MiCA-Lizenzierung beschleunigt sich, da die ESMA 14 weitere Krypto-Unternehmen genehmigt.
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MiCA-Lizenzierung beschleunigt sich, da die ESMA 14 weitere Krypto-Unternehmen genehmigt.

Von germanlbn
  • Die ESMA hat 14 neue Kryptofirmen genehmigt und damit die Zahl der nach MiCA zugelassenen CASPs in Europa auf 294 erhöht.
  • Ripple, MoonPay und große europäische Banken haben MiCA-Lizenzen für regulierte Geschäftstätigkeiten erhalten.
  • Die MiCA-Lizenzierung tritt in eine stabile Phase ein, während Europa die Aufsicht über den Kryptomarkt verstärkt.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihr Register für Märkte in Kryptowerten (MiCA) durch die Genehmigung von 14 weiteren Kryptofirmen erweitert. Durch die jüngste Aktualisierung steigt die Gesamtzahl der lizenzierten Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) auf 294, was das anhaltende Wachstum des regulierten digitalen Vermögensmarktes in Europa nach dem Ende der Übergangsfrist von MiCA unterstreicht.

ESMA erweitert MiCA-Register mit neuen Krypto-Genehmigungen

Die ESMA hat 14 neue Kryptofirmen in ihr MiCA-Register aufgenommen und damit die Gesamtzahl der lizenzierten CASPs in Europa auf 294 erhöht. Die Aktualisierung erfolgt im Anschluss an das Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli, als die Unternehmen eine Zulassung oder eine andere Rechtsgrundlage benötigten, um weiterhin regulierte Kryptodienstleistungen anbieten zu können.

Zu den jüngsten Genehmigungen gehören Ripple Payments Europe, MoonPay Europe, B2C2 Europe und OSL. Auch mehrere traditionelle Finanzinstitute erhielten eine Zulassung, darunter die portugiesische Bison Bank, die kroatische Hrvatska poštanska banka, die deutsche Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar, die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung und die liechtensteinische Kaiser Partner Privatbank.

Ripple Payments Europe erhielt die Zulassung durch die luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde. Folglich kann das Unternehmen regulierte Kryptodienstleistungen im gesamten EWR im Rahmen des MiCA-Passporting-Systems erbringen, ohne in jedem Mitgliedstaat separate Lizenzen beantragen zu müssen.

Die jüngsten Neuzugänge zeigen unterdessen, dass MiCA weiterhin Zahlungsdienstleister, Liquiditätsfirmen, Verwahrstellen, Infrastrukturunternehmen und traditionelle Banken anzieht. Diese breitere Beteiligung spiegelt das zunehmende Vertrauen in den einheitlichen europäischen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte wider.

Vor der Übergangsfrist enthielt das Register der ESMA etwa 244 lizenzierte Anbieter. Seitdem wurde die Liste durch aufeinanderfolgende Aktualisierungen erweitert, was darauf hindeutet, dass die Regulierungsbehörden die Anträge weiterhin prüfen, anstatt den Lizenzierungsprozess sofort abzuschließen.

Traditionelle Banken verstärken ihre Beteiligung unter MiCA

Die wachsende Präsenz etablierter Finanzinstitute bleibt einer der stärksten Trends im Rahmen von MiCA. Frühere Genehmigungen umfassten bereits große Bankengruppen wie BBVA, CaixaBank, Commerzbank, CACEIS Bank und Standard Chartered Luxembourg.

Die ESMA bestätigte außerdem, dass an ihren Stablecoin-Registern keine Änderungen vorgenommen wurden. Das Register für elektronische Geldtoken listet weiterhin 21 zugelassene Emittenten auf, während das Register für vermögenswertreferenzierte Token weiterhin keine autorisierten Emittenten enthält.

Neben neuen Genehmigungen führt die ESMA weiterhin Aufzeichnungen über Entziehungen von Zulassungen und nicht konforme Unternehmen. Die Regulierungsbehörde empfiehlt Anlegern und Kunden, vor der Nutzung der Dienste zu überprüfen, ob Krypto-Dienstleister in ihrem offiziellen MiCA-Register aufgeführt sind.

Die jüngste Aktualisierung deutet darauf hin, dass MiCA in eine stabilere regulatorische Phase eingetreten ist. Anstatt große Mengen vor Fristen zu bearbeiten, führen die nationalen Aufsichtsbehörden routinemäßige Überprüfungen durch, während Europa die Aufsicht über seine expandierende digitale Vermögensbranche verstärkt.

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