Cardano Summit 2026 droht abgesagt zu werden, falls der Treasury-Antrag scheitert
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Cardano Summit 2026 droht abgesagt zu werden, falls der Treasury-Antrag scheitert

Von germanlbn

Cardano Foundation warnt: Summit 2026 wird abgesagt, wenn DReps einen 14-Mio.-ADA-Treasury-Antrag für Veranstaltungen in Singapur im Oktober ablehnen.

Die Cardano Foundation hat eine klare Warnung an ihre Community ausgesprochen. Der Cardano Summit 2026 wird nicht stattfinden, wenn die DReps gegen den aktuellen Treasury-Antrag stimmen.

Darüber hinaus haben die Foundation und EMURGO einen gemeinsamen Antrag über 14.076.539 ADA gestellt. Dieser Betrag entspricht ungefähr 3,66 Millionen US-Dollar. Die Foundation bestätigte, dass einer Ablehnung kein überarbeiteter Antrag folgen wird.

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Was der Cardano-Treasury-Antrag abdeckt

Der Antrag finanziert zwei Veranstaltungen in Singapur vom 5. bis 8. Oktober 2026. Dabei handelt es sich um den Cardano Summit 2026 und eine Premier-Title-Sponsorship bei der TOKEN2049.

Die Cardano Foundation beschrieb die Strategie als antizyklisch. Singapur, so merkten sie an, sei ein bedeutendes globales Finanzzentrum. Das Ziel sei es, Cardano vor institutionellen Investoren, Banken und Regulierungsbehörden zu positionieren.

Das Summit-Budget liegt vor Abzug von Ticketverkäufen und Sponsoreneinnahmen bei etwa 2,8 Millionen US-Dollar. Die Foundation nannte die höheren Anbieter- und Logistikkosten in Singapur als Hauptgründe für den Anstieg.

Die Suche nach Sponsoren sei im derzeitigen Marktumfeld nach wie vor schwierig, fügten sie hinzu. Die Ticketpreise würden jedoch niedriger sein als im Vorjahr und zwischen 30 und 350 US-Dollar liegen.

Die TOKEN2049 bringt einen erheblichen Mehrwert für die kombinierte Strategie.

Die Veranstaltung zieht weltweit über 25.000 Teilnehmer an. Das Titelsponsoring von Cardano beinhaltet einen 108-Quadratmeter-Stand, eine Mini-Bühne für Builder und einen 15-minütigen Hauptbühnen-Keynote-Vortrag.

Mit der ADA-Finanzierung verbundene Rechenschaftsmaßnahmen

Der Antrag umfasst mehrere Überwachungsebenen. Die Mittel fließen über geprüfte Sundae Labs Smart Contracts.

DQuadrant, Intersect, NMKR und Sundae Labs bilden einen Aufsichtsausschuss. Dieser Ausschuss kann Meilensteinzahlungen jederzeit anhalten, wiederaufnehmen oder anpassen.

Anbieter erhalten Zahlungen in zwei Stufen. Zuerst wird eine Startzahlung freigegeben. Die zweite Zahlung erfolgt erst nach bestätigter Durchführung der Veranstaltung.

Ein öffentliches Dashboard unter treasurywithdrawals.cardanofoundation.org verfolgt alle Mittelbewegungen in Echtzeit.

Nicht verwendete Mittel werden innerhalb von sechs Monaten an das Treasury zurückgegeben.

Sollte der ADA-Kurs so steigen, dass die Veranstaltungskosten überschritten werden, geht auch der Überschuss zurück. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer, ähnlich wie Grant Thornton beim Summit 2025, wird die Abschlussrechnungen prüfen.

Was passiert, wenn DReps den Cardano-Summit-Antrag ablehnen?

Die Foundation hat ihre Position deutlich gemacht. Eine gescheiterte Abstimmung bedeutet das vollständige Ende des Summits. Es bleibe keine Zeit, eine Veranstaltung dieses Umfangs neu zu konzipieren, hieß es. Die Foundation würde ihren Fokus dann stattdessen auf kleinere Enterprise-Aktivitäten verlagern.

Der Summit 2025 erwirtschaftete 313.000 US-Dollar an kommerziellen Einnahmen.

Das Ziel für 2026 liegt zudem bei 450.000 US-Dollar. Alle Einnahmen aus dem Jahr 2026 sind für die Planung 2027 reserviert. Die Foundation betrachtet dies als eine mehrjährige Nachhaltigkeitsstrategie, nicht als einmalige Ausgabe.

Die Entscheidung liegt nun bei den DReps. Die Abstimmung wird bestimmen, ob Cardano in Singapur auftritt oder sich vollständig von der globalen Bühne zurückzieht.

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