Krypto-Berater des Weißen Hauses nimmt eine Auszeit, während der CLARITY Act eine kritische Phase erreicht.
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Krypto-Berater des Weißen Hauses nimmt eine Auszeit, während der CLARITY Act eine kritische Phase erreicht.

Von germanlbn
  • Patrick Witt reist zur JAG-Ausbildung ab, während die CLARITY-Act-Verhandlungen in eine kritische Phase treten.
  • Harry Jung wird während Witts monatelanger militärischer Abwesenheit die Aufgaben des Crypto Council übernehmen.
  • Senatsabgeordnete beeilen sich, die Krypto-Marktstrukturregeln vor der August-Pause voranzubringen.

Der Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, wird voraussichtlich eine mehrmonatige militärische Auszeit nehmen, während der CLARITY Act im US-Senat in eine entscheidende Phase eintritt. Sein Weggang erfolgt, während die Gesetzgeber daran arbeiten, die Verhandlungen über das wegweisende Krypto-Marktstrukturgesetz vor der anstehenden Kongresspause abzuschließen.

Patrick Witt tritt für die Ausbildung der Army National Guard zurück

Laut einem Bericht von Crypto in America wird Patrick Witt, Executive Director des President’s Council of Advisors for Digital Assets, seine Aufgaben im Weißen Haus am 24. Juli beenden, bevor er am 27. Juli die obligatorische Ausbildung zum Judge Advocate General (JAG) bei der Georgia Army National Guard beginnt.

Das Ausbildungsprogramm wird Witt nach Abschluss dazu qualifizieren, als militärischer Rechtsberater zu dienen. Seine vorübergehende Abwesenheit hat jedoch Aufmerksamkeit erregt, da sie mit einer entscheidenden Phase für den CLARITY Act zusammenfällt.

Witt hatte den Ausbildungsplan zuvor verschoben, um die Diskussionen über die Kryptopolitik weiterhin zu unterstützen. Berichten zufolge war eine weitere Verzögerung jedoch nicht möglich, nachdem er offizielle Anordnungen zum Beginn des Programms erhalten hatte.

Während seiner Zeit im Weißen Haus wurde Witt zu einer zentralen Figur bei der Koordinierung von Diskussionen zwischen Gesetzgebern, Branchenteilnehmern, Banken und Aufsichtsbehörden. Darüber hinaus spielte er eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen über Stablecoin-Regeln, Ethikbestimmungen und Schutzmaßnahmen für dezentrale Finanzen.

CLARITY-Act-Verhandlungen ohne den wichtigsten Berater fortgesetzt

Der CLARITY Act bleibt eine der bedeutendsten gesetzgeberischen Bemühungen der Kryptoindustrie, da er einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen soll.

Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, die Aufsichtszuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission zu klären. Darüber hinaus würde er klarere Anforderungen für Krypto-Börsen, Kundenschutz und Marktteilnehmer einführen.

Die Republikaner im Senat drängen darauf, das Gesetz vor der August-Pause des Kongresses voranzubringen. Daher erhöht Witts Weggang den zusätzlichen Druck, da die Gesetzgeber versuchen, verbleibende Meinungsverschiedenheiten zu lösen.

Wichtige Diskussionen werden rund um Ethik-Anforderungen, Anti-Geldwäsche-Bestimmungen und Regeln fortgesetzt, die dezentrale Plattformen betreffen. Unterdessen argumentieren Befürworter, dass regulatorische Klarheit eine breitere institutionelle Beteiligung an digitalen Vermögenswerten fördern könnte.

Harry Jung wird voraussichtlich während der Abwesenheit den Crypto Council leiten

Während Witts Abwesenheit wird voraussichtlich der stellvertretende Direktor Harry Jung seine Aufgaben im Crypto Council übernehmen. Jung hat an vielen Diskussionen neben Witt teilgenommen und sorgt für Kontinuität während der Übergangsphase.

Es wird erwartet, dass Witt, wo möglich, während seiner militärischen Ausbildung weiterhin eingebunden bleibt. Es bleibt jedoch ungewiss, ob er nach Abschluss des Programms dauerhaft auf seine Position im Weißen Haus zurückkehren wird.

Über den CLARITY Act hinaus hat Witt zu anderen Krypto-Initiativen der Regierung beigetragen, darunter Bemühungen zur Strategic Bitcoin Reserve, zur Umsetzung des GENIUS Act und zur Steuerpolitik für digitale Vermögenswerte.

Der Zeitpunkt seiner Abwesenheit fügt den abschließenden Verhandlungen über das Gesetz eine Unsicherheit hinzu. Dennoch arbeiten Gesetzgeber und Regierungsvertreter weiterhin daran, das Gesetz vor der Senatspausenfrist voranzubringen.

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