US-Krypto-Gesetz: Über 100 Änderungen vor entscheidender Senatsabstimmung
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US-Krypto-Gesetz: Über 100 Änderungen vor entscheidender Senatsabstimmung

Von germanlbn

Der Senats-Krypto-Gesetzesentwurf steht vor über 100 Änderungsanträgen zu gesetzlichem Zahlungsmittel, Steuerzahlungen, Fed-Master-Konten und Marktregeln.

US-Krypto-Gesetzesentwurf steht vor über 100 Änderungsanträgen vor entscheidender Senatsabstimmung, während sich die Mitglieder des Senatsbankenausschusses auf eine Abstimmung über den H.R. 3633, den CLARITY Act, vorbereiten.

Die umfangreiche Liste der Änderungsanträge zeigt eine heftige Debatte über Krypto-Regeln, den Status als gesetzliches Zahlungsmittel, Steuerzahlungen und den Zugang digitaler Vermögenswerte zur Federal Reserve.

Senatsausschuss prüft umfangreiche Änderungsantragsliste

Der US-Senatsbankenausschuss hat mehr als 100 Änderungsanträge zum Krypto-Marktstruktur-Gesetzesentwurf erhalten. Die Maßnahme ist an H.R. 3633, bekannt als CLARITY Act, gebunden.

Laut Politico reichten die Gesetzgeber die Änderungsanträge vor einer entscheidenden Ausschussabstimmung ein. Die Abstimmung wird voraussichtlich die nächste Phase der Debatte über die US-Krypto-Regulierung prägen.

Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, klarere Regeln für digitale Vermögensmärkte festzulegen. Er befasst sich auch mit den Aufsichtsrollen der Bundesbehörden.

Die große Anzahl von Änderungsanträgen zeigt, dass die Senatoren weiterhin gespalten sind. Einige Gesetzgeber befürworten einen breiteren Zugang zu Krypto, während andere strengere Kontrollen anstreben.

Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett berichtete, dass Senatorin Elizabeth Warren mehr als 40 Änderungsanträge eingereicht hat.

Ihre Vorschläge konzentrieren sich auf Bankzugang, Verbraucherschutz und die Überwachung des Krypto-Marktes.

Reed-Änderungsantrag zielt auf Krypto als gesetzliches Zahlungsmittel ab

Senator Jack Reed schlug einen Änderungsantrag vor, der Krypto-Assets als gesetzliches Zahlungsmittel verbieten würde. Die Maßnahme würde ein Verbot der Verwendung von Krypto zur Bezahlung von Steuern beinhalten.

Der Änderungsantrag besagt, dass Krypto nicht als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet werden sollte. Er nennt auch Steuerzahlungen als Beispiel für eine verbotene Nutzung.

Dieser Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der einige Gesetzgeber eine breitere Nutzung von Bitcoin in der öffentlichen Finanzierung unterstützen.

Der Abgeordnete Warren Davidson hatte zuvor einen Gesetzesentwurf in Verbindung mit Steuerzahlungen mit Bitcoin eingebracht.

Dieser Vorschlag zielte darauf ab, bundesstaatliche Steuerzahlungen über Bitcoin zu ermöglichen. Reeds Änderungsantrag vertritt die gegenteilige Position und würde eine solche Nutzung blockieren.

Die Debatte über das gesetzliche Zahlungsmittel ist zentral für den breiteren Krypto-Gesetzesentwurf. Sie wirft Fragen auf, wie digitale Vermögenswerte mit staatlichen Zahlungssystemen interagieren sollten.

Befürworter von Beschränkungen argumentieren, dass Steuersysteme auf offizieller Währung beruhen sollten. Befürworter einer breiteren Krypto-Nutzung sagen, dass digitale Vermögenswerte die Zahlungsoptionen verbessern können.

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Warren-Änderungsanträge konzentrieren sich auf Fed-Zugang

Senatorin Elizabeth Warren hat laut Terrett mehr als 40 Änderungsanträge zum Gesetzesentwurf eingereicht. Ein Vorschlag würde den Zugang zu Federal Reserve Master-Konten für Krypto-Unternehmen einschränken.

Ein Federal Reserve Master-Konto gibt Unternehmen direkten Zugang zu den Zahlungsdiensten der Zentralbank. Krypto-Unternehmen haben in den letzten Jahren diesen Zugang angestrebt.

Warrens Änderungsantrag würde die Fed daran hindern, solche Konten an Krypto-Unternehmen zu vergeben. Der Vorschlag spiegelt Bedenken hinsichtlich des Risikos im Digital Asset-Banking wider.

Das Thema hat Aufmerksamkeit erregt, seit einige Krypto-Unternehmen durch staatliche Zulassungen Bankzugang suchten. Bundesregulierungsbehörden haben solche Anfragen mit Vorsicht geprüft.

Der Änderungsantrag würde auch beeinflussen, wie Krypto-Unternehmen sich mit Zahlungsnetzwerken verbinden. Er könnte ihre Fähigkeit einschränken, wie traditionelle Finanzunternehmen zu operieren.

Die Abstimmung im Senatsbankenausschuss wird entscheiden, welche Änderungsanträge weiterverfolgt werden. Das Ergebnis könnte den endgültigen Text des Krypto-Marktstruktur-Gesetzesentwurfs prägen.

Der CLARITY Act bleibt ein wichtiger Fokus für die Krypto-Industrie und Bundesregulierungsbehörden. Die Debatte dreht sich nun um Marktregeln, Bankzugang, Steuernutzung und Grenzen des gesetzlichen Zahlungsmittels.

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