Die Bitcoin-Börsenreserven schrumpfen rapide, während BlackRock, Strategy und große Unternehmen das Angebot aufkaufen. Hier zeigt, was die Daten aussagen.
Bitcoin-Reserven an Börsen schrumpfen weiter. Laut CryptoQuant zeigen On-Chain-Daten, dass die Bestände an Börsen sowohl im monatlichen als auch im jährlichen Zeitrahmen rückläufig sind.
Institutionelle Akteure saugen das Angebot in rasantem Tempo auf.
Analysten weisen nun auf diesen Abfluss als ein wichtiges Signal hin, das es zu beobachten gilt. Der Trend wirft eine zentrale Frage auf: Wer kauft all diese Bitcoins?
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Daten zu Börsenreserven deuten auf eine massive Angebotsverschiebung hin
Der CryptoQuant-Analyst Sunny Mom hob das Muster in einem aktuellen Beitrag hervor.
Die Daten, sowohl monatlich als auch jährlich gemessen, zeigen durchweg sinkende Börsenguthaben. Der Analyst beschrieb es einfach: Das Angebot wird abgeschöpft.
Diese Art von anhaltenden Abflüssen von Börsen bedeutet in der Regel, dass Coins in Cold Storage oder institutionelle Verwahrung wandern. Coins, die Börsen verlassen, stehen nicht für sofortige Verkäufe zur Verfügung. Diese reduzierte Verfügbarkeit verknappt das zirkulierende Angebot im Laufe der Zeit.
The Great Supply Drain
“The data is clear: exchange inventory—whether measured by year or by month—is heading one direction — down mostly. The supply is being drained… Bitcoin is becoming increasingly scarce.” – By @chich1217 pic.twitter.com/6fppg76hGO
— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) April 22, 2026
Der Trend gewann zwischen 2023 und 2024 merklich an Fahrt. CryptoQuant identifizierte diesen Zeitraum als Wendepunkt für eine beschleunigte Reserveverknappung. Die Zahlen haben sich seitdem nicht umgekehrt.
Institutionelle Bitcoin-Käufe beschleunigen den Abfluss
Mehrere große Finanzinstitute sind in erheblichem Umfang in den Bitcoin-Markt eingestiegen.
BlackRock hat 2024 seinen Spot-Bitcoin-ETF IBIT aufgelegt, und dessen verwaltetes Vermögen ist seitdem stark gewachsen. Strategy gibt weiterhin Anleihen aus, um mehr Bitcoin zu erwerben, und hält nun etwa 4 % des Gesamtangebots.
Morgan Stanley hat einen eigenen Bitcoin-ETF mit niedrigen Gebühren aufgelegt, der unmittelbar nach der Notierung 100 Millionen Dollar einsammelte.
Charles Schwab hat 46 Millionen Kunden den direkten Bitcoin-Handel eröffnet. Goldman Sachs hat ebenfalls einen Bitcoin Covered Call Yield ETF beantragt.
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Jeder dieser Schritte lenkt das Angebot von den offenen Märkten ab. Während diese Firmen akkumulieren, sind weniger Coins auf Handelsplattformen verfügbar. Die Auswirkung auf die Börsenreserven ist direkt und messbar.
Bitcoin-Kurs reagiert, während Analysten wichtige Niveaus beobachten
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wird Bitcoin bei 78.062,47 $ gehandelt, so die Daten von CoinGecko.
Der Kurs stieg in den letzten 24 Stunden um 1,99 % und in der vergangenen Woche um 5,27 %. Das Handelsvolumen des letzten Tages belief sich auf über 46 Milliarden Dollar.
Der Marktanalyst Lennaert Snyder stellte fest, dass Bitcoin kürzlich das vorherige Wochenhoch überwunden hat. Er identifizierte zwei kurzfristige Szenarien: einen erneuten Test des täglichen Ungleichgewichts nahe 76.927 $ oder ein Aufsammeln interner Liquidität um 79.360 $.
$BTC just took out the previous weekly high.
This means the ~$70,566 previous weekly low is not a target anymore for me this week.
At this point I'm interested in just two scenario's.
If we get a retest and a fill of the daily ~$76,927 imbalance, I'll look for longs after… pic.twitter.com/d0A62rxeHL
— Lennaert Snyder (@LennaertSnyder) April 22, 2026
Der Analyst Daan Crypto Trades wies auf den täglichen 200er gleitenden Durchschnitt und eine CME-Lücke nahe 84.000 $ als die nächsten zu beobachtenden Bereiche hin, falls die Aufwärtsbewegung anhält.
Die Angebotsdaten und die Preisbewegung zusammen zeichnen ein Bild von sich verknappender Verfügbarkeit bei gleichzeitig wachsender Nachfrage.





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