Die vorgeschlagene Gesetzgebung wird die Regulierung des Kryptomarktes, insbesondere der Stablecoins, beeinflussen. Dennoch haben Konflikte zwischen Banken und Kryptounternehmen die Entwicklung gebremst. Dadurch haben die Gesetzgeber mehr Zeit, eine ausgewogene Einigung zu erzielen.

Der Senat steht unter Druck, da die Stablecoin-Debatte das CLARITY-Gesetz verzögert

Berichten von Punchbowl News zufolge hat Thom Tillis eine Verzögerung gefordert. Er forderte den Bankenausschuss des Senats auf, die Debatte auf Mai zu verschieben. Der beabsichtigte Aufschlag vom April dürfte daher nicht mehr eintreten. Dies würde Zeit für weitere Verhandlungen zwischen den wichtigsten Interessengruppen geben.

Tillis führte aus, dass Eile im Prozess zu schlechten politischen Entscheidungen führen kann. Vielmehr betonte er, wie wichtig es sei, jedem zuzuhören. Er stimmte auch Tim Scott zu, dem Vorsitzenden des Ausschusses. Das bedeutet, dass der Ausschuss diese Woche ein enges Entscheidungsfenster hat.

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In der Zwischenzeit erhöhen die Banken den Druck auf die Gesetzgeber, die Kryptovorschriften zu verschärfen. Sie wünschen sich strengere Beschränkungen der Aktivitäten von Stablecoins, insbesondere der Ertragsgenerierung. Passiver Ertrag ermöglicht es Benutzern, Zinsen zu erhalten, indem sie einfach Token halten. Daher gehen Banken davon aus, dass solche Merkmale finanzielle Risiken mit sich bringen können.

Einer der vorgeschlagenen Kompromisse besteht darin, diese Probleme anzugehen. Es würde Passiv verbietenRendite auf Stablecoins. Allerdings würden Belohnungen, die auf tatsächlichen Aktivitäten basieren, wie Zahlungen oder Liquiditätshilfen, nicht ausgeschlossen. Diese Strategie zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Sicherheit in der Kryptoindustrie zu finden.

Der mittelfristige Zeitplan erhöht die Dringlichkeit der Debatte über die Regulierung von Kryptowährungen

Diese Kompromissbemühungen wurden Anfang des Jahres ernsthaft in Frage gestellt. Wichtige Kryptofirmen zogen sich aufgrund des Passivertragsverbots zurück. Dies führte dazu, dass die Gespräche ins Stocken gerieten und sich der Fortschritt verlangsamte. Diese Pattsituation ist nun eine der Hauptursachen für die erwartete Verzögerung.

Unterdessen wächst der Druck auf den politischen Zeitplan. Die Zwischenwahlen im November 2026 stehen bald bevor. Daher bleibt den Gesetzgebern nicht viel Zeit, den Gesetzentwurf fertigzustellen und zu verabschieden. Sollte es zu weiteren Verzögerungen kommen, könnte das Gesetz erst im Jahr 2030 verabschiedet werden.

Befürworter warnen, dass Untätigkeit der Kryptoindustrie schaden könnte. In Ermangelung expliziter Rechtsvorschriften können Unternehmen durch Durchsetzung reguliert werden. Dieses Szenario lässt Investoren und Unternehmen im Zweifel. Daher rufen viele Branchenteilnehmer zu einem langsameren, aber vorsichtigen Vorgehen auf.

Darüber hinaus wird der CLARITY Act als bedeutender Schritt in Richtung einer organisierten Kryptoregulierung angesehen. Ziel ist es, Vorschriften für Märkte, Token und Unternehmen festzulegen. Stablecoins bleiben jedoch der am meisten diskutierte Teil des Gesetzentwurfs. Daher ist es notwendig, in dieser Angelegenheit einen Konsens zu erzielen.

Insgesamt ist die Verzögerung ein Hinweis auf die zugrunde liegenden Spannungen zwischen traditionellen Finanz- und Kryptounternehmen. Der Gesetzgeber muss Innovation mit Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität in Einklang bringen. Das Ergebnis der laufenden Diskussionen wird die Zukunft der Kryptoregulierung in den Vereinigten Staaten bestimmen.

Quelle: Live Bitcoin News

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