BONK DAO verliert 4,426 Billionen BONK im Wert von 21,2 Millionen US-Dollar, nachdem eine token-gewichtete Abstimmung mit 882,285 Milliarden BONK Quorum-Power angenommen wurde.
BONK DAO steht nach einer Governance-Abstimmung, die angeblich etwa 21,2 Millionen US-Dollar aus seiner Kasse abgezogen hat, einer Überprüfung gegenüber.
Der Fall betrifft einen Vorschlag, der 4,426 Billionen BONK in eine vom Angreifer kontrollierte Wallet verschoben hat.
Der Angreifer gab Berichten zufolge etwa 4,4 Millionen US-Dollar aus, um vor der Abstimmung BONK zu kaufen. Dieser Kauf verschaffte der Wallet genügend Token, um den Vorschlag gemäß den Regeln der DAO zu verabschieden.
Die Abstimmung wurde Onchain angenommen, und die Treasury-Überweisung erfolgte automatisch. Allerdings bleiben rechtliche Fragen bestehen, da gültige Blockchain-Aktionen dennoch einer gerichtlichen Überprüfung unterliegen können.
Der Fall hat eine breitere Debatte über DAO-Abstimmungen, Treasury-Kontrollen und rechtliche Pflichten ausgelöst. Er zeigt auch, wie eine niedrige Wahlbeteiligung Gemeinschaftsgelder gefährden kann.
Angreifer nutzte BONK zur Kontrolle der Abstimmung
Der berichtete Angriff begann am 30. Juni mit einem Vorschlag auf der Governance-Plattform von BONK DAO.
Der Vorschlag forderte 4,426 Billionen BONK aus der Treasury. Die Token sollten in eine mit dem Angreifer verbundene Wallet verschoben werden.
Someone spent $4.4M to steal $21.2M from the #BONK treasury, making a profit of $16.8M.
How did it happen?👇
➡️ On June 30, the attacker submitted a governance proposal to transfer 4.426T $BONK($21.2M) from the treasury to a wallet he controlled (9bxW…JHvQ).… pic.twitter.com/VElnDuazki
— Lookonchain (@lookonchain) July 7, 2026
Innerhalb von zwei Tagen kaufte der Angreifer 882,285 Milliarden BONK auf Bybit und Binance.
Diese Menge lag über dem erforderlichen Quorum von 879,95 Milliarden BONK für die Abstimmung. Dadurch erhielt die Wallet ausreichend Stimmkraft.
Der Angreifer stimmte dann mit „Ja“ unter Verwendung des gesamten BONK-Guthabens. Der Vorschlag wurde angenommen, nachdem die erforderliche Abstimmungsschwelle erreicht war.
Nach der Genehmigung bewegte das DAO-System die Treasury-Mittel automatisch.
Treasury-Abfluss wirft Bedenken zur DAO-Governance auf
Der Vorfall ist ungewöhnlich, da er nicht auf einem standardmäßigen Code-Exploit beruhte.
Der Angreifer folgte Berichten zufolge dem Governance-Prozess und nutzte die Stimmkraft. Daher verhielt sich das System wie unter seinen eigenen Regeln vorgesehen.
An attacker just followed every bloody rule of a crypto system ultra perfectly, drained 20 million dollars from its treasury, and may still go to prison for it.
On July 6th 2026, the dude spent about 4 million dollars buying BONK tokens, voted for his own proposal, and the code… pic.twitter.com/6cY6YtrcWX
— Shanaka Anslem Perera ⚡ (@shanaka86) July 7, 2026
Dennoch klärt die Onchain-Genehmigung die rechtliche Frage nicht. Gerichte könnten die Handlung anders betrachten als die Blockchain.
Eine gültige Abstimmung kann dennoch als mögliche Selbstbegünstigung oder Betrug überprüft werden. Berichten zufolge wurden später 40 Milliarden BONK im Wert von etwa 188.000 US-Dollar an OKX gesendet.
Die verbleibenden 4,386 Billionen BONK wurden in einer anderen Wallet gehalten. Blockchain-Beobachter verfolgen nun diese Gelder über verwandte Adressen.
Rechtliches Risiko bleibt nach Onchain-Genehmigung bestehen
Der BONK DAO-Fall zeigt das Risiko token-gewichteter Abstimmungen mit schwacher Beteiligung.
Große Inhaber können die Ergebnisse kontrollieren, wenn nur wenige Community-Mitglieder abstimmen. Dies kann Treasury-Vermögenswerte bei Vorschlägen mit geringer Beteiligung gefährden.
Einige DAOs verwenden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, um diese Art von Bedrohung zu verringern. Dazu können Zeitverzögerungen, höhere Quorum-Level und Multisig-Überprüfungen gehören.
Notfall-Pause-Tools können ebenfalls schädliche Treasury-Überweisungen verlangsamen. Der Angreifer könnte trotz der Onchain Genehmigung.
BONK DAO hat Berichten zufolge nach der Treasury-Bewegung die Strafverfolgungsbehörden kontaktiert. Vorerst beobachten Börsen und blockchain Analysten weiterhin die Wallet-Aktivität.





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