Stablecoins

Die koreanische Zentralbank verlagert sich auf CBDC und tokenisierte Einlagen und lehnt Stablecoins ab

Von germanlbn

Korea fördert CBDCs und tokenisierte Einlagen und signalisiert damit eine strengere Kontrolle, während die Stablecoin-Politik weiterhin ungewiss ist.

Die südkoreanische Zentralbank signalisiert unter neuer Führung einen erneuten Fokus auf die digitale Währungsinfrastruktur. Eine neue politische Richtung stellt die digitale Währung der Zentralbank (CBDC) und tokenisierte Einlagen in den Mittelpunkt künftiger Zahlungssysteme. Gleichzeitig wurde Stablecoins trotz des steigenden Interesses im Inland in ersten Kommentaren wenig Beachtung geschenkt. Dieser Wandel deutet auf einen kontrollierteren Ansatz bei Finanzinnovationen hin.

Shin Hyun-song priorisiert CBDC-Versuche und Zahlungsreformen

Nach der Ernennung von Shin Hyun-song zum Gouverneur ist die Bank of Korea in eine neue Phase eingetreten. Während seinesEröffnungsredeIn Seoul skizzierte Shin Prioritäten im Zusammenhang mit Preisstabilität und Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems. Er wies darauf hin, dass die anhaltenden Versorgungsstörungen im Nahen Osten ein zentrales Problem für das Inflationsmanagement seien.

Shin betonte auch die Notwendigkeit, Koreas Finanzstruktur zu modernisieren. Zu den Plänen gehören die Ausweitung der CBDC-Tests und die Einführung von Einzahlungstoken in der nächsten Phase des Projekts Hangang. 

Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Zahlungseffizienz zu stärken und gleichzeitig die Aufsicht der Zentralbank aufrechtzuerhalten. Parallel dazu beabsichtigt Korea, mit globalen Programmen zusammenzuarbeiten, wie zProjekt AgoraVerbesserung der grenzüberschreitenden Zahlungsmöglichkeiten.

Der Fokus auf staatlich unterstützte digitale Tools steht im Gegensatz zum Fehlen von Stablecoins in den Bemerkungen des Gouverneurs. Dieses Versäumnis fällt angesichts der laufenden Gesetzgebungsarbeit im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten auf. Der Gesetzgeber hat mit Unterstützung von Lee Jae-myung einen Rahmen zur Regulierung lokaler Stablecoins im Rahmen des Gesetzes vorbereitetGrundgesetz über digitale Vermögenswerte. Der Fortschritt hat sich jedoch verlangsamt, und nach den Regionalwahlen im Juni werden weitere Debatten erwartet.

Die Bank of Korea treibt die digitale Won-Agenda voran und hält Stablecoins am Rande

Lokale Finanzinstitute haben bereits damit begonnen, Dienstleistungen rund um Stablecoins aufzubauendigitale Zahlungen. Das Marktinteresse ist gewachsen, da sich die Unternehmen auf regulatorische Klarheit vorbereiten. Dennoch scheint die Richtung der Zentralbanken nun eher auf CBDCs und tokenisierte Einlagen als auf privat ausgegebene digitale Währungen ausgerichtet zu sein.

Shins frühere Arbeit bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleichäußerte Bedenkenüber die Stablecoin-Fragmentierung. Während er es getan hatseitdem anerkanntObwohl Won-basierte Stablecoins eine mögliche Rolle spielen, befürwortet seine derzeitige Haltung eine Koexistenz unter strenger Aufsicht.

Koreas sich entwickelnde Strategie spiegelt einen Balanceakt zwischen Innovation und Währungskontrolle wider. Während die CBDC-Entwicklung voranschreitet, scheinen die politischen Entscheidungsträger entschlossen zu sein, die Autorität über das digitale Finanzsystem des Landes zu behalten.

Quelle: Live Bitcoin News

germanlbn

Über den Autor

germanlbn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert