Pakistan beendet Bankenverbot für Kryptowährungen und eröffnet Türen für lizenzierte Unternehmen
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Pakistan beendet Bankenverbot für Kryptowährungen und eröffnet Türen für lizenzierte Unternehmen

Von germanlbn

Pakistan hebt Crypto-Banking-Verbot auf und erlaubt lizenzierten Firmen unter strengen Regeln Bankzugang, um Sicherheit, Transparenz und Compliance zu gewährleisten.

Pakistan hat einen großen Schritt zur Regulierung digitaler Vermögenswerte unternommen. Laut Reuters hat die State Bank of Pakistan ihr Crypto-Banking-Verbot von 2018 aufgehoben. Darüber hinaus ermöglicht der Wandel lizenzierten Krypto-Unternehmen den Zugang zu Bankdienstleistungen. Daher deutet die Änderung auf einen Übergang zu einem geregelteren Finanzsystem hin.

Pakistan führt regulierten Crypto-Banking-Rahmen ein

Am 14. April veröffentlichte die Zentralbank den Rundschreiben BPRD Nr. 10. Diese neue Regelung ersetzt die vorherige, die Banken an Crypto-Transaktionen hinderte. Banken können nun Konten für lizenzierte Virtual Asset Service Provider eröffnen. Diese Firmen müssen von der Pakistan Virtual Asset Regulatory Authority genehmigt werden.

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Laut Beamten hilft diese Maßnahme, die Einführung digitaler Vermögenswerte zu formalisieren. Bilal bin Saqib erklärte, sie führe Krypto in das pakistanische Finanzsystem ein. Somit bewegt sich die Nation in Richtung einer sichereren und transparenteren Kryptonutzung. Darüber hinaus fördert der Rahmen das Vertrauen zwischen Investoren und Institutionen.

Banken müssen strenge Anforderungen erfüllen, bevor sie Firmen aufnehmen. Sie müssen die PVARA-Lizenz jedes Unternehmens bestätigen. Außerdem müssen Banken separate Kundenkonten in pakistanischen Rupien führen. Diese Konten sollen nicht verzinslich sein und kontrolliert werden.

Bemerkenswerterweise dürfen Banken noch nicht in Krypto-Assets investieren. Es ist ihnen auch nicht erlaubt, digitale Vermögenswerte mit Kundengeldern zu halten. So bewahrt das System die Trennung zwischen traditionellem Banking und Krypto-Risiken. Gleichzeitig ermöglicht es lizenzierten Firmen einen einfachen Finanzzugang.

Neue Regeln fügen starke Schutzmaßnahmen für Krypto-Operationen hinzu

Der neue Rahmen ergibt sich aus dem Virtual Assets Act 2026. Dieses Gesetz etablierte die PVARA als oberste Aufsichtsbehörde. Das bedeutet, dass jedes Krypto-Unternehmen unter ihrer Kontrolle arbeiten muss. Dies wird eine verbesserte Überwachung und Einhaltung innerhalb der Branche gewährleisten.

Banken können nun spezielle Kundengeldkonten für VASPs einrichten. Diese Konten unterliegen mehreren Einschränkungen. Beispielsweise sind keine Bareinzahlungen oder -abhebungen erlaubt. Auch können mit diesen Konten keine Kredite aufgenommen oder Sicherheiten gestellt werden.

Eine weitere wichtige Regel verbietet die Vermischung von Geldern. Die Gelder der VASPs und Kundengelder dürfen niemals vermischt werden. So werden Missbrauch oder Missverständnisse minimiert. Zudem müssen Banken ihre Risikosysteme für kryptobezogene Operationen überarbeiten.

Geldwäschegesetze verpflichten sie auch, verdächtige Transaktionen zu melden. Dies bringt Krypto-Operationen in Einklang mit dem bestehenden Finanzschutz. Folglich können Strafverfolgungsbehörden kriminelle Aktivitäten nachverfolgen.

Zuvor hatte Pakistan eine strikte Haltung gegenüber Crypto-Banking. Doch globale Trends haben einen ausgewogeneren Ansatz gefördert. Regulierter Krypto-Zugang ist in vielen Ländern eher die Norm als pauschale Verbote. Somit bewegt sich Pakistan in Richtung internationaler Standards.

Dieser Wandel erfolgt auch angesichts eines wachsenden Krypto-Marktes im Land. Im letzten Jahr wurde seine Größe auf 21 Milliarden Dollar geschätzt. Die neuen Regeln zielen jedoch darauf ab, sicherzustellen, dass dieses Wachstum sicher verläuft.

Zusammenfassend ist Pakistans Schritt ein Meilenstein für die Krypto-Industrie des Landes. Das neue System bietet Zugang und behält strenge Kontrolle. Es kann daher für Investitionen und Innovationen attraktiver sein. Gleichzeitig werden robuste Sicherheitsmaßnahmen die Sicherheit der Nutzer und des Finanzsystems gewährleisten.

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