- Die BoE ersetzt die Halteobergrenzen für Stablecoins durch ein Emissionslimit von 40 Mrd. £.
- Stablecoin-Emittenten können jetzt 70 % der Reserven an britischen Staatsschulden halten.
- Neue Regeln zielen darauf ab, digitale Zahlungsinnovationen mit finanzieller Stabilität in Einklang zu bringen.
Die Bank of England hatenthülltein überarbeiteter Regulierungsrahmen für systemische Stablecoins, der die vorgeschlagenen Beschränkungen für einzelne Bestände aufhebt und die Mindestreserveanforderungen lockert. Der Schritt markiert einen bedeutenden Wandel im britischen Ansatz zur Regulierung digitaler Vermögenswerte, da die Behörden versuchen, Innovationen zu unterstützen und gleichzeitig die Finanzstabilität zu wahren.
Die Bank of England ersetzt Halteobergrenzen durch Emissionslimits
DerBank von Englandhat Pläne aufgegeben, Beschränkungen dafür einzuführen, wie viele durch Pfund Sterling gedeckte Stablecoins Privatpersonen und Unternehmen halten dürfen. Stattdessen werden die Regulierungsbehörden eine Gesamtemissionsobergrenze von 40 Milliarden Pfund pro systemrelevantem Stablecoin festlegen.
Die Änderung folgt dem Feedback von Branchenteilnehmern, die argumentierten, dass Eigentumsbeschränkungen bei Wallets, Börsen und Zahlungsplattformen nur schwer durchzusetzen seien. Frühere Vorschläge schlugen vor, die individuellen Bestände während der ersten Einführungsphase auf 20.000 £ zu beschränken.
Im Rahmen des aktualisierten Rahmenwerks steht es Benutzern frei, Stablecoins ohne besondere Eigentumsbeschränkungen zu halten und mit ihnen zu handeln. Die Regulierungsbehörden sind davon überzeugt, dass ein emissionsbasierter Ansatz mehr Flexibilität bietet und gleichzeitig die mit einer groß angelegten Einführung verbundenen Risiken berücksichtigt.
JUST IN: Die Bank of England lockert die Stablecoin-Regeln und schafft individuelle Haltebeschränkungen ab
Die Bank of England hat ihren endgültigen politischen Rahmen und Regelentwurf für systemische Stablecoins veröffentlicht und damit mehrere Vorschläge aus der letztjährigen Konsultation gelockert. Die Zentralbank verwarf Pläne zur Obergrenze…pic.twitter.com/xAZaOgZAJH
— Wu Blockchain (@WuBlockchain)22. Juni 2026
Die Zentralbank erklärte, dass der Schwellenwert von 40 Milliarden Pfund als erste Absicherung gedacht sei und im Zuge der Marktentwicklung überprüft werden könne. Beamte sind weiterhin besorgt, dass die weit verbreitete Verwendung von Stablecoins Einlagen von Geschäftsbanken verlagern und die Kreditvergabe im gesamten Finanzsystem beeinträchtigen könnte.
Sarah Breeden, stellvertretende Gouverneurin für Finanzstabilität der Bank of England, bezeichnete das Rahmenwerk als einen wichtigen Schritt zur Ausweitung digitaler Zahlungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Wahrung des Vertrauens und des Verbraucherschutzes.
Lockerung der Reserveregeln zur Unterstützung des Marktwachstums
Das endgültige Rahmenwerk führt außerdem flexiblere Mindestreserveanforderungen für Stablecoin-Emittenten ein. Unternehmen dürfen nun bis zu 70 % ihrer Währungsreserven in kurzfristigen britischen Staatsanleihen halten, im Vergleich zu der in früheren Konsultationen vorgeschlagenen Grenze von 60 %.
Die restlichen 30 % der Reserven müssen als unverzinsliche Einlagen bei der Bank of England gehalten werden. Die Regulierungsbehörden sagten, die Anpassung spiegele die Bedenken der Branche hinsichtlich der kommerziellen Lebensfähigkeit von Sterling-Stablecoins unter strengeren Reservestrukturen wider.
Das Rahmenwerk erfordert weiterhin eine vollständige Vermögenssicherung und sofortige Rücknahmerechte für die Nutzer.StablecoinAls systemisch eingestufte Emittenten erhalten in Zeiten angespannter Marktbedingungen auch Zugang zu den Liquiditätsfazilitäten der Zentralbank.
Die Richtlinie ist Teil der umfassenderen digitalen Finanzstrategie des Vereinigten Königreichs, die tokenisierte Vermögenswerte, eine digitale Zahlungsinfrastruktur und potenzielle Initiativen der Zentralbank für digitale Währungen umfasst. Die Bank of England geht davon aus, dass Stablecoins mit zunehmender Akzeptanz eine wachsende Rolle bei Zahlungen, Abrechnungen und grenzüberschreitenden Transaktionen spielen werden.
Die Regulierungsbehörden wollen die verbleibenden Regeln und Umsetzungsmaßnahmen bis Ende 2026 fertigstellen, um mehr Klarheit für Stablecoin-Emittenten zu schaffen, die auf dem britischen Markt tätig werden möchten.
Quelle: Live Bitcoin News




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