US-Senat verabschiedet Wohnungsbaugesetz mit CBDC-Verbot mit 85:5 Stimmen und blockiert Pläne für digitalen Dollar der Fed bis 2030 – Zustimmung des Repräsentantenhauses steht noch aus.
Der US-Senat hat ein parteiübergreifendes Wohnungsbaugesetz vorangetrieben, das ein Verbot einer CBDC der Federal Reserve beinhaltet. Die Maßnahme wurde mit 85:5 Stimmen angenommen und geht nun zurück ins Repräsentantenhaus.
Die Bestimmung würde die Federal Reserve daran hindern, eine digitale Zentralbankwährung auszugeben oder zu schaffen. Sie würde zudem jedes ähnliche digitale Asset blockieren, das über die Fed ausgegeben wird.
Die Einschränkung würde bis zum 31. Dezember 2030 laufen, falls das Gesetz verabschiedet wird. Die Maßnahme benötigt noch die Zustimmung des Repräsentantenhauses, bevor sie Präsident Donald Trump erreichen kann.
Für Bitcoin-Befürworter stellt die Abstimmung einen bedeutenden politischen Schritt gegen einen staatlich ausgegebenen digitalen Dollar dar. Allerdings ist das Gesetz noch nicht in Kraft, und der endgültige Prozess bleibt im Kongress.
Senat verabschiedet Wohnungsbaugesetz mit CBDC-Verbot
Der Senat stimmte dem Änderungsantrag des Repräsentantenhauses zu H.R. 6644, dem 21st Century ROAD to Housing Act, zu. Die Abstimmung umfasste den Ersatzantrag von Senator Tim Scott und wurde mit breiter parteiübergreifender Unterstützung verabschiedet.
Agreed to, 85-5: Motion to concur in the House amendment to the Senate amendment to H.R.6644, 21st Century ROAD to Housing Act, with Scott SC substitute amendment #5823.
— Senate Cloakroom (@SenateCloakroom) June 22, 2026
Das Wohnungsbaugesetz konzentriert sich hauptsächlich auf das Wohnungsangebot, die Kosten, den Hypothekenzugang und die Aktivitäten von Investoren bei Einfamilienhäusern.
Es enthält jedoch auch Formulierungen, die auf die Befugnisse der Federal Reserve in Bezug auf digitale Währungen abzielen.
Im CBDC-Abschnitt würde dem Federal Reserve Board und den regionalen Federal Reserve Banks untersagt, eine CBDC auszugeben.
Die Formulierung umfasst auch Assets, die einer digitalen Zentralbankwährung im Wesentlichen ähnlich sind.
Bitcoin-Befürworter sehen politischen Erfolg
Das CBDC-Verbot hat die Aufmerksamkeit von Bitcoin- und Krypto-Befürwortern auf sich gezogen, die staatlich ausgegebenes digitales Geld ablehnen.
Viele Kritiker argumentieren, dass eine CBDC für Privatkunden die finanzielle Überwachung durch den Staat verstärken könnte.
BREAKING: THE US SENATE OFFICIALLY PASSES BIPARTISAN 21st CENTURY HOUSING BILL THAT WILL BAN THE FED FROM ISSUING A CBDC
IT IS EXPECTED TO PASS THE HOUSE IN WEEKS AND TO BE SIGNED BY PRESIDENT TRUMP QUICKLY
AMERICA IS ON THE VERGE OF OUTLAWING CENTRAL BANK DIGITAL CURRENCIES… pic.twitter.com/dUFQmLtKoH
— The Bitcoin Historian (@pete_rizzo_) June 23, 2026
Bitcoin wird von Befürwortern oft als Alternative zu staatlich kontrollierten Geldsystemen dargestellt. Aus diesem Grund wurde die Senatsabstimmung in Krypto-Kreisen schnell als politischer Erfolg für Bitcoin gewertet.
Dennoch ändert das Gesetz weder den rechtlichen Status von Bitcoin noch schafft es neue Regeln für Bitcoin. Stattdessen schränkt es den Weg der Federal Reserve zur Ausgabe eines digitalen Dollars bis 2030 ein.
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Gesetz benötigt noch endgültige Zustimmung
Die Gesetzesvorlage geht nun nach der Senatsabstimmung zur Prüfung an das Repräsentantenhaus zurück. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses ist noch erforderlich, bevor die Maßnahme an den Schreibtisch des Präsidenten gelangen kann.
Falls das überarbeitete Gesetz im Repräsentantenhaus verabschiedet wird, müsste Präsident Trump es unterzeichnen, bevor das CBDC-Verbot in Kraft tritt. Bis dahin bleibt die Einschränkung ein vorgeschlagener Teil des Wohnungsbaugesetzes.
Das Gesetz lässt private Stablecoins außerhalb der CBDC-Einschränkung. Diese Unterscheidung ist von Bedeutung, da private Dollar-Token von einer von der Federal Reserve ausgegebenen digitalen Währung getrennt bleiben.
Die Senatsabstimmung verleiht dem CBDC-Verbot starke Dynamik, beendet aber nicht die Debatte.
Der nächste Schritt hängt von der Entscheidung des Repräsentantenhauses ab und ob der endgültige Text unverändert das Weiße Haus erreicht.





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