Trump weist Bundesbehörden an, bis 2031 Post-Quanten-Verschlüsselung einzuführen, da die Bedenken hinsichtlich der Kryptosicherheit zunehmen.
Die US-Regierung bereitet sich auf eine zukünftige technologische Herausforderung vor. Demnach unterzeichnete Präsident Donald Trump zwei Durchführungsverordnungen, die sich auf die Risiken des Quantencomputings konzentrierenDas Weiße Haus. Die Anordnungen fordern, dass die föderalen Systeme auf robustere Verschlüsselungstechniken umsteigen. Der Transfer folgt Warnungen von Experten, dass bestehende Cybersicherheitssysteme durch Quantencomputer gefährdet sein könnten.
Warum die USA auf Post-Quantum-Sicherheit umsteigen
Quantencomputer sind weit entfernt von heutigen Computern. Sie könnten einige Probleme möglicherweise viel schneller lösen als die aktuellen Maschinen. Dies macht sie potenziell anfällig für die zukünftige Zerstörung gängiger Verschlüsselungsmethoden.
Trump legt die Frist auf 2031 fest, da eine Quantenbedrohung über Krypto droht
Donald Trump hat zwei Durchführungsverordnungen unterzeichnet, die alle US-Bundessysteme dazu verpflichten, bis 2031 auf Post-Quanten-Verschlüsselung umzusteigen.
Der Schritt folgt auf Warnungen, dass Quantencomputer moderne Kryptowährungen knacken könnten, darunter…pic.twitter.com/L5qHoWxMKE
– BSCN (@BSCNews)23. Juni 2026
Das bedeutet, dass die US-Regierung frühzeitig Vorbereitungen treffen möchte. Die neuen Anordnungen verlangen, dass wichtige Bundessysteme bis zum 31. Dezember 2030 Post-Quanten-Kryptographie zur Schlüsselerstellung implementieren. Außerdem müssen digitale Signaturen bis zum 31. Dezember 2031 auf das neue System migriert werden.
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Die neuen Regeln werden auch auf Bundesunternehmer ausgeweitet. Für Unternehmen, die mit der Regierung zusammenarbeiten, gelten die gleichen Sicherheitsanforderungen. Daher müssen die Regierung und die Auftragnehmer ihre Systeme aktualisieren.
Unterdessen muss das National Institute of Standards and Technology (NIST) bis Ende 2027 ein Post-Quanten-Sicherheitspilotprojekt abschließen. Das Projekt wird dabei helfen, die neue Technologie zu testen, bevor sie in größerem Maßstab eingesetzt werden kann.
Es gibt noch eine weitere Durchführungsverordnung zur Förderung der US-amerikanischen Quantenindustrie. Die Regierung plant, inländischen Quantencomputerunternehmen Zuschüsse in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar bereitzustellen. Mit dem Geld soll die Entwicklung hochentwickelter Quantenmaschinen beschleunigt werden.
Bitcoin und Kryptowährungen könnten künftigen Risiken ausgesetzt sein
Die Maßnahmen der Regierung erfolgen, da die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kryptowährungen zunehmen. Wallets und Transaktionen werden im Fall von durch Verschlüsselung gesichertBitcoinund andere digitale Vermögenswerte. Aber zukünftige Quantencomputer könnten diese Schutzmaßnahmen gefährden.
Ein unabhängiger Beirat für Quantencomputing und Blockchain, den Coinbase Anfang dieses Monats ernannt hatte, veröffentlichte einen Bericht. Dem Bericht zufolge sind rund 7 Millionen Bitcoins an Adressen gespeichert, die künftigen Quantenangriffen ausgesetzt sein könnten.
Bei einigen handelt es sich um Wallets, die in den Anfängen von Bitcoin verwendet wurden. Darüber hinaus könnten in Zukunft auch einige aktive Cold Wallets, die von Börsen verwaltet werden, gefährdet sein.
Darüber hinaus sagte das Cybersicherheitsunternehmen Project Eleven, dass der „Q-Day“ bereits im Jahr 2030 stattfinden könnte. Der Q-Day ist die Zeit, in der Quantencomputer in der Lage sein werden, die heutigen Verschlüsselungssysteme zu knacken.
Eine weitere Sorge ist eine Technik namens „Jetzt ernten, später entschlüsseln“. Auf diese Weise können Angreifer jetzt verschlüsselte Daten sammeln und später entschlüsseln. Wenn die Quantentechnologie ausreichend leistungsfähig ist, könnten sie versuchen, diese Informationen zu knacken und auf sensible Daten oder private Schlüssel zuzugreifen.
Viele Forscher haben jedoch darauf hingewiesen, dass die Kryptoindustrie trotz dieser Bedenken Zeit hat, sich vorzubereiten. Die Entwickler forschen bereits an Post-Quantum-Sicherheitslösungen. In der Zwischenzeit verstärken Regierungen, Technologieunternehmen und Blockchain-Organisationen ihre Verteidigungsbemühungen. Mit der Entwicklung des Quantencomputings wächst die Dringlichkeit, digitale Vermögenswerte vor dem Q-Day zu schützen.
Quelle: Live Bitcoin News




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