XRP vs. Bitcoin: Neue Analyse enthüllt erhebliche Quantenverwundbarkeitslücke
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XRP vs. Bitcoin: Neue Analyse enthüllt erhebliche Quantenverwundbarkeitslücke

Von germanlbn

Ein neues Audit zeigt, dass XRP deutlich weniger quanten-gefährdete Konten hat als Bitcoin. Hier ist, was die Zahlen verraten und warum das wichtig ist.

Ein frisches Audit des XRP Ledger hat Quantensicherheit wieder in den Fokus gerückt.

Vet, ein Validator des XRP Ledger, führte eine tiefgehende Prüfung aller XRPL-Konten durch, um das Quantenrisiko zu messen. Die Ergebnisse waren auffällig.

Etwa 300.000 Konten, die 2,4 Milliarden XRP halten, haben noch nie eine Transaktion getätigt, was bedeutet, dass ihre öffentlichen Schlüssel verborgen und damit quantensicher sind. Nur zwei inaktive Whale-Konten mit insgesamt 21 Millionen XRP wiesen offenliegende öffentliche Schlüssel auf.

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XRP Ledger zeigt minimale Quantengefährdung

Diese Summe von 21 Millionen XRP mit offengelegten Schlüsseln stellt nur 0,03 % des gesamten XRP-Angebots dar.

Vet wies darauf hin, dass dieses Ergebnis größtenteils auf der Struktur des XRP Ledger beruht. Das Kontomodell ermöglicht es Inhabern, Schlüssel zu wechseln, ohne Gelder zu bewegen. Diese Design-Entscheidung schützt Nutzer stillschweigend, auch wenn sie nicht aktiv über Sicherheit nachdenken.

Vet wies darauf hin, dass inaktive Whale-Konten auf dem XRPL praktisch nicht existieren.

Bei Bitcoin ist die Situation ganz anders. Große, unberührte Bestände mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln, einschließlich derer, die mit Satoshi Nakamoto in Verbindung stehen, sind einem viel höheren Risiko ausgesetzt. Der Kontrast zwischen beiden Netzwerken ist erheblich.

Es ist erwähnenswert, dass Vet bestätigte, dass derzeit kein bekannter Quantencomputer öffentliche Blockchains bedroht. Der Beitrag war ein proaktives Audit, keine Warnung vor einer unmittelbaren Gefahr.

Dennoch helfen die Daten, den Stand jedes Netzwerks abzubilden, sollten Quantenbedrohungen fortschreiten.

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Bitcoin steht vor einer größeren Quantensicherheits-Herausforderung

Schätzungen deuten darauf hin, dass etwa 6,9 Millionen BTC anfällig für zukünftige Quantenangriffe sein könnten.

Ein großer Teil dieser Summe umfasst Coins, die sich nie bewegt haben und deren öffentliche Schlüssel offengelegt sind. Entwickler haben dringende Aufrufe für Protokoll-Upgrades innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre gestartet.

Die Quantenherausforderung von Bitcoin ist nicht nur technisch. Sie hat auch eine soziale Dimension.

Die Entscheidung, was mit inaktiven, gefährdeten Wallets geschieht, insbesondere solchen, die mit frühen Anwendern verbunden sind, erfordert eine ernsthafte Debatte in der Community. Es gibt noch keinen Konsens darüber, wie mit diesen Coins umgegangen werden soll, wenn eine echte Bedrohung auftaucht.

Die dauerhafte vorgeschlagene Lösung, bekannt als BIP-360, ist noch Jahre von der Aktivierung entfernt.

In der Zwischenzeit hat die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft an Übergangslösungen gearbeitet. Laut Marktbeobachter Bull Theory tauchten Anfang April zwei bemerkenswerte Tools innerhalb von 48 Stunden auf.

Bitcoin-Entwickler bringen zwei Notfall-Quanten-Tools auf den Markt

Am 8. April veröffentlichte Lightning Labs CTO Olaoluwa Osuntokun einen funktionierenden Prototyp, der eine kritische Lücke schließt.

Wenn Bitcoin jemals seine aktuelle Sicherheitsebene abschalten sollte, um einen Quantenangriff zu blockieren, hätten viele Wallet-Inhaber keine Möglichkeit, ihren Besitz nachzuweisen.

Sein Tool bietet diesen Nutzern einen alternativen Weg, den Besitz nachzuweisen, ohne die Schwachstelle preiszugeben, die Quantencomputer ausnutzen könnten.

Einen Tag später, am 9. April, veröffentlichte StarkWare CPO Avihu Levy ein separates Schema. Es macht Bitcoin-Transaktionen quantensicher, ohne das Protokoll überhaupt zu ändern.

Die Methode tauscht die kryptografische Komponente aus, die Quantencomputer knacken können, und ersetzt sie durch Mathematik, die sie nicht brechen können. Die Transaktion sieht für das Bitcoin-Netzwerk während des gesamten Prozesses normal aus.

Der Haken sind die Kosten.

Jede Transaktion mit Levys Methode erfordert Rechenleistung im Wert von 75 bis 150 US-Dollar. Sie kann außerdem nicht über das Standardnetzwerk geleitet werden und muss stattdessen direkt an Miner gehen.

Entwickler beschreiben es als ein Notfallwerkzeug für große Inhaber, nicht als Alltagslösung. Beide Tools sind Notfallmaßnahmen, während das breitere Bitcoin-Ökosystem an einer langfristigen Lösung arbeitet.

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