Der Bankenausschuss des US-Senats wird am 14. Mai einen wichtigen Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur prüfen und darüber abstimmen.
Der US-Senat bereitet sich für nächste Woche auf eine wichtige Krypto-Abstimmung vor. Der Bankenausschuss des Senats wird am 14. Mai den Digital Asset Market Clarity Act von 2025 prüfen. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Änderungsanträgen, die vor der endgültigen Abstimmung im Ausschuss diskutiert werden.
Senat rückt näher an neuen Kryptomarkt-Gesetzentwurf heran
Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett teilte Einzelheiten zur Anhörung über einen Beitrag auf X mit. Dem Bericht zufolge beginnt die Ausschusssitzung um 10:30 Uhr ET. Außerdem werden die Gesetzgeber neue Texte zu Stablecoins und zur Regulierung digitaler Vermögenswerte prüfen.
Der Gesetzentwurf gilt als einer der größten Krypto-Gesetzentwürfe der letzten Jahre. Laut Unterstützern hat er das Potenzial, transparentere Regulierungen für Krypto-Unternehmen in den Vereinigten Staaten zu schaffen. Darüber hinaus könnte das Gesetz die Vorschriften für die bundesstaatliche Aufsicht über digitale Vermögenswerte und Handelsplattformen festlegen.
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Cynthia Lummis unterstützte den Gesetzentwurf vor der Anhörung ebenfalls öffentlich. Sie veröffentlichte eine Nachricht auf X, in der sie die Gesetzgeber aufforderte, den Clarity Act durch den Bankenausschuss zu bringen. Ihre Äußerungen weckten dadurch das Interesse an der bevorstehenden Senatsabstimmung.
https://twitter.com/SenLummis/status/2052901363139715484
Der Ausschuss verschob ein ähnliches Treffen Anfang dieses Jahres aufgrund von Bedenken großer Krypto-Unternehmen. Coinbase, die Krypto-Börse, äußerte Berichten zufolge Bedenken, wie sich der Gesetzentwurf auf Belohnungen für Stablecoins auswirken würde. Seitdem versuchen die Gesetzgeber, eine Kompromissformulierung zu finden, um diese Bedenken auszuräumen.
In den letzten Monaten haben die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks einen überparteilichen Kompromiss zu Stablecoin-Belohnungen vorgestellt. Ihr Vorschlag würde Zinszahlungen auf inaktive Stablecoin-Bestände verhindern, was Zinszahlungen auf einem inaktiven Bankkonto ähneln würde. Benutzer können jedoch weiterhin Belohnungen verdienen, indem sie aktiv an Aktivitäten wie Staking und Bereitstellung von Liquidität teilnehmen.
Bankengruppen äußern weiterhin Bedenken wegen Stablecoins
Einige Bankengruppen lehnen jedoch trotz der Fortschritte weiterhin Teile der Gesetzgebung ab. Mehrere Organisationen befürchten, dass Stablecoins Einlagen von traditionellen Banken abziehen könnten. Deshalb sind sie der Meinung, dass die politischen Entscheidungsträger den Schutz des Bankensystems verstärken müssen.
Gleichzeitig wollen demokratische Gesetzgeber strengere Ethikregeln für Regierungsbeamte, die Krypto-Vermögenswerte halten. Einige Senatoren fordern stärkere Interessenkonfliktregelungen, bevor sie dem Gesetzentwurf ihre volle Unterstützung geben. Daher können die Verhandlungen nach der Ausschussanhörung fortgesetzt werden.
Wenn der Bankenausschuss den Gesetzentwurf genehmigt, müssen die Gesetzgeber ihn mit einer anderen Version des Senats-Landwirtschaftsausschusses zusammenführen. Der endgültige Vorschlag würde dann dem gesamten Senat zur Debatte und Abstimmung vorgelegt werden. Die Befürworter hoffen, die endgültige Genehmigung vor dem 4. Juli zu erhalten.
Viele Krypto-Unternehmen beobachten die Senatsabstimmung genau. Klare Bundesvorschriften würden dazu beitragen, Investitionen im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu fördern. Darüber hinaus hoffen Befürworter, dass strengere Gesetze das Vertrauen zwischen Unternehmen und normalen Krypto-Nutzern stärken werden.
Die Senatsabstimmung könnte Auswirkungen auf den gesamten Kryptomarkt haben. Der US-Finanzmarkt ist immer noch einer der größten der Welt. Infolgedessen könnten die neuen amerikanischen Krypto-Gesetze auch Auswirkungen auf die Gesetze für digitale Vermögenswerte in anderen Ländern haben.





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