Die britische FCA berät über neue Kryptoregeln für Stablecoins, Handel und Verwahrung mit dem Ziel, bis Oktober 2027 einen vollständigen Regulierungsrahmen einzuführen.
Die Financial Conduct Authority des Vereinigten Königreichs hat einen großen Schritt in Richtung Krypto-Regulierung gemacht. Am Mittwoch erklärte die FCA aöffentliche Konsultationzu zukünftigen Kryptoregeln. Darüber hinaus tritt das Rahmenwerk am 25. Oktober 2027 in Kraft. Somit können sich Unternehmen nun eine Vorausplanung der Änderungen leisten.
FCA eröffnet Konsultation zur Gestaltung des zukünftigen Krypto-Frameworks
Die FCA gab an, dass sie Branchenteilnehmer konsultiert. Diese Konsultation wird Unternehmen dabei helfen, herauszufinden, welche Auswirkungen Regeln auf sie haben können. Die Regulierungsbehörde hat auf ihrer offiziellen Website außerdem umfassende Richtlinien herausgegeben. Die Rückmeldung ist bis zum 3. Juni 2026 möglich.
Verwandte Lektüre:Financial Conduct Authority wählt 4 Unternehmen für Stablecoin Sandbox aus
Das vorgeschlagene Framework befasst sich mit einigen der wichtigsten Kryptoaktivitäten. Dazu gehören die Ausgabe von Stablecoins und der Betrieb von Handelsplattformen. Darüber hinaus geht es um den Handel mit Kryptoassets und die Erleichterung von Transaktionen. Der Plan umfasst auch Verwahrungsdienste und Stakeholder-Aktivitäten.
Auf diese Weise wird die FCA eine zuverlässige Grundlage schaffenKryptomarkt. Die Branche soll offen, wettbewerbsfähig und nachhaltig sein. Daher müssen sich Unternehmen an die strengen Vorschriften halten. Diese Regelungen zielen darauf ab, Verbraucher zu schützen und die Transparenz zu erhöhen.
Derzeit sind Kryptowährungen im Vereinigten Königreich noch weitgehend unreguliert. Es gibt jedoch bestimmte Vorschriften zur Finanzwerbung und zur Bekämpfung der Geldwäsche. Folglich sind Anleger weiterhin einem hohen Risiko ausgesetzt. Die FCA warnt Benutzer weiterhin davor, nur so viel zu investieren, wie sie sich leisten können, zu verlieren.
Unternehmen bereiten sich auf die Lizenzierung vor, da neue Regeln in Kraft treten
Kryptofirmen können ab September 2026 eine Zulassung beantragen. Zuvor wird die FCA Beratung und Unterstützung anbieten. Dies wird Unternehmen dabei helfen, die Anforderungen von Anwendungen zu kennen. Daher bedarf die Genehmigung einer frühzeitigen Vorbereitung.
Insbesondere Unternehmen, die bereits gemäß den Geldwäschebestimmungen registriert sind, müssen einen erneuten Antrag stellen. Ihre derzeitige Position wird nicht unbedingt auf das neue System übertragen. Vielmehr müssen sie eine Genehmigung nach dem Financial Services and Markets Act einholen. Diese Reform garantiert eine strengere Regulierung von Kryptoaktivitäten.
Die FCA verlangt von den Unternehmen außerdem, dass sie hohe Standards einhalten. Bewerber sollten eine gute Unternehmensführung und betriebliche Belastbarkeit nachweisen. Darüber hinaus müssen sie klare Pläne zum Verbraucherschutz vorlegen. Somit können nur entsprechend vorbereitete Unternehmen zugelassen werden.
Zukünftig wird die FCA im Jahr 2026 weitere Konsultationen durchführen. Diese werden auf dezentraler Finanzierung und Distributed-Ledger-Technologie basieren. Dadurch kann der Regulierungsrahmen weiter ausgebaut werden. Dies zeigt, dass die Regulierungsbehörde daran interessiert ist, jede Kryptoindustrie zu regulieren.
Insgesamt ist Großbritannien auf dem Weg zu einer transparenteren Krypto-Umgebung. Die Arbeit der FCA konzentriert sich auf die Minimierung von Risiken und die Förderung von Innovationen. Dadurch können Unternehmen und Anleger einen verbesserten Schutz genießen. Diese Konsultation ist einer der Meilensteine auf dem Weg zu einem vollständig regulierten Kryptomarkt im Jahr 2027.
Quelle: Live Bitcoin News




Schreibe einen Kommentar