Polymarket startet pUSD, einen USDC-besicherten ERC-20-Token auf Polygon, und reduziert damit Gasgebühren und gescheiterte Trades durch auditiere CTFv2-Smart Contracts
Polymarket hat ein Protokoll-Update angekündigt, das Polymarket USD, bekannt als pUSD, als Teil seiner Systemänderungen auf Polygon einführt.
Das Update konzentriert sich auf die Verbesserung der Handelsausführung, die Senkung der Kosten und die Vereinfachung der Saldenverwaltung. Das Unternehmen erklärte, dass die tägliche Nutzung gleich bleiben wird, sich der zugrundeliegende Prozess jedoch durch eine neue Besicherungsstruktur ändern wird.
Einführung von pUSD als Besicherungstoken
Polymarket USD, oder pUSD, ist ein neuer ERC-20-Token, der auf dem Polygon-Netzwerk aufgebaut ist.
Er fungiert als Besicherungstoken der Plattform und ist vollständig durch USDC gedeckt. Wenn Nutzer USDC einzahlen, erscheinen ihre Salden im System als pUSD.
Diese Salden können bei einer Auszahlung jederzeit wieder in USDC umgewandelt werden.
According to Polymarket official documentation, the platform is set to upgrade its protocol and introduce pUSD, an ERC-20 collateral token on Polygon that is 100% backed by USDC.
The upgrade aims to lower gas costs and failed trades while optimizing order management. CTFv2… pic.twitter.com/CRGH3sDQKQ
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) April 11, 2026
Die Plattform erläuterte, dass pUSD eine technische Ebene ist, die im Hintergrund operiert.
Nutzer werden weiterhin auf die gleiche Weise Geld einzahlen, Trades platzieren und abheben. Das Unternehmen erklärte: „pUSD ist die darunterliegende technische Ebene“, was bedeutet, dass das Upgrade den sichtbaren Nutzerablauf nicht verändert.
Der Token verlässt sich nicht auf algorithmische Mechanismen oder Teilreserven. Stattdessen ist jede Einheit von pUSD durch im System gehaltenes USDC gedeckt.
Der Smart Contract erzwingt diese Deckung und verwaltet die Abhebungen. Diese Struktur soll zu jeder Zeit eine direkte Verbindung zwischen pUSD und USDC gewährleisten.
Verbesserte Handelseffizienz und geringere Kosten
Das Upgrade führt Änderungen ein, die gescheiterte Trades und hohe Gasgebühren adressieren. Polymarket erklärte, dass Nonce-bedingte Ausführungsfehler beseitigt werden.
Diese Fehler hatten in früheren Versionen der Plattform Probleme verursacht. Das neue System reduziert solche Fehler und verbessert die Handelszuverlässigkeit.
Die Gaskosten sollen ebenfalls aufgrund effizienterer Contract-Bibliotheken sinken.
Das Unternehmen merkte an, dass Nutzer über einen Ein-Klick-Prozess migrieren können. Dieser Ansatz reduziert Reibungsverluste und ermöglicht es Nutzern, schnell auf das aktualisierte System umzusteigen.
— Polymarket (@Polymarket) April 10, 2026
Die Plattform hat auch aktualisiert, wie Gebühren behandelt werden. Gebühren werden nun zum Zeitpunkt des Trade-Matchings berechnet, anstatt bei der Auftragserteilung.
Diese Änderung beseitigt bestimmte Randfälle, die zuvor Ausführungsprobleme verursacht hatten. Infolgedessen sollten Nutzer reibungslosere Transaktionen erleben.
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Vertragssicherheit und Änderungen der Systemarchitektur
Polymarket bestätigte, dass seine CTFv2-Verträge von Cantina und Quantstamp auditiert wurden.
Diese Audits prüfen die Smart Contracts auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Das Unternehmen plant zudem, den Vertragscode öffentlich freizugeben und ein Bug-Bounty-Programm zu starten.
Die neue Architektur führt Änderungen am Ordermanagement ein. Aufträge werden nun mittels Zeitstempeln und Signaturen verfolgt, anstatt über On-Chain-Nonces.
Diese Methode reduziert Probleme im Zusammenhang mit ungültigen Nonces und verbessert die Auftragsverfolgung.
Auch das zentrale Limit Order Book erhält Updates. Das System reduziert nun Wettlaufsituationen (Race Conditions), die mit Saldenprüfungen verbunden sind.
Diese Änderung zielt darauf ab, die Ausführungskonsistenz zu verbessern. Laut der Plattform führen diese Updates zu weniger gescheiterten Trades und einer stabileren Leistung.
Polymarket erklärte, dass das Protokoll weiterhin alle Aktivitäten in nativer USDC abwickelt. Dieser Ansatz unterstützt Skalierbarkeit und entspricht breiteren Marktstandards.
Das Upgrade kombiniert dieses Abwicklungsmodell mit der neuen pUSD-Ebene, um interne Abläufe zu verbessern, während die Nutzererfahrung unverändert bleibt.




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