Die Strategie besteht darin, Bitcoin schneller als je zuvor zu kaufen. Andere Treasury-Firmen sind still geworden. Das verraten die neuesten Daten von CryptoQuant.
Michael Saylors Strategiehat den Unternehmens-Treasury-Bereich von Bitcoin übernommen.
Der Bericht von CryptoQuant vom 25. März zeigt, dass das Unternehmen in nur 30 Tagen rund 45.000 BTC gekauft hat. Das ist das schnellste Akkumulationstempo seit fast einem Jahr.
Unterdessen ist es in anderen Unternehmen fast völlig still geworden. Die Kluft zwischen Strategie und allen anderen wächst schnell.
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Der Bitcoin-Kauf von Strategy erreicht das höchste Tempo seit fast einem Jahr
Strategy hält mittlerweile etwa 76 % aller Bitcoins unter den Treasury-Unternehmen. Allein diese Zahl erzählt eine beeindruckende Geschichte.
Der jüngste Kaufrausch des Unternehmens ließ seine ohnehin schon riesigen Bestände noch weiter steigen.
CryptoQuant bestätigte, dass sich dieses aktuelle 30-Tage-Fenster deutlich von den Monaten stetigeren Wachstums abhebt.

Was dies noch bemerkenswerter macht, ist das Timing.
Bitcoin-SchatzkammerDie Einführung war einst ein wachsender Trend in mehreren Unternehmen. Die Beschleunigung der Strategie steht nun in scharfem Kontrast zu dem, was andere Unternehmen tun bzw. nicht tun. Sein Kauftempo signalisiert eine starke interne Überzeugung, unabhängig davon, wie der breitere Markt aussieht.
Die Geschwindigkeit der Akkumulation ist schwer zu ignorieren.
Rund 45.000 BTC in 30 Tagen machen Strategy zu einer Klasse für sich. Kein anderes Unternehmen erreicht derzeit auch nur annähernd dieses Volumen. Die Daten von CryptoQuant machen diesen Unterschied sehr deutlich.
Andere Bitcoin-Finanzunternehmen ziehen sich deutlich zurück
Nicht-Strategieunternehmen sind fast aus dem Bild verschwunden.
Laut CryptoQuant kauften diese Unternehmen im gleichen Zeitraum von 30 Tagen nur etwa 1.000 BTC. Das ist ein Rückgang von etwa 99 % gegenüber dem Höchstkaufniveau. Ihr Anteil an den gesamten Bitcoin-Käufen von Unternehmen ist auf nur noch 2 % gesunken.
Wird Strategy fast der alleinige Käufer von DAT Bitcoin?
Laut einem am 25. März von CryptoQuant veröffentlichten Bericht ist Strategy zum Haupttreiber der Nachfrage nach BTC-Reserven geworden und hat in den letzten 30 Tagen etwa 45.000 BTC gekauft, die schnellste Wachstumsrate seit fast einem Jahr.…pic.twitter.com/PtEPFr7DZo
— Wu Blockchain (@WuBlockchain)30. März 2026
Auch die Beteiligung ist geschrumpft.
Auf dem Höhepunkt kauften 54 Unternehmen aktiv Bitcoin für ihre Staatskassen. Mittlerweile ist diese Zahl auf nur noch 13 gesunken. Weniger Firmen kaufen, und diejenigen, die noch dabei sind, kaufen deutlich weniger.
CryptoQuant beschreibt dies als eine deutliche Verschlechterung sowohl des Kapitaleinsatzes als auch der Beteiligung.
Dieser Rückzug verändert den Charakter von UnternehmenBitcoin-Nachfrage. Was einst ein Multiplayer-Trend war, liegt heute fast ausschließlich bei einer Firma.
Die Daten deuten nicht auf eine vorübergehende Verlangsamung hin. Dies deutet auf einen strukturellen Wandel in der Art und Weise hin, wie Unternehmen Bitcoin als Reservewert betrachten.
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Die Konzentration des Bitcoin-Treasury-Marktes wirft wichtige Fragen auf
Den Erkenntnissen von CryptoQuant zufolge ist die Branchenkonzentration mittlerweile auf einem extremen Niveau.
Der 76-prozentige Anteil von Strategy an allen Bitcoin-Beständen von Unternehmen spiegelt einen Markt wider, in dem die Vielfalt weitgehend zusammengebrochen ist.
Andere Firmen stagnieren, während Strategy seine Position weiterhin aggressiv ausbaut.
Diese Art der Konzentration ist für das Funktionieren des Marktes von Bedeutung. Wenn ein Unternehmen den Großteil der Nachfrage in einer Anlageklasse antreibt, ändert sich die Dynamik.
Preisbewegungen, Stimmung und Liquidität können alle stärker vom Verhalten dieses einzelnen Spielers abhängig werden. Der Bericht von CryptoQuant hebt dies als ein anhaltendes strukturelles Problem hervor.
Das Gesamtbild, wie CryptoQuant es beschreibt, ist, dass sich die neue Nachfrage aus dem Unternehmenssektor ihrem Ende nähert. Was bleibt, ist größtenteils Strategie.
Ob andere Firmen an den Tisch zurückkehren, bleibt abzuwarten. Derzeit zeigen die Daten einen Markt, der stark von einem Käufer abhängig ist.
Quelle: Live Bitcoin News





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