Philippines SEC warnt vor dYdX und 6 Krypto-Plattformen in Investorenwarnung
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Philippines SEC warnt vor dYdX und 6 Krypto-Plattformen in Investorenwarnung

Von germanlbn

Philippinische SEC warnt vor dYdX und sechs Kryptoplattformen und verweist auf fehlende Registrierung und zunehmende Risiken für philippinische Investoren.

Die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat eine deutliche Warnung vor mehreren Kryptoplattformen ausgesprochen. Es wird empfohlen, dass Filipinos nicht in dYdX und sechs weitere investieren sollten. Dabei handelt es sich um Pacifica, Aevo, Ostium, Orderly, Deriv und gTrade, die nicht ordnungsgemäß zugelassen sind.

SEC markiert nicht registrierte Kryptoplattformen, die philippinische Investoren ins Visier nehmen

Laut einem öffentlichen Beitrag entdeckte die Aufsichtsbehörde diese Plattformen, die Investmentdienstleistungen anboten. Es wurde beobachtet, dass sie Renditen, Gewinne oder Zinsen für Nutzer versprachen. Keine dieser Einheiten ist jedoch auf den Philippinen registriert. Daher sind sie gesetzlich nicht berechtigt, derartige Dienstleistungen für die breite Masse anzubieten.

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Darüber hinaus bestätigte die SEC, dass diese Plattformen keine registrierten Krypto-Asset-Dienstleister sind. Jede kryptobezogene Dienstleistung im Land erfordert diese Lizenz. Unternehmen können ohne sie keine Finanzprodukte betreiben oder vermarkten. Folglich gelten diese Plattformen als unlizenziert und riskant.

Gemäß den geltenden Vorschriften müssen Unternehmen strenge Anforderungen erfüllen, um genehmigt zu werden. Sie müssen eine physische Niederlassung auf den Philippinen haben. Darüber hinaus sollten sie über ein Mindestkapital von 100 Millionen Philippinischen Peso (₱100 Mio.) verfügen. Diese Maßnahmen sollen Sicherheit und Verantwortung auf dem Kryptomarkt gewährleisten.

Außerdem erwähnte die SEC, dass diese Websites Online-Handelsdienstleistungen anbieten. Dabei handelt es sich um Krypto-Assets und Derivate wie Perpetual Contracts. Dennoch sind diese Angebote unrechtmäßig, sofern sie nicht registriert sind. Daher laufen Investoren, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen, ein hohes Risiko, ihr Geld zu verlieren.

Strenge Strafen und zunehmende Durchsetzung im gesamten Kryptosektor

Die SEC warnte davor, dass nicht lizenzierte Plattformen Investoren dem Risiko von Betrug aussetzen. Sie können auch Marktmanipulation und unerwartete finanzielle Verluste verursachen. Nutzer sind in solchen Situationen gesetzlich nicht ausreichend geschützt. Daher forderte die Aufsichtsbehörde die Bürger auf, wachsam und gut informiert zu sein.

Die Warnung richtete sich auch an Promotoren und Influencer, die diese Plattformen unterstützen. Jede Person, die bei der Werbung oder dem Verkauf dieser Dienstleistungen hilft, kann strafrechtlich verfolgt werden. Dies betrifft Vertreter, Vermarkter und Online-Inhaltsersteller. Daher sind die Plattformen nicht mehr die einzige Quelle rechtlicher Risiken.

Lokale Gesetze können für Verstöße Geldstrafen von bis zu ₱5.000.000 verhängen. Dies entspricht nach aktuellen Schätzungen etwa 89.000 Euro. Zusätzlich können die Täter mit bis zu 21 Jahren Haft bestraft werden. Diese Strafen zeigen, wie ernst die Warnung der Aufsichtsbehörde ist.

In der Zwischenzeit hat die SEC in den letzten Jahren ihre Durchsetzungsmaßnahmen verstärkt. Im Jahr 2024 blockierte sie den Zugang zu Binance im Land. Später in 2025 beschränkte sie auch Coinbase und Gemini. Diese Maßnahmen deuten auf einen restriktiveren Ansatz gegenüber internationalen Plattformen hin.

Darüber hinaus arbeitet die SEC mit großen Technologieunternehmen zusammen, um den Zugang einzuschränken. Sie kooperiert mit Google, Apple und Meta. Das Ziel ist es, unbefugte Anwendungen und zugehörige Werbung zu eliminieren.

Insgesamt weist die Warnung auf die zunehmenden Probleme der Kryptosicherheit auf den Philippinen hin. Die Aufsichtsbehörde ist bestrebt, Investoren zu schützen, während der Markt lebhaft ist. Nutzer werden daher ermutigt, Plattformen vor einer Investition zu überprüfen. Dieser Schritt kann helfen, Verluste und rechtliche Probleme zu vermeiden.

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