- Die CME Group verklagt die CFTC wegen ihrer Genehmigung von Perpetual Futures.
- CEO Terrence Duffy argumentiert, dass Perpetual Futures als Swaps eingestuft werden sollten.
- Die Klage behauptet, die Genehmigung verstoße gegen Regeln des Dodd-Frank-Gesetzes.
Eine bedeutende rechtliche Auseinandersetzung erschüttert das Herz des weltweiten Kryptowährungsderivatemarktes.
Der institutionelle Derivateriese CME kündigte Pläne an, eine formelle Klage gegen die CFTC einzureichen.
Warum CME gegen Perpetual Contracts ist
Die CFTC genehmigte kürzlich Bitcoin-Perpetual-Kontrakte für prominente Einzelhandelsplattformen, darunter Kalshi und Coinbase.
Einzelhandelshändler können diese unbefristeten Finanzinstrumente aktiv halten und ohne Verfallsdatum handeln.
Aber diese neuen Arten von Kryptowährungen stellen eine erhebliche Herausforderung für die Stabilität herkömmlicher Börsenbetreiber dar.
Terrence Duffy, CEO von CME, erklärte am Mittwoch, dass Perpetual Futures gemäß dem Dodd-Frank-Gesetz als Swaps kategorisiert werden müssen.
Dies würde als Grundlage für die Klage dienen, die das Unternehmen am Donnerstag einzureichen plant.
Infolgedessen wird CME eine detaillierte Bundesklage einreichen, um zu verhindern, dass sich die Kontrakte im Inland in großem Umfang ausbreiten.
Die Unternehmensführung ist sich bewusst, dass in den US-Gerichten ein langer und beschwerlicher Rechtsstreit zu erwarten ist.
Unterdessen verteidigte die CFTC ihre jüngsten zukunftsorientierten politischen Entscheidungen in einer viel beachteten öffentlichen Sendung energisch.
Beamte der Behörde erklärten, dass der heimische Finanzmarkt dringend moderne Instrumente ohne feste Laufzeiten benötigt.
Die rechtliche Grundlage der CME-Klage
Die offizielle rechtliche Beschwerde stützt sich stark auf bestimmte gesetzliche Definitionen im wegweisenden Dodd-Frank-Gesetz.
Insbesondere behauptet der berühmte Börsenbetreiber, dass die Perpetuals tatsächlich finanzielle Swaps nach Bundesgesetzen sind.
Aus diesem Grund argumentiert CME nachdrücklich, dass die CFTC diese unbefristeten Instrumente nicht als traditionelle Futures betrachten sollte.
Der Commodity Exchange Act schreibt vor, dass Futures-Kontrakte tatsächlich ein festes Verfallsdatum haben sollen.
Darüber hinaus hat CME exklusive Benchmark-Lizenzvereinbarungen, die diese ehrgeizige Einführung neuer Produkte schwer umsetzbar machen.
Jede andere Plattform, die dieselben Benchmarks verwendet, sollte ihre Produkte zumindest durch dieselben Qualitätskontrolllinien führen.
Dieses besondere Argument könnte laut führenden Rechtsexperten weltverändernde Auswirkungen auf die zukünftigen Kryptowährungsderivateregeln haben.
Die Bundeskommission habe angeblich auch wichtige Verfahrensanforderungen ignoriert, sagte das Rechtsteam des Unternehmens in einem Interview.
Marktrisiken und institutionelle Sicherheitsvorkehrungen
Duffy gab eine deutliche öffentliche Erklärung ab über das Ausmaß an Hebelwirkung, das auf Einzelhandelsplattformen möglich ist, und wie gefährlich das ist.
Er wies auf die „massiven Hebelfaktoren hin, die schnell eine katastrophale, systemische Finanzkrise auslösen könnten.“
Tatsächlich hält CME für seine erstklassigen institutionellen Kryptowährungskunden konsequent ein viel sichereres Hebelverhältnis von fünf zu eins ein.
Einige unregulierte internationale Handelsplattformen bieten übermäßige Hebelfaktoren an, die bis zu 250-mal erreichen.
Dies führt zu volatilen und hochspekulativen Modellen, bei denen eine automatische Liquidation ernsthafte Bedrohungen für Einzelhandelsanleger darstellen kann.
Der scheidende Geschäftsführer verglich diese spekulationsgetriebene Welt unverblümt mit der prekären Immobilienblase, die zu 2007 führte.
Anspruchsvolle institutionelle Anleger benötigen Mechanismen zur Absicherung, wenn Finanzierungssätze sie nicht betreffen.
Aber bei Perpetual Contracts sind Finanzierungssätze eine große Variable, die den Kassamarktpreisen genau folgen muss.




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