- Naver Financial und Dunamu haben den Abschluss ihres Aktientauschs auf den 31. Dezember verschoben.
- Die Prüfung durch die FTC und die Genehmigungsverfahren der Aktionäre bleiben die Haupthindernisse.
- Südkoreas Digital Asset Basic Act könnte den Ausgang des Deals noch beeinflussen.
Naver Financial und Dunamu haben ihren geplanten Aktientausch zum zweiten Mal verschoben und den erwarteten Abschlusstermin auf den 31. Dezember verlängert. Die Unternehmen warten weiterhin auf mehrere behördliche Genehmigungen, während die laufenden Diskussionen der Gesetzgeber über die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten das endgültige Ergebnis der Transaktion noch beeinflussen könnten.
Behördliche Genehmigungen verzögern Aktientausch weiterhin
Naver Financial und Dunamu haben ihren umfassenden Aktientausch verschoben, und zwar bis zum 31. Dezember, nachdem behördliche Genehmigungen monatelang ausstanden.
Die jüngste Verzögerung folgt auf eine frühere Terminänderung im März, die den erwarteten Abschlusstermin vom 30. Juni auf den 30. September verschob.
Trotz des überarbeiteten Zeitplans bestätigten beide Unternehmen, dass das vereinbarte Umtauschverhältnis während des gesamten vorgeschlagenen reinen Aktientransaktionsprozesses unverändert bleibt.
Gemäß der Vereinbarung wird jede Dunamu-Aktie bei Abschluss der Transaktion gegen 2,5422618 Aktien von Naver Financial getauscht.
Dunamu gab bekannt, dass mehrere staatliche Genehmigungen erforderlich sind, bevor die Unternehmen den umfassenden Aktientausch gemäß den geltenden Vorschriften abschließen können. Diese Genehmigungen umfassen die Zustimmung der Korea Fair Trade Commission bezüglich des vorgeschlagenen Unternehmenszusammenschlusses zwischen den beiden beteiligten Unternehmen.
Die Behörden müssen auch Änderungen im Zusammenhang mit Hauptaktionären gemäß dem Kreditinformationsgesetz genehmigen, bevor die Transaktion die endgültige behördliche Freigabe erhält.
Zusätzlich müssen die Aufsichtsbehörden die Meldeverfahren gemäß dem Gesetz über die Meldung und Nutzung bestimmter Finanztransaktionsinformationen vor dem Abschluss abschließen.
Dunamu erklärte, dass die behördlichen Prüfungen noch über die derzeitigen Erwartungen hinausgehen könnten, was zu weiteren Verzögerungen führen oder die Transaktion insgesamt verhindern könnte.
Das Unternehmen wiederholte, dass der Abschluss vollständig von den staatlichen Genehmigungsverfahren abhängt und nicht von Änderungen der vereinbarten Geschäftsbedingungen oder des Umtauschverhältnisses.
Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten schafft weitere Unsicherheit
Neben den behördlichen Prüfungen könnte auch die vorgeschlagene Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten die Struktur oder den Abschluss des geplanten Aktientauschabkommens beeinflussen.
Dunamu stellte fest, dass die Diskussionen um Südkoreas vorgeschlagenes Digital Asset Basic Act im heutigen Gesetzgebungsprozess des Landes noch andauern.
Laut dem Unternehmen könnten zukünftige Gesetze und Durchführungsverordnungen sowohl den Zeitplan der Transaktion als auch ihr endgültiges Ergebnis nach der Genehmigung beeinflussen.
Die Unternehmen erkannten daher an, dass rechtliche Entwicklungen neben den behördlichen Genehmigungen, die derzeit bundesweit von der Regierung geprüft werden, ein weiterer wichtiger Faktor bleiben.
Marktbeobachter haben die vorgeschlagene Transaktion genau verfolgt, da Dunamu Upbit betreibt, die größte Kryptowährungsbörse Südkoreas nach Handelsvolumen.
Die Aufsichtsbehörden haben auch geprüft, ob der Zusammenschluss im Laufe der Zeit die Marktkonzentration in Südkoreas schnell wachsender Industrie für digitale Vermögenswerte erhöhen könnte.
Anfang dieses Jahres forderte die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Supervisory Service) Korrekturen an Dunamus zusammenschlussbezogenen Offenlegungen an, nachdem sie ausgelassene Informationen zur Unternehmensumstrukturierung festgestellt hatte.
Die Aufsichtsbehörde wies das Unternehmen an, zusätzliche Details bereitzustellen, die für Anleger, die die vorgeschlagene Aktientauschtransaktion sorgfältig bewerten, als wichtig erachtet werden.
In der Zwischenzeit verfolgt Naver Financial weiterhin die Übernahmestrategie, während sie darauf wartet, dass die Behörden alle verbleibenden Genehmigungsverfahren bis zum Jahresende abschließen.
Obwohl die jüngste Verschiebung die Unsicherheit verlängert, haben beide Unternehmen ihr Engagement bekräftigt, die Transaktion abzuschließen, sobald die regulatorischen Anforderungen vollständig erfüllt sind.




Schreibe einen Kommentar