US-Kryptoregulierung macht Fortschritte, da Armstrong den Clarity Act befürwortet
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US-Kryptoregulierung macht Fortschritte, da Armstrong den Clarity Act befürwortet

Von germanlbn

Schwung gewinnt US-Krypto-Regulierung, da Coinbase den Clarity Act unterstützt und der Druck auf den Kongress wächst.

Brian Armstrong hat den Clarity Act nach anfänglichen Bedenken unterstützt und sich damit Scott Bessent angeschlossen, der den Kongress dringend zum Handeln auffordert. Diese Kehrtwende markiert einen klaren Bruch mit Monaten der Ungewissheit und widersprüchlicher Signale. Da sich nun Unterstützung aus Industrie und Regierung aufbaut, richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, ob die Gesetzgeber schnell genug handeln können, um klare Regeln für den Markt für digitale Vermögenswerte zu schaffen.

Coinbase passt Position an, da Clarity Act parteiübergreifende Unterstützung erhält

Die Unterstützung für den Clarity Act gewann an Schwung, nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong sich dazu geäußert hatte. Er unterstützte den Vorschlag öffentlich, was eine Abkehr von der früheren Zurückhaltung des Unternehmens signalisiert. Frühere Entwürfe hatten Probleme im Zusammenhang mit Stablecoin-Regelungen aufgeworfen, doch jüngste Überarbeitungen scheinen die wesentlichen Bedenken ausgeräumt zu haben.

Gleichzeitig wurde der Schwung aus der Regierung verstärkt. Scott Bessent forderte die Gesetzgeber auf, schnell zu handeln, und argumentierte, dass digitale Vermögenswerte bereits eine wichtige Rolle im Finanzgeschehen spielen. Armstrong schloss sich dieser Position an, bedankte sich bei den Politikern für die parteiübergreifende Arbeit und bezeichnete den Gesetzentwurf als „stark“.

Bessents Haltung wurde im Wall Street Journal veröffentlicht und konzentrierte sich auf das Volumen und den wachsenden Einfluss des Marktes. Er wies darauf hin, dass digitale Vermögenswerte von Millionen Amerikanern gehalten werden, während Institutionen ihr Engagement weiter ausbauen. Mit zunehmender Verbreitung sind die regulatorischen Lücken deutlicher geworden.

Nach Bessent hat die regulatorische Unsicherheit das inländische Wachstum gebremst. Widersprüchliche Ansätze der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission schufen Verwirrung bei Entwicklern und Investoren. In vielen Fällen ersetzten Durchsetzungsmaßnahmen klare Leitlinien, wodurch Unternehmen unsicher über die Compliance-Standards waren.

Dieser Mangel an Klarheit verdrängte Innovation ins Ausland. Gerichtsbarkeiten wie Abu Dhabi und Singapur zogen Kryptogeschäfte an, indem sie definierte Registrierungswege und Betriebsregeln anboten. Für viele Unternehmen überwog das regulatorische Risiko in den USA seine Vorteile.

USA bewegen sich in Richtung umfassender Kryptoaufsicht, während der Clarity Act Unterstützung gewinnt

Unter Präsident Donald Trump führte der Genius Act einen Rahmen für dollar-gedeckte Stablecoins ein. Gesetzgeber sahen darin einen Schritt, um den US-Dollar in blockchain-basierten Finanzsystemen zu verankern.

Dennoch bestehen außerhalb des Stablecoin-Segments weiterhin Lücken. Der Clarity Act zielt darauf ab, diese Lücken zu schließen, indem er definiert, wann digitale Vermögenswerte als Wertpapiere gelten und indem er die regulatorischen Rollen präziser zuweist. Außerdem skizziert er Registrierungswege für Handelsplattformen und führt Offenlegungs- und Verwahrstandards ein.

Bessent bezeichnete den Gesetzentwurf als entscheidend für die Wirtschafts- und nationale Sicherheit. Die Unterstellung der Kryptoaktiviäten unter klare Regeln könnte die Aufsicht stärken und die Abhängigkeit von Offshore-Plattformen verringern. Es könnte auch die inländische Entwicklung der Blockchain-Infrastruktur und von Finanzinstrumenten im Zusammenhang mit tokenisierten Vermögenswerten fördern.

Armstrongs Befürwortung verleiht dem Vorhaben aus dem Privatsektor zusätzliches Gewicht. Da sich Stimmen aus Industrie und Regierung vereinen, steht der Clarity Act nun als zentrales Element für die Gestaltung der nächsten Phase der US-Kryptopolitik da.

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