Grayscale ernennt Anchorage Digital Bank als Verwahrstelle in Hyperliquid-ETF-Aktualisierung
Altcoin News

Grayscale ernennt Anchorage Digital Bank als Verwahrstelle in Hyperliquid-ETF-Aktualisierung

Von germanlbn

Grayscale aktualisiert Hyperliquid-ETF-Antrag, während Anchorage Digital Bank ins Rampenlicht rückt, Coinbase aber wichtiger Verwahrer im Krypto-ETF-Markt bleibt.

Grayscale hat kürzlich seinen Antrag für einen Hyperliquid-börsengehandelten Fonds aktualisiert. Das Unternehmen nannte dabei die Anchorage Digital Bank als Verwahrstelle. In früheren Einreichungen war jedoch Coinbase als primärer Verwahrer angegeben worden. Diese Änderung hat daher große Aufmerksamkeit auf dem Kryptomarkt erregt.

Grayscale-Aktualisierung unterstreicht wachsenden Wettbewerb im Bereich der Krypto-ETF-Verwahrung

Die Bedeutung der Änderung liegt darin, dass Coinbase eine bedeutende Präsenz in der Krypto-ETF-Verwahrung hat. Zudem verlassen sich zahlreiche Fonds auf Coinbase, um ihre Gelder sicher zu verwahren. Jede Bewegung hin zu Anchorage ist daher ein Hinweis auf zunehmenden Wettbewerb im Verwahrungsbereich. Dieser Trend kann das künftige ETF-Design und Kooperationen beeinflussen.

Aktuelle Unterlagen zeigen jedoch, dass Coinbase Custody weiterhin der primäre Verwahrer für Grayscales ETF bleibt. Am 20. März 2026 reichte Grayscale seine erste S-1-Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Darin sind noch keine Details zu den Verwaltungsgebühren des Fonds enthalten.

Verwandte Lektüre: HyperLiquid-Wal fügt 30-facher Bitcoin-Short-Position 3 Mio. USDC hinzu

Unterdessen ist Staking zum Start von Grayscales ETF-Produkt nicht erlaubt. Die Einreichung enthält jedoch eine Staking-Klausel für mögliche künftige Nutzung. Dies deutet darauf hin, dass Staking verfügbar gemacht werden könnte, sollte es regulatorische Änderungen geben. Das Unternehmen antizipiert somit potenzielle politische Veränderungen auf dem Markt.

Bitwise Asset Management hat hingegen eine andere Strategie in seiner ETF-Struktur gewählt. Bitwise wählte die Anchorage Digital Bank als Verwahrstelle für seinen Hyperliquid-ETF. Zudem reichte Bitwise seine zweite geänderte S-1-Form am 10. April 2026 ein. Dies zeigt eine schnellere Anpassung seines Antrags.

Bitwise und andere verschärfen Wettlauf um Hyperliquid-ETF-Zulassung

Der Hyperliquid-ETF von Bitwise, der unter dem Ticker BHYP gehandelt wird, hat eine Reihe besonderer Merkmale. Die Verwaltungsgebühr beträgt 0,67 % pro Jahr. Zudem erlaubt der Fonds Staking, wobei etwa 85 % der Belohnungen nach Abzug der Gebühren behalten werden. Diese Ausgestaltung könnte für Anleger attraktiv sein, die höhere Renditen anstreben.

Darüber hinaus hat Bitwise neue Handelspartner wie Flowdesk und Wintermute hinzugefügt. Diese Ergänzungen sollen die Liquidität und Ausführungsqualität des ETF verbessern. Folglich festigt Bitwise seine Marktposition im wachsenden ETF-Markt.

Der Gesamtmarkt verzeichnet ein zunehmendes Interesse an Hyperliquid-basierten Investmentprodukten. Derzeit konkurrieren vier große Unternehmen in diesem Bereich. Dies sind Grayscale, Bitwise, 21Shares und VanEck. Alle Unternehmen streben die Einführung eines spot-Hyperliquid-ETF in den USA an.

Zudem brachte 21Shares Ende 2025 einen passiven Token-ETF auf den Markt, der Hyperliquid abbildet. VanEck bestätigte unterdessen, ein auf Staking basierendes ETF-Produkt auflegen zu wollen. Der Wettbewerb verschärft sich also, wobei die Unternehmen mit Produktstrukturen experimentieren.

Grayscale erweitert sein Krypto-Produktportfolio in einem zunehmend zugänglicheren regulatorischen Umfeld. Das Unternehmen hat sich auch in ETFs engagiert, die mit anderen digitalen Vermögenswerten verbunden sind, wie dem BNB-Token von Binance und Zcash. Zudem war Grayscale einer der ersten Anbieter, der einen Chainlink-ETF auf den Markt brachte.

Insgesamt unterstreicht die jüngste Aktualisierung einen sich wandelnden Markt für Krypto-ETF-Verwahrungsdienste. Obwohl Coinbase nach wie vor führend ist, gewinnt Anchorage an Sichtbarkeit. Mit zunehmendem Wettbewerb könnten Unternehmen ihre Strategien weiter anpassen, um das Interesse der Anleger zu gewinnen. Infolgedessen wird der Wettlauf um die Zulassung von Hyperliquid-ETFs immer aggressiver.

germanlbn

Über den Autor

germanlbn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert