Französische Gesetzgeber drängen auf neue Kryptoberichtspflichten
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Französische Gesetzgeber drängen auf neue Kryptoberichtspflichten

Von germanlbn

Frankreich schreitet mit neuen Krypto-Melderegeln voran, verschärft die Aufsicht und erwägt neue Steuermaßnahmen für digitale Vermögenswerte.

Frankreich geht mit strengeren Krypto-Regeln voran, um Transparenz und Kontrolle zu verbessern. Die Behörden gehen dabei gleichzeitig aus zwei Richtungen vor. So werden neue Richtlinien sowohl von Gesetzgebern als auch von Zentralbankchefs formuliert. Diese sollen die Regulierung in der schnell wachsenden Krypto-Branche verstärken.

Frankreich schreitet mit neuen Krypto-Melde- und Aufsichtsmaßnahmen voran

Ein Anti-Betrugsgesetz wurde von der französischen Nationalversammlung verabschiedet, das eine neue Meldepflicht enthält. Diese Regelung schreibt vor, dass selbst verwahrte Krypto-Wallets jährlich gemeldet werden müssen. Dies gilt jedoch nur unter der Bedingung, dass die Bestände mehr als 5.000 Euro wert sind. Daher könnte diese Regelung für kleinere Anleger nicht gelten.

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Zusätzlich können Strafen für die Nichtmeldung dieser Bestände verhängt werden. Diese Geldstrafen sollten den Vorschriften für nicht gemeldete ausländische Bankkonten ähneln. Infolgedessen wird die Compliance für Krypto-Nutzer wichtiger werden. Dennoch wird der Gesetzentwurf noch vom Senat und einem gemeinsamen Ausschuss geprüft.

Gleichzeitig hat Denis Beau Stablecoins in Frage gestellt. Während eines wichtigen Seminars forderte er strengere Beschränkungen für Nicht-Euro-Stablecoins. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich war Gastgeber dieser Veranstaltung. Daher treibt Frankreich die Änderungen auch auf europäischer Ebene voran.

Darüber hinaus befürwortete er strengere Regulierungen in der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA). Diese Vorschriften sollen den Einsatz von Stablecoins bei Zahlungen regeln. Insbesondere Stablecoins, die an Fremdwährungen gekoppelt sind, stehen im Fokus. Folglich könnte die EU in naher Zukunft strenger werden.

Neue EU-Melderegeln und Steuerpläne wecken Branchensorgen

Darüber hinaus hat Frankreich auch den DAC8-Melderahmen der EU umgesetzt. Dieses System macht die Krypto-Meldepflicht verbindlich. Die Datenerfassung begann am 1. Januar 2026. Daher müssen Krypto-Unternehmen nun strengeren Compliance-Vorschriften folgen.

Gemäß DAC8 müssen Krypto-Dienstleister Identitätsdaten der Nutzer melden. Dazu gehören Steueridentifikationsnummern und Transaktionsinformationen. Zusätzlich sollten jährliche Berichte an die Steuerbehörden übermittelt werden. Das erste vollständige Meldedatum wird der 30. September 2027 sein.

Darüber hinaus wurde die Nichteinhaltung zu einer strafbaren Handlung gemacht. Die Anbieter sind verpflichtet, die Konten zu schließen, wenn die Nutzer keine Steuerinformationen bereitstellen. Dies wird als Kill-Switch-Regel bezeichnet. Um Einschränkungen zu vermeiden, müssen Nutzer daher auf zwei Erinnerungen reagieren.

In der Zwischenzeit diskutieren die Gesetzgeber auch über einen neuen Steuerplan. Dieses Schema könnte Krypto als unproduktiven Reichtum einstufen. Es schlägt eine jährliche Steuer von 1 % auf Vermögen über 2 Millionen Euro vor. Daher könnten Hochvermögende zusätzliche Kosten tragen.

Darüber hinaus schlägt der Vorschlag Steuern auf nicht realisierte Gewinne vor. Das bedeutet, dass Investoren Steuern zahlen können, ohne Vermögenswerte zu verkaufen. Die Branche hat diese Idee jedoch sehr kritisch aufgenommen. Éric Larchevêque hat sich gegen den Plan ausgesprochen.

Zusammenfassend ergreift Frankreich bedeutende Maßnahmen, um die Krypto-Märkte zu regulieren. Die Zukunft wird durch neue Melderegeln, EU-Rahmenwerke und Steuervorschläge bestimmt. Daher können die Veränderungen Nutzer und Unternehmen im gesamten Krypto-Ökosystem betreffen.

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