Die Bank of England erwägt Änderungen der Stablecoin-Regeln, da sich der Wettbewerb verschärft
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Die Bank of England erwägt Änderungen der Stablecoin-Regeln, da sich der Wettbewerb verschärft

Von germanlbn

Die Bank of England könnte die Stablecoin-Beschränkungen lockern, da die britischen Regulierungsbehörden auf den Druck der Kryptoindustrie und die wachsende US-Konkurrenz reagieren.

Die Bank of England überdenkt ihre vorgeschlagenen Stablecoin-Regulierungen nach Kritik aus der Kryptoindustrie. Nun denken die Beamten, dass einige Regeln zu streng waren. Daher prüft die Zentralbank neue Möglichkeiten für den expandierenden Markt für digitale Vermögenswerte.

Die Bank prüft „sehr intensiv“ andere Optionen, sagte die stellvertretende Gouverneurin Sarah Breeden in einem Interview mit derFinancial Times. Frühere Vorschläge sahen strenge Beschränkungen für Sterling-Stablecoins vor. Allerdings argumentierten Industrieunternehmen, dass diese Beschränkungen die Innovation verlangsamen und die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs beeinträchtigen könnten.

Bank of England überprüft strenge Stablecoin-Regeln

Das Stablecoin-Framework wurde erstmals im November von der Bank of England eingeführt. Der Plan sieht eine Eigentumsobergrenze von 20.000 £ vor. In der Zwischenzeit könnten Unternehmen Stablecoins im Wert von bis zu 10 Millionen Pfund haben, die an das britische Pfund gekoppelt sind.

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Der Vorschlag enthielt auch eine Mindestreservepflicht von 40 % für Stablecoin-Emittenten. Die Aufsichtsbehörden verlangten von den Unternehmen, dass sie erhebliche Reserven zur finanziellen Absicherung vorhalten. Krypto-Unternehmen sagten jedoch, die Nachfrage sei zu hoch und würde die Gewinne drastisch schmälern.

Später räumte Breeden ein, dass der Rahmen „übermäßig konservativ“ sei. Daher überlegt die Zentralbank nun, ob die Reduzierung der Mindestreservepflicht dennoch die Finanzstabilität gewährleisten könnte. Zudem wollen die Verantwortlichen Innovationen ohne nennenswerte wirtschaftliche Risiken fördern.

Breeden sagt, dass viele Branchenteilnehmer lieber mehr verzinsliche Vermögenswerte hätten. Dies ermöglicht den Betrieb von UnternehmenStablecoin-Diensteund ihre Gewinne steigern. Dies hat zu einem Umdenken seitens der Regulierungsbehörden hinsichtlich der künftigen Strenge der Reserveregeln geführt.

Die Diskussion gewann an Dynamik, nachdem zu Beginn des Jahres vor dem House of Lords Kommentare abgegeben wurden. In diesen Kommentaren erklärte der stellvertretende Gouverneur, dass die Bank für neue Ideen offen sei. Daher ist die vorliegende Überprüfung ein Zeichen für eine mögliche Änderung der britischen Kryptopolitik.

Wachsender US-Wettbewerb setzt britische Regulierungsbehörden unter Druck

Die Regulierungsdebatte hängt auch mit dem zunehmenden Wettbewerb im digitalen Finanzsektor auf globaler Ebene zusammen. Die Vereinigten Staaten bleiben ein Befürworter von Stablecoins, die durch US-Schatzwechsel gedeckt sind. Dies hat dazu geführt, dass Großbritannien dazu drängt, seine Kryptogesetze rechtzeitig zu modernisieren.

Andrew Bailey warnte, dass die internationalen Regulierungsbehörden bald mit den Vereinigten Staaten über Stablecoin-Standards in Konflikt geraten könnten. Er sagte, es könne zu einem „Regulierungskampf“ zwischen verschiedenen Finanzsystemen und politischen Ansätzen kommen.

Es bestehen Bedenken, dass das Vereinigte Königreich Marktanteile verlieren könnte, wenn die Vorschriften zu streng sind. Stablecoins sind bereits die Haupttreiber des globalen Kryptohandels und werden durch den Dollar gedeckt. Daher wollen die britischen Politiker, dass Sterling-Stablecoins auf den internationalen Finanzmärkten wettbewerbsfähig bleiben.

Stablecoins sind digitale Münzen, die an eine reale Währung wie das britische Pfund oder den US-Dollar gekoppelt sind. Sie werden häufig für Kryptozahlungen, Handel und grenzüberschreitende Überweisungen verwendet. Daher versuchen Regierungen auf der ganzen Welt, klare Richtlinien für deren Verwendung festzulegen.

Die Bank of England wünscht sich weiterhin starke Schutzmaßnahmen für Benutzer und Finanzsysteme. Aber die Regulierungsbehörden scheinen eher geneigt zu sein, Sicherheit gegen Innovation abzuwägen. Diese Verschiebung erfolgt, da der Druck von Kryptounternehmen und globalen Marktentwicklungen zunimmt.

Quelle: Live Bitcoin News

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