Duma-Kryptowährungsgesetz führt Lizenz- und Anlegerbeschränkungen in Russland ein
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Duma-Kryptowährungsgesetz führt Lizenz- und Anlegerbeschränkungen in Russland ein

Von germanlbn

Russland versucht, Kryptowährungen durch Lizenzen, Anlegerobergrenzen und grenzüberschreitende Nutzung zu regulieren und gleichzeitig inländische Zahlungen einzuschränken.

Russland nähert sich einer formellen Krypto-Regulierung, während der Gesetzgeber einen neuen Gesetzentwurf durch das Parlament bringt. Eine frühzeitige Genehmigung signalisiert einen strukturierten Ansatz zur Überwachung der Aktivitäten digitaler Assets. Die Behörden streben danach, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und strengerer Kontrolle des Marktzugangs herzustellen. Auch die grenzüberschreitende Nutzung scheint im Mittelpunkt des Vorschlags zu stehen.

Duma verabschiedet erste Lesung des Gesetzentwurfs zur Einführung von Anlegerbeschränkungen und -aufsicht

Die russische Staatsduma hat in erster Lesung ein Gesetz zur Kryptowährung verabschiedet, das Regeln für Marktteilnehmer festlegt. Laut TASS legt die Gesetzgebung eine regulatorische Grundlage für Börsen, Broker und Finanzinstitute fest, die in diesem Sektor tätig sind.

Unter demVorschlag, würde die Bank von Russland als primäre Regulierungsbehörde fungieren. Es würde Teilnehmer lizenzieren und kryptobezogene Aktivitäten im ganzen Land überwachen. Unternehmen, die bereits im Rahmen des experimentellen Rechtssystems der Zentralbank tätig sind, würden einen vereinfachten Zugang zum neuen Rahmen erhalten.

Auch Banken und Broker, die in Kryptomärkte einsteigen möchten, würden von einem optimierten Prozess profitieren. Der Gesetzentwurf führt einen abgestuften Zugang für Anleger ein und teilt sie in qualifizierte und nicht qualifizierte Kategorien ein. Einzelhandelsteilnehmer stoßen an Grenzen: Die Einkäufe sind auf 300.000 Rubel, etwa 3.900 US-Dollar, begrenzt. Professionelle Anleger würden diesen Beschränkungen nicht unterliegen.

Neuer Vorschlag erlaubt Krypto für den internationalen Handel inmitten von Sanktionen

Die rechtliche Einstufung ist ein zentraler Bestandteil des Vorschlags.Kryptowährungwürden als Eigentum behandelt werden und den Inhabern Rechtsschutz bei Streitigkeiten wie Insolvenz oder Scheidung gewähren. Gleichzeitig bleibt die Verwendung von Kryptowährungen im Inland für Zahlungen verboten, was den Status des Rubels als einziges gesetzliches Zahlungsmittel stärkt.

Als wesentlicher Bestandteil stechen die Außenwirtschaftsbestimmungen hervor. Unternehmen könnten Kryptowährungen für grenzüberschreitende Abwicklungen verwenden. Der Gesetzgeber argumentiert, dass dies Unternehmen trotz anhaltender Sanktionen dabei helfen könnte, internationale Transaktionen durchzuführen.

Kaplan Panesh, stellvertretender Vorsitzender des Haushalts- und Steuerausschusses, erklärte, dass der Rahmen die Rechtsklarheit stärkt und gleichzeitig die Währungskontrolle aufrechterhält.

Weitere Genehmigungen sind noch erforderlich. Der Gesetzentwurf muss die zweite und dritte Lesung durchlaufen, bevor er dem Föderationsrat und dem Präsidenten vorgelegt wird. Im Falle einer Verabschiedung wird mit der Umsetzung bis zum 1. Juli 2026 gerechnet.

Quelle: Live Bitcoin News

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