Bithumb verschiebt seine IPO-Pläne auf die Zeit nach 2028 und konzentriert sich angesichts regulatorischer Herausforderungen auf Compliance, strengere Kontrollen und eine Wachstumsstrategie.
Bithumb hat seinen Börsengang erneut verschoben und strebt nun eine Notierung nach 2028 an. Das Unternehmen bekräftigte, dass es sich auf die Vorbereitungsarbeiten bis 2027 konzentrieren werde. Außerdem handelt es sich hierbei um eine Verschiebung aufgrund der anhaltenden regulatorischen Probleme und internen Umstrukturierungen in den letzten zwei Jahren.
Bithumb stärkt seine Systeme, während sich der Zeitplan für den Börsengang weiter verschiebt
EntsprechendMaeil Business News KoreaDas Unternehmen verbessert seine internen Systeme und Richtlinien. Jeong Sang-gyun, der Finanzvorstand, erklärte, dass strengere Buchhaltungskontrollen im Gange seien. Bithumb schloss außerdem einen Beratungsvertrag mit Samjong KPMG ab, um sich mit ihm über die IPO-Bereitschaft zu beraten.
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Bithumb hatte zuvor geplant, an die Börse zu gehen. Aufgrund regulatorischer Probleme gerieten diese Pläne jedoch mit der Zeit ins Stocken. Der südkoreanische Finanzaufsichtsdienst verhängte eine Geldstrafe von 36 Milliarden Won. Außerdem wurden einige seiner Dienstleistungen ausgesetzt, wodurch das Tempo der IPO-Genehmigungen gebremst wurde.
Darüber hinaus fand kürzlich in Seoul die 12. Jahreshauptversammlung von Bithumb statt. Das Treffen beinhaltete Führungsberichte und Finanzergebnisse mit den Aktionären. Das Unternehmen überprüfte außerdem seine langfristige Strategie und Compliance-Verbesserungen.
Darüber hinaus akzeptierte das Unternehmen die Aufnahme von Wandelschuldverschreibungen. Die Gesamtobergrenze wurde von 15 Milliarden Won auf 30 Milliarden Won angehoben. Der Grund für diese Entscheidung besteht darin, die finanzielle Flexibilität in der aktuellen Umstrukturierungsphase zu erhöhen.
Starkes Finanzwachstum steht im Gegensatz zu regulatorischen und Markthürden
Bithumb meldete auch im Jahr 2025 trotz Verzögerungen eine hohe finanzielle Leistung. Die Gesamtaktiva beliefen sich auf etwa 3 Billionen Won, die Verbindlichkeiten beliefen sich auf fast 2 Billionen Won. Darüber hinaus waren die Einnahmen im Laufe des Jahres drastisch auf rund 651,3 Milliarden Won gestiegen.
Der Betriebsgewinn betrug 163,5 Milliarden Won, während der Nettogewinn 78 Milliarden Won betrug. Diese Zahlen stellen angesichts der Marktunsicherheit einen stabilen Anstieg dar. Damit baut das Unternehmen seine finanzielle Basis immer weiter aus.
Auch,Bithumbverbesserte seine Bankbeziehung durch den Wechsel zur KB Kookmin Bank. Diese Bank verfügt über die höchste Kundenzahl in Südkorea. Dadurch stieg die Erreichbarkeit der Bevölkerung und die Zahl der Nutzer der Plattform wuchs.
Damit gewann die Börse über 30 % Marktanteil im Land. Außerdem wurde eine neue Nutzerbasis von rund 17,40 Millionen Menschen erreicht. Diese Zahlen deuten auf eine gute Akzeptanz und eine steigende Nachfrage bei Investoren hin.
Dennoch weisen Analysten darauf hin, dass die Verzögerung auch taktisch für das Unternehmen sein könnte. Es kann warten, bis der Markt besser ist und die Kryptovorschriften klar sind. Dadurch kann der Wert des Unternehmens vor dem Börsengang maximiert werden.
Zuvor hatte Bithumb über einen Börsengang im südkoreanischen KOSDAQ-Markt nachgedacht. Es wurde auch die Möglichkeit einer Notierung an der Nasdaq in den USA untersucht. Beide Vorschläge liegen derzeit jedoch bis mindestens 2028 auf Eis.
Insgesamt versucht Bithumb auch, sich auf langfristige Stabilität und Compliance zu konzentrieren. Der Börsengang verzögert sich derzeit, das Unternehmen bemüht sich jedoch um eine Verbesserung der Governance und Systeme. Folglich hätte es eine stabilere zukünftige Notierung, die für internationale Investoren attraktiv wäre.
Quelle: Live Bitcoin News





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