J.P. Morgan setzt auf tokenisierte ETFs, da der Markt bis 2030 auf 35 Billionen zusteuert.
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J.P. Morgan setzt auf tokenisierte ETFs, da der Markt bis 2030 auf 35 Billionen zusteuert.

Von germanlbn

J.P. Morgan testet tokenisierte ETFs auf Kinexys, während der globale ETF-Markt von 19,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 35 Billionen US-Dollar bis 2030 wachsen könnte.

J.P. Morgan erweitert seinen Fokus auf tokenisierte ETFs, da der globale ETF-Markt schnell wächst.

Die Bank sagt, Tokenisierung könnte ETFs und die gesamte Fondsbranche verändern.

Börsengehandelte Fonds haben sich weit von ihrer frühen Marktstruktur im Jahr 1993 entfernt. Heute treibt Technologie die Preisgestaltung, den Handel, die Berichterstattung und den Fondsbetrieb an.

J.P. Morgan sieht Tokenisierung in ETF-Märkte einziehen

J.P. Morgan erklärte, dass Tokenisierung einen 24/7-Marktzugang und eine nahezu sofortige Abwicklung unterstützen könnte. Sie könnte auch Kosten senken und die Rolle von Vermittlern verringern.

Die Bank testet tokenisierte ETFs über ihre Kinexys-Plattform. Diese Tests befinden sich laut J.P. Morgan noch in der Proof-of-Concept-Phase.

Ciarán Fitzpatrick, globaler Leiter des ETF-Produkts bei J.P. Morgan Securities Services, erläuterte die Sichtweise der Bank.

„Wir glauben, dass die Tokenisierung mit Sicherheit die Veränderung des Marktes vorantreiben wird, nicht nur für ETFs, sondern in der gesamten Fondsbranche.“

Tokenisierte ETFs können zwei Hauptformen annehmen. Synthetische tokenisierte ETFs bilden einen echten ETF über einen Derivatekontrakt ab, während native tokenisierte ETFs Aktien auf der Blockchain ausgeben.

ETF-Wachstum fördert mehr automatisierten Handel

Der globale ETF-Markt könnte bis 2030 35 Billionen US-Dollar erreichen, so eine von J.P. Morgan zitierte PwC-Studie. Das wäre ein Wachstum von 19,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2025.

Dieses Wachstum hat den Bedarf an schnelleren und günstigeren Handelssystemen erhöht. Automatisierte Tools können große Volumina mit weniger manuellen Schritten verarbeiten.

Matthew Legg, globaler Leiter von Delta One und ETF-Vertrieb bei J.P. Morgan, sagte, dass die ETF-Aufträge im Laufe der Zeit zugenommen haben. Er sagte, dass dieses Wachstum mehr elektronischen Handel im gesamten Markt unterstützt.

Autorisierte Teilnehmer nutzen jetzt Order-Management-Systeme zur Verwaltung der ETF-Aktivitäten. Diese Systeme verbinden sich oft über APIs mit Handelsplätzen, was die Arbeitsabläufe beschleunigt.

Fitzpatrick sagte, dass J.P. Morgan jetzt etwa die Hälfte seines Primärmarkt-Volumens über APIs erhält. Er fügte hinzu, dass die API-Integration in den ETF-Operationen weiterhin schneller voranschreitet.

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Aktive ETFs erhöhen die Technologieanforderungen

Aktive ETFs verändern auch die Technologieanforderungen des ETF-Marktes. J.P. Morgan Asset Management gab an, dass aktive ETFs 83% der neuen ETF-Einführungen im Jahr 2025 ausmachten.

Aktive ETFs ändern ihre Bestände häufiger als passive Produkte. Sie können auch Vermögenswerte halten, die schwieriger zu bewerten oder zu beschaffen sind.

Aus diesem Grund benötigen ETF-Anbieter stärkere Datenwerkzeuge und strengere Kontrollen. Sie benötigen auch schnellere Berichte für Market-Maker und Handelspartner.

J.P. Morgan nutzt seine Athena-Plattform zur Verbesserung der ETF-Berichterstattung. Fitzpatrick sagte, dass Live-Feeds von Athena helfen, detailliertere Berichte für Market-Maker zu erstellen.

Legg sagte, dass neue aktive ETF-Produkte die Technologieanforderungen weiter erhöhen werden.

„Mit neuen Produkten im Bereich der aktiven ETFs, einschließlich neuer Basiswerte, müssen neue technologische Fähigkeiten entwickelt werden.“

Die Bank sagte, dass die Tokenisierung Teil dieser breiteren Technologieverschiebung werden könnte. Fitzpatrick sagte jedoch, dass stärkere Anwendungsfälle noch einige Jahre entfernt sein könnten.

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