Europa beschleunigt die Tokenisierung, während Banken und Regulierer sich dem Wandel stellen
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Europa beschleunigt die Tokenisierung, während Banken und Regulierer sich dem Wandel stellen

Von germanlbn

Europa schreitet bei Tokenisierung voran, während EZB-Bedienstete, britische Regulierungsbehörden, HSBC, ABN Amro, Ondo und Clearstream neue Schritte unternehmen.

Europa bewegt sich schneller voran bei der Tokenisierung, und jüngste Ereignisse zeigen einen umfassenderen Wandel im Finanzwesen.

Regulierungsbehörden, Banken und Marktakteure unternehmen nun klarere Schritte in diese Richtung. Neue politische Initiativen und frische Pilotprojekte deuten auf eine tiefere Nutzung digitaler Vermögenswerte in Kernfinanzsystemen hin.

Dieser Trend wird deutlicher sichtbar, da Institutionen in der gesamten Region praktische Anwendungsfälle übernehmen.

Regulierer rücken näher an die digitale Finanzwelt heran

Eine Direktorin der Europäischen Zentralbank beschrieb die Tokenisierung als einen bedeutenden Wandel für das Finanzwesen.

Die Bedienstete sagte, ihre Wirkung sei „von vorherigen Wellen des technologischen Wandels unübertroffen“. Diese Aussage reihte die Tokenisierung unter die wichtigsten Veränderungen der Marktstruktur ein.

Sie zeigte auch die wachsende politische Aufmerksamkeit in ganz Europa. Dieselbe EZB-Bedienstete gab einen breiteren Überblick über den Wandel.

Die Direktorin sagte: „Anstatt nur einen Teil eines Systems zu verbessern, stellen diese Technologien die Logik des Systems als Ganzes neu dar.“

Dieser Kommentar wies auf tiefgreifendere Veränderungen hin, wie Märkte funktionieren könnten. Er deutete auch an, dass Tokenisierung nicht länger als Nischenthema angesehen wird.

Gleichzeitig änderte das Vereinigte Königreich seine Position zu Stablecoins. Die Regierung plant nun, Stablecoins der Zahlungsverkehrsregulierung zu unterstellen.

Dieser Schritt kehrt einen früheren Ansatz um, der sie außerhalb dieses Rahmens beließ. Infolgedessen könnten Unternehmen einen klareren Weg für konforme Dienstleistungen haben.

Diese politische Änderung könnte mehr Arbeit im Bereich digitaler Zahlungen und Abwicklungen unterstützen. Sie könnte Banken und Fintech-Unternehmen auch mehr Planungssicherheit geben.

Klarere Regeln helfen Unternehmen oft, Produkte mit geringerem rechtlichen Risiko zu testen. Aus diesem Grund könnte der britische Schritt breitere Marktaktivitäten fördern.

Banken testen neue Systeme und erweitern den Zugang

HSBC schloss einen Pilotversuch für seinen Tokenised Deposit Service auf Canton ab. Die Bank testete Ausgabe, Übertragung und atomare Abwicklung in einer simulierten Umgebung.

Dieser Pilot konzentrierte sich darauf, wie tokenisierte Einlagen innerhalb eines sicheren Netzwerks bewegt werden können. Er zeigte auch, wie Großbanken neue Abwicklungsinstrumente testen.

Die atomare Abwicklung bleibt in diesen Versuchen wichtig. Sie ermöglicht es, dass Bargeld und Vermögenswerte im selben Moment übertragen werden.

Dadurch können Verzögerungen reduziert und das Abwicklungsrisiko gesenkt werden. Banken untersuchen diese Eigenschaften, während sie künftige Zahlungsmodelle überprüfen.

ABN Amro erweiterte auch den Zugang zu kryptobezogenen Investitionen für Kunden.

Die Bank bietet nun indirekte Exposure durch börsengehandelte Produkte und kapitalgeschützte Schuldverschreibungen an.

Diese Produkte sind auf ihren bestehenden Investitionsplattformen verfügbar. Das bedeutet, Kunden können über vertraute Kanäle darauf zugreifen.

Der Ansatz von ABN Amro bleibt innerhalb traditioneller Investitionsstrukturen. Das könnte für Kunden attraktiv sein, die regulierten Marktzugang wünschen.

Er vermeidet auch die Notwendigkeit einer direkten Handhabung von Krypto-Vermögenswerten. Auf diese Weise fügt die Bank digitale Exposure mit einem abgewogenen Ansatz hinzu.

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Marktinfrastruktur verbindet traditionelle und digitale Vermögenswerte

Ondo, Clearstream und 360X haben eine Partnerschaft gebildet, um digitale Vermögenswerte mit bestehenden Marktsystemen zu verbinden.

Nach diesem Plan wird Clearstream die Verwahrung, Abwicklung und Besicherung für tokenisierte Aktien und ETFs von Ondo unterstützen.

Das ist bedeutsam, weil Clearstream ein bedeutendes europäisches Wertpapierverwahrungsinstitut ist. Seine Rolle könnte dazu beitragen, dass tokenisierte Vermögenswerte in institutionelle Arbeitsabläufe passen.

Dieser Aufbau könnte die Einführung für große Finanzunternehmen erleichtern. Viele Institutionen nutzen Clearstream bereits für zentrale Marktaktivitäten.

Daher benötigen sie möglicherweise keine vollständig separaten Systeme für tokenisierte Produkte. Das kann Reibungsverluste verringern und eine breitere Nutzung über regulierte Märkte hinweg unterstützen.

Die Partnerschaft spiegelt auch eine breitere Marktrichtung in Europa wider. Traditionelle Finanzinfrastruktur beginnt, mit tokenisierten Instrumenten zu arbeiten.

Gleichzeitig testen Banken digitale Einlagen und Regulierungsbehörden passen Regeln an. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Tokenisierung sich dem Mainstream-Finanzwesen annähert.

In ganz Europa wird das Muster deutlicher. Amtsträger sprechen offener über Tokenisierung und Banken bauen echte Anwendungsfälle auf.

Marktbetreiber verknüpfen auch digitale Produkte mit etablierten Systemen. Gemeinsam zeigen diese Schritte, wie Europa die Tokenisierung beschleunigt, während Banken und Regulierer den Wandel annehmen.

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