Der Verkaufsdruck bei Bitcoin lässt nach, aber die schwache ETF-Nachfrage und der Schuldenabbau halten die Marktdynamik gedämpft.
Trotz eines schwierigen makroökonomischen Hintergrunds bewegt sich Bitcoin weiterhin innerhalb einer definierten Spanne und liegt zwischen 62.000 und 75.000 US-Dollar. Die Preisstabilität blieb bestehen, auch wenn die Stimmung auf dem breiteren Kryptomarkt weiterhin vorsichtig bleibt.
Auf dem aktuellen Niveau liegt Bitcoin etwa 47 % unter seinem Allzeithoch, was eine anhaltende Konsolidierungsphase nach dem vorherigen Zyklushoch widerspiegelt. In diesem Zusammenhang deuten On-Chain-Daten auf eine bedeutende Veränderung im Verhalten von Großinhabern hin.
Der Bitcoin-Verkaufsdruck lässt nach, da die Walzuflüsse auf 1.600 BTC pro Tag sinken
Wie der Marktexperte Darkfost feststellte, hat sich die Walaktivität auf Binance in den letzten Wochen verlangsamt. Zu Beginn des Jahres schickten Großinhaber Bitcoin aktiv an Börsen, was auf einen starken Druck auf der Verkäuferseite hindeutete.
Der Walverkauf kühlt sich bei Binance ab 📉
Trotz einer herausfordernden Zeit für Bitcoin hält er weiterhin seine Spanne zwischen 62.000 und 75.000 US-Dollar und zeigt damit trotz eines weiterhin unsicheren Umfelds ein gewisses Maß an Widerstandsfähigkeit.
🔴 Bitcoin wird jetzt bei etwa 47 % seines… gehandelt.pic.twitter.com/0BxvOlPWrE
— Darkfost (@Darkfost_Coc)31. März 2026
Dieser Trend verstärkte sich, als sich BTC der 60.000-Dollar-Marke näherte, und gipfelte in einem starken Anstieg am 4. Februar. Allein an diesem Tag flossen mehr als 11.800 BTC einBinance, was einen der größten Tageszuflüsse der letzten Monate darstellt.
Durch die anhaltenden Einlagen stieg der Monatsdurchschnitt deutlich an. Die täglichen Walzuflüsse stiegen bis Ende Februar von rund 1.000 BTC auf fast 4.000 BTC. Diese Aktivität bestätigte eine starke Vertriebsphase, in der große Inhaber ihre Positionen aktiv in die Marktstärke verlagerten.
Aktuelle Daten zeigen nun eine deutliche Abkühlung dieses Verhaltens. Der gleitende 30-Tage-Durchschnitt der Walzuflüsse ist auf etwa 1.600 BTC pro Tag gesunken. Reduzierte Transfervolumina deuten darauf hin, dass aggressive Verkäufe nachgelassen haben. Große Player scheinen sich vom starken Vertrieb zu einer neutraleren Positionierung zu verlagern.
Institutionelles Angebot schwächelt: BTC-ETFs verzeichnen Abflüsse inmitten des Marktabbaus
Trotz des nachlassenden Verkaufsdrucks bleibt die Nachfrageschwäche offensichtlich. BitcoinSpot-ETFs, die zuvor große Angebotsmengen absorbierten, verzeichneten in letzter Zeit Perioden mit Nettoabflüssen.
Die monatlichen Ströme sind inkonsistent geworden, während das Gesamtnettovermögen gegenüber den jüngsten Höchstständen zurückgegangen ist. Im Allgemeinen deutet dies auf eine schwächere institutionelle Beteiligung im Vergleich zu früheren Phasen der Rallye hin.

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Der Mangel an starken ETF-Zuflüssen gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der Aufnahmefähigkeit. Ein reduzierter Walverkauf allein garantiert keine Aufwärtsdynamik, wenn keine ausreichende Nachfrage einsetzt. Die aktuellen Bedingungen deuten darauf hin, dass es dem Markt an einem starken institutionellen Angebot mangelt.
Das offene Interesse an den Terminmärkten ist gegenüber den jüngsten Höchstständen zurückgegangen, was auf einen anhaltenden Abbau der Positionen hindeutet. Gleichzeitig haben sich die Finanzierungssätze auf neutrale oder leicht negative Niveaus normalisiert. Diese Werte deuten auf eine geringere spekulative Positionierung und ein weniger überfülltes Langzeitengagement hin.

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Solche Bedingungen spiegeln eine umfassendere Entschuldungsphase wider. ÜberschussHebelwirkungwurde aus dem System gespült, was das Risiko drastischer liquidationsbedingter Bewegungen verringert. Die Marktstruktur erscheint nun ausgewogener, wenn auch weniger aggressiv in Bezug auf die Risikobereitschaft.
Unterdessen tendieren die Devisenreserven weiter nach unten. Die Gesamtzahl der an Börsen gehaltenen Bitcoins ist auf gefallenetwa 2,7 Millionen BTC. Dieser anhaltende Rückgang spiegelt stetige Abflüsse in die Langzeitspeicherung wider, wodurch das leicht verfügbare Angebot begrenzt wird.
SchrumpfungAustauschSalden bieten im Laufe der Zeit strukturelle Unterstützung. Während die kurzfristige Nachfrage ungewiss bleibt, könnte ein geringeres Angebot an den Börsen die Bedingungen verschärfen, wenn die Kaufzinsen zurückkehren.
Quelle: Live Bitcoin News





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