Cartier-Erbe wurde wegen Kryptowäsche im Wert von 470 Millionen US-Dollar inhaftiert und enthüllte, wie Briefkastenfirmen und Banken groß angelegte illegale Geldtransfers ermöglichten.
Eine aufsehenerregende Verurteilung hat neue Aufmerksamkeit auf Finanzkriminalität im Zusammenhang mit Kryptowährungen gelenkt. Die US-Behörden haben eine Verurteilung wegen illegaler Transaktionen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten in Höhe von Hunderten Millionen erwirkt. Falldetails zeigen, wie neben Kryptowährungen auch traditionelle Bankensysteme genutzt wurden, um grenzüberschreitende Geldtransfers zu erleichtern.
Gericht verkündet Urteil in schwerem Krypto-Geldwäsche-Fall
AUS-Gericht hat verurteiltMaximilien de Hoop Cartier wird zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, weil er eine nicht lizenzierte Krypto-Börse betrieben hat, die mit illegalen Finanzgeschäften in Verbindung steht. Die Staatsanwälte sagten, bei der Operation seien mehr als 470 Millionen US-Dollar aus Drogenerlösen verarbeitet worden.
Cartier, ein Nachkomme der Cartier-Familie, bekannte sich schuldig, ein nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft betrieben und sich zum Bankbetrug verschworen zu haben. Die Behörden beschrieben den Plan als eine koordinierte Aktion, die sowohl Krypto- als auch traditionelle Bankkanäle nutzt.
Ermittler sagten, dass die Börse Kryptowährungszuflüsse abwickelte und sie in Bargeld umwandelte, bevor sie Gelder über US-Konten weiterleitete. Das Geld erreichte schließlich Netzwerke in Kolumbien, wo es in lokaler Währung abgehoben wurde.
Gerichtsakten zeigen, dass Cartier einMitglied des Netzwerksseit 2020 Provisionen für die Vermittlung dieser Transaktionen verdient. Eine Einziehungsanordnung verlangt von ihm die Zahlung von etwa 2,36 Millionen US-Dollar und die Herausgabe bestimmter Bankkonten, die mit der Operation in Zusammenhang stehen.
Shell-Unternehmen und System zur Unterstützung falscher Aufzeichnungen
Die Staatsanwälte stellten ein Netzwerk von Briefkastenfirmen dar, die dazu dienten, die wahre Natur der Transaktionen zu verschleiern. Berichten zufolge eröffnete Cartier mehrere US-Bankkonten bei Unternehmen, die als Softwareunternehmen galten. Später stellte sich heraus, dass diese Behauptungen falsch waren.
Die Behörden sagten, gefälschte Verträge, Rechnungen und Geschäftsunterlagen seien zur Rechtfertigung verdächtiger Überweisungen herangezogen worden. Solche Dokumente trugen dazu bei, den Zugang zu Bankdienstleistungen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig große Beträge durch das System zu bewegen.
Darüber hinaus werden Gelder häufig in Kryptowährungen eingegeben, bevor sie in Bargeld umgewandelt werden. Dieses Geld wurde dann auf kontrollierte Konten eingezahlt und über die USA transferiertGeldwäsche-Netzwerk. Die Ermittler stellten fest, dass diese Schritte darauf abzielten, die Aktivität für Finanzinstitute legitim erscheinen zu lassen.
Frühere Maßnahmen zielten bereits auf Teile des Programms ab. Im Jahr 2021 beschlagnahmten die Behörden fast 937.000 US-Dollar im Zusammenhang mit dem Drogenhandel von mit Cartier verbundenen Konten. Zu den Versuchen, diese Gelder zurückzuerlangen, gehörten auch Behauptungen über Compliance-Maßnahmen, von denen die Staatsanwälte später sagten, sie seien erfunden.
Beamte betonten, dass der Abbau solcher Netzwerke weiterhin Priorität habe. Der US-Staatsanwalt Jay Clayton sagte, die Operation beruhe auf Kenntnissen sowohl nationaler als auch internationaler Finanzsysteme. Der Fall ergänzt eine wachsende Liste von Durchsetzungsmaßnahmen, die auf den Missbrauch der Krypto-Infrastruktur abzielen. Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden verfolgen weiterhin, wiedigitale VermögenswerteÜberschneiden sich mit dem traditionellen Finanzwesen.
Der Schwerpunkt verlagert sich nun darauf, die Entstehung ähnlicher Systeme zu verhindern. Eine verstärkte Kontrolle nicht lizenzierter Börsen und eine strengere Aufsicht über Bankbeziehungen könnten künftige Durchsetzungsbemühungen beeinflussen.
Quelle: Live Bitcoin News





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