Ethereum Foundation startet 1-Millionen-Dollar-Programm, das bis zu 30 % der Audit-Kosten übernimmt und Entwickler über Areta mit über 20 Sicherheitsfirmen verbindet.
Die Ethereum Foundation hat ein neues Förderprogramm zur Unterstützung von Entwicklern in ihrem Netzwerk eingeführt.
Die Initiative zielt darauf ab, die hohen Kosten für Sicherheitsaudits zu senken und gleichzeitig die Projektsicherheit zu verbessern. Sie spiegelt einen breiteren Einsatz zur Unterstützung von Entwicklern und zum Erhalt des Vertrauens in das Ökosystem wider.
Ethereum Foundation führt Audit-Subventionsprogramm ein
Die Ethereum Foundation bestätigte den Start eines 1-Millionen-Dollar-Audit-Subventionsprogramms für Entwickler.
Das Programm soll Entwicklern helfen, einen Teil ihrer Sicherheitsaudit-Kosten zu decken. Es unterstützt ausgewählte Projekte mit bis zu 30 % der Audit-Ausgaben.
Die Foundation ging eine Partnerschaft mit der Digitalberatungsfirma Areta ein, um den Prozess zu verwalten. Areta wird Entwickler über seine Plattform mit mehr als 20 Audit-Firmen verbinden.
Diese Firmen werden Smart Contracts überprüfen und Risiken vor der Bereitstellung identifizieren.
1/ The Ethereum Audit Subsidy
A joint initiative with audit providers to subsidize the cost of audits for Ethereum builders. Security audits are a best practice, yet expensive. The subsidy program makes audits accessible and strengthens the Ethereum ecosystem. https://t.co/89UYDM5lOv
— Ethereum Foundation (@ethereumfndn) April 14, 2026
Die Foundation sagte in einer öffentlichen Erklärung: „Sicherheitsaudits sind eine bewährte Praxis, aber teuer.“
Sie fügte hinzu, dass das Subventionsprogramm den Zugang zu diesen Dienstleistungen verbessern werde. Das Ziel ist, Audits für Teams mit begrenztem Budget einfacher zu machen.
Strukturierter Auswahl- und Überprüfungsprozess
Das Programm wird einen strukturierten monatlichen Auswahlprozess für neue Projekt-Kohorten verfolgen.
Entwickler müssen Anträge einreichen, die dann von einer Expertengruppe geprüft werden.
Die Überprüfung konzentriert sich auf technische Qualität, Bereitschaft und Übereinstimmung mit den Zielen von Ethereum.
Chainlink und Nethermind werden am Prüfprozess teilnehmen. Beide Gruppen werden helfen, die Stärke und Machbarkeit jedes Projekts zu bewerten. Sie werden auch das Engagement für die Entwicklung auf Ethereum überprüfen.
Areta Market CEO Fin Boothroyd beschrieb die Initiative als gemeinsame Anstrengung mit führenden Audit-Anbietern.
Er sagte, ein Expertengremium werde den Auswahlprozess begleiten. Dieser Ansatz soll Fairness und Qualität bei den Genehmigungen sicherstellen.
Die Foundation wird Teams mit klaren Ideen und starken Entwicklungsnachweisen Priorität einräumen.
Projekte müssen außerdem zeigen, dass sie den Kernwerten von Ethereum folgen. Dies hilft, Standards im gesamten Ökosystem aufrechtzuerhalten.
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Zugang zu Audit-Firmen und Ökosystem-Unterstützung
Mehr als 20 Sicherheitsfirmen sind dem Audit-Netzwerk des Programms beigetreten.
Dazu gehören Blocksec, Hacken, Quantstamp und Immunefi. Jede Firma wird genehmigten Projekten im Rahmen des Subventionsplans Dienstleistungen anbieten.
Sicherheitsaudits sind wichtig, um Smart-Contract-Code vor dem Start zu überprüfen. Sie sind jedoch oft kostspielig, was den Zugang für kleinere Teams einschränkt.
Das Subventionsprogramm zielt darauf ab, diese Barriere zu verringern und die Teilnahme zu erweitern.
Die Initiative folgt den CROPs-Prinzipien der Foundation. Dazu gehören Zensurresistenz, Open Source, Privatsphäre und Sicherheit.
Projekte, die mit diesen Werten übereinstimmen, erhalten mit größerer Wahrscheinlichkeit Unterstützung.
Das Programm baut auch auf früheren Bemühungen der Foundation auf. Es steht in Verbindung mit ihrer Trillion
Dollar Security-Initiative, die darauf abzielt, die Netzwerksicherheit zu verbessern. Andere Branchenakteure haben in den letzten Monaten ähnliche Programme gestartet.
Die Ethereum Foundation plant, bald mit der Auswahl von Projekten für die ersten Kohorten zu beginnen. Das Programm steht allen berechtigten Ethereum-Mainnet-Entwicklern offen.
Es soll den Zugang zu Audits erweitern und gleichzeitig sicherere Entwicklungspraktiken unterstützen.




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