Der Bitcoin-Todeskreuz signalisiert die Kapitulation im Spätstadium, wobei sich ein Bereich von 30.000 bis 40.000 US-Dollar als potenzielle makroökonomische Tiefstzone herausstellt.
Nach einem weiteren großen Ausverkauf beobachten Bitcoin-Händler ein bestimmtes technisches Ereignis auf dem 3-Tages-Chart, um Hinweise auf den nächsten makroökonomischen Tiefpunkt zu erhalten. Analyst Ali Martinez weist auf ein wiederkehrendes Muster hin, das die 50 und 200 einfachen gleitenden Durchschnitte (SMAs) umfasst. Seiner Ansicht nach signalisiert das Kreuz keinen erneuten Aufwärtstrend. Stattdessen markiert es den Beginn der letzten Liquidationsphase, die oft den Bärenzyklus beendet.
Bitcoin steht nach dem Zusammenbruch des wichtigen gleitenden Durchschnitts vor der letzten Ausverkaufsphase
Martinez argumentiert, dass der Zeitrahmen von drei Tagen einen sinnvollen Ausgleich zwischen täglichem Lärm und wöchentlicher Verzögerung bietet. Dieses Fenster kann Dynamikverschiebungen frühzeitig erfassen und gleichzeitig strukturelle Zusammenbrüche über vergangene Zyklen hinweg konsistent anzeigen. Unter den vielen Signalen, denen Händler folgen, sticht ab 2014 eine Interaktion hervor, nämlich der Moment, in dem der 50 SMA den 200 SMA unterschreitet.
Historisch gesehen folgt Bitcoin tendenziell einem zweistufigen Bogen um diesen Schnittpunkt. Erstens sinkt der Preis typischerweise stark, bevor die Frequenzweiche kommt. Nach dem Cross vollzieht der Markt dann oft eine stärkere Kapitulationsbewegung. Im Grunde tragen diese Phasen zur Bildung des Makrotiefs des Zyklus bei.

Bildquelle:X/Ali Martinez
Im Zyklus 2014 war der OG-Coin bereits um etwa 72 % gefallen, bevor im Dezember das SMA-Kreuz auftauchte. Selbst als dieser dramatische Schritt im Gange war, beendete das Signal den Rückgang nicht. Stattdessen erlebten die Händler einen endgültigen Ausverkauf von 52 %, der sich etwa 23 Tage später abspielte, und dieser Schritt markierte letztendlich den Tiefpunkt des Zyklus.
Vier Jahre zuvor fiel Bitcoin um etwa 67 %, bevor im November das Kreuz erschien. Innerhalb der nächsten 33 Tage erlebte Bitcoin dann einen weiteren starken Rückgang und vernichtete erneut etwa die Hälfte davon. Diese zweite Welle bildete den endgültigen Tiefpunkt und trug dazu bei, den Beginn einer längerfristigen Akkumulation zu markieren.
Selbst im Zyklus 2022 fiel Bitcoin um etwa 50 %, bevor im Mai das Kreuz auftauchte. Nach diesem Ereignis brach der Markt in den folgenden 33 Tagen um weitere 45 % ein. Selbst dann, desto breiterBaisseDie Struktur wurde später mit einem sekundären unteren Tiefpunkt viel weiter unten auf der Zeitachse, nach 156 Tagen, fertiggestellt.
Das Todeskreuz signalisiert eine Verschärfung des Abwärtstrends, da der Markt in die Kapitulationsphase eintritt
Über die historischen Beispiele hinaus beleuchtet Martinez, wie sich das Diagramm während des Signals selbst verhält. Er beschreibt, dass der 50 SMA nach unten tendiert und den 200 SMA unterschreitet, während der Preis unter beiden Niveaus handelt.
In seinem Rahmen deutet dieses Setup auf rückläufige Bedingungen im Spätstadium hin, nicht auf eine frühe Umkehr. Es hilft auch zu erklären, warum das Kreuz im Kalender „spät“ erscheinen kann. Der Markt steht bereits unter Druck und der Crossover dient als Bestätigung dafür, dass der Abwärtsdruck sich verstärken wird.
Er beschreibt auch einen sich wiederholenden groben Bereich um diese Ereignisse herum. Martinez behauptet, dass die Märkte vor der Kreuzung oft einen Rückgang von 50–70 % verzeichnen. Danach führt die Kapitulation tendenziell zu einem weiteren Rückgang um 40–50 %. Für 2022 nennt er Zahlen von etwa 58,53 % vor der Kreuzung und 45,91 % nach dem Signal, was mit der gleichen „Endetappen“-Dynamik übereinstimmt.
Die Liquidationsphase beginnt oft innerhalb eines engen Zeitfensters von etwa 30–35 Tagen nach der Kreuzung. Während dieser Zeit bricht der Preis häufig unter die große horizontale Unterstützung ein. Zwangsverkäufe können sich beschleunigenLiquidationenTeilnehmer steigen aus und Teilnehmer im Spätzyklus scheiden aus.
Mit Blick auf die aktuelle Situation verwies der Marktanalyst auf die Entwicklung von Bitcoin nach seinem Höchststand im Oktober 2025. Er stellt fest, dass Bitcoin bereits eine Korrektur von etwa 52 % vorgenommen hat, womit sich der Markt in der Spanne befindet, die in früheren Zyklen vor dem Crossover beobachtet wurde.
Am 27. Februar 2026 tauchte laut seiner Analyse erneut der 3-Tages-50/200-SMA-Kreuz auf. Ungefähr 30 Tage nach Beginn des Signals stellte Martinez fest, dass der Zeitpunkt mit dem historischen Fenster vor großen Kapitulationswechseln übereinstimmte.
Seiner Prognose zufolge könnte Bitcoin nun in ein „endgültiges Akkumulationsfenster“ eintreten, in dem die Abwärtsvolatilität ihren Höhepunkt erreicht, bevor sich ein langfristiger Tiefpunkt bildet. Anschließend skizziert Martinez zwei potenzielle Kaufzonen, basierend darauf, wie sich eine Kapitulation häufig auflöstLiquiditätin vergangenen Zyklen: 40.000 $ für einen moderaten Rückgang und 30.000 $ für einen tieferen Auswaschung.
Quelle: Live Bitcoin News


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