BankwesenCircle startete Stablecoin-Abwicklungsdienste, nachdem es eine neue Lizenz erhalten hatte. EURI, USDC und USDG treten jetzt seinem 1,7 Billionen US-Dollar teuren Zahlungsnetzwerk bei.
Banking Circle hat neue Stablecoin-Abwicklungsdienste eingeführt. Den Schritt vollzog die in Luxemburg ansässige Bank nach dem Erwerb eines SchlüsselsKrypto-Lizenz. Daher wagt sich das Unternehmen zunehmend in die digitale Finanzierung für Institutionen auf der ganzen Welt.
Banking Circle erweitert Stablecoin-Dienste nach Lizenzierung
Am 15. April erhielt das Unternehmen eine Crypto Asset Service Provider-Lizenz. Die Genehmigung wurde kürzlich von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde genehmigt. Somit ist Banking Circle nun in der Lage, stärker regulierte kryptobezogene Dienstleistungen anzubieten.
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Der neue Dienst ermöglicht die Abwicklung von Fiat-zu-Stablecoin- und Stablecoin-zu-Fiat-Abrechnungen. Dies bedeutet, dass Kunden Geld zwischen regulärer Währung und digitalen Token transferieren können. Dadurch können die Zahlungen schneller und einfacher erfolgen.
Banking Circle gab an, dass das System auf seiner Kernplattform betrieben wird. Somit können Kunden einen einzelnen verknüpften Dienst anstelle einzelner Systeme nutzen. Dadurch können Zeitverschwendung und unnötige Verfahren minimiert werden.
Circle wird nun von der Bank mit unterstütztUSDC-Stablecoin. Es ist auch ein Unterstützer von Paxos USDG. Darüber hinaus hat Banking Circle seinen eigenen Euro-gestützten Token EURI hinzugefügt.
EURI wird von der Euro-Währung unterstützt. Es soll auch die MiCAR-Vorschriften in Europa einhalten. Daher kann es als weniger riskante, von Institutionen kontrollierte Alternative angesehen werden.
Das Unternehmen berichtete, dass Stablecoins weltweit rasch expandieren. Der Stablecoin-Markt wird auf rund 250 Milliarden Euro geschätzt. Mittlerweile wird das jährliche Zahlungsvolumen auf rund 330 Milliarden Euro geschätzt.
Die Veröffentlichung wies auch darauf hin, dass das monatliche Volumen an On-Chain-Stablecoins über 8 Billionen Euro betrug. Daher werden Stablecoins in den Augen vieler Unternehmen zu einem praktischen Zahlungsmittel.
Das 1,7-Billionen-Dollar-Netzwerk zielt auf schnellere globale Zahlungen ab
Banking Circle gab an, dass sein Netzwerk jährlich über 1,5 Billionen verarbeitet. Das sind etwa 1,7 Billionen jährliche Ströme. Somit handelt es sich bei der Neueinführung um ein sehr großes Zahlungssystem.
Das Unternehmen verfügt über mehr als 750 Zahlungsunternehmen, Finanzinstitute und Marktplätze. Aufgrund dieser Reichweite könnte der Dienst schnell Nutzer gewinnen.
Stablecoins können 24 Stunden am Tag laufen. Herkömmliche Bankensysteme sind tendenziell kurzzeitig und erfordern langsame Überweisungen. Somit können grenzüberschreitende Abwicklungen durch Stablecoins verbessert werden.
Banking Circle behauptete, dass Kunden Zugang zu einer sofortigen Abwicklung haben werden. In der Zwischenzeit sorgt die Bank für Compliance- und Risikokontrollen. Diese Kombination kann für Institutionen attraktiv sein.
CEO Laust Bertelsen bezeichnete die Lizenz als einen bedeutenden Meilenstein. Er behauptete, dass sich Stablecoins von kleinen Innovationen zu Kerninfrastrukturen entwickelt hätten. Daher sieht das Unternehmen eine starke zukünftige Nachfrage.
Die Bank wies auch darauf hin, dass Stablecoins bei der Treasury-Verwaltung hilfreich sein können. Vereinfacht gesagt sind Unternehmen in der Lage, mit Geldbeständen effektiver umzugehen. Dadurch können Kosten gesenkt und der Cashflow verbessert werden.
Auch in Europa ist ein breiterer Trend zu beobachten. Zahlreiche Finanzkonzerne und Banken denken über Euro-Stablecoins nach. Sie wünschen sich Produkte, die den MiCAR-Vorschriften entsprechen.
Der Stablecoin-Trend könnte Überweisungen und den digitalen Handel ankurbeln
Auch Überweisungen und der digitale Handel könnten von diesem Trend unterstützt werden. Darüber hinaus könnten bestimmte regulierte Nutzungen von DeFi im Rahmen transparenter Vorschriften zunehmen.
Dennoch kann die Adoption auf Vertrauen und Regulierung basieren. Bevor die neuen Systeme zum Einsatz kommen, fordern Institutionen in der Regel eine hohe Sicherheit. Dennoch kann die Lizenz von Banking Circle diese Ängste lindern.
Der Start zeigt, wie sich Banking und Blockchain annähern. Herkömmliche Finanzunternehmen wünschen sich mittlerweile schnellere Zahlungsinstrumente. Daher dringen Stablecoins in den Mainstream der Finanzwelt ein.
Weitere Banken können bald folgen, falls die Nachfrage weiter steigt. Der Schritt von Banking Circle könnte ein erster Präzedenzfall sein. Folglich können sich internationale Siedlungen in den kommenden Jahren sehr schnell weiterentwickeln.
Quelle: Live Bitcoin News





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