Coinbase verlagert die New Yorker Klage an ein Bundesgericht, bestreitet Glücksspielansprüche und wirft wichtige Fragen zur Regulierung der Prognosemärkte in den USA auf.
Coinbase hat eine große Klage vor ein Bundesgericht in den Vereinigten Staaten gebracht. Im Fall geht es um Prognosemärkte und die New Yorker Glücksspielgesetze. Darüber hinaus könnte die Kontroverse die Zukunft digitaler Handelsplattformen beeinflussen.
Der Konflikt im Glücksspielrecht verschärft sich im Coinbase-Rechtsstreit
Chief Legal Officer von CoinbasePaul Grewalgab bekannt, dass das Unternehmen den Fall vor einem staatlichen Gericht verhandelt habe. On Wednesday, he posted the update publicly. Darüber hinaus behauptete er, dass der Fall erhebliche bundesrechtliche Fragen aufwirft.
Letitia James war die erste, die die Klage einreichte. Sie behauptete, dass Coinbase und Gemini illegale Prognosemärkte betrieben. Ihr Büro sagt, dass diese Seiten gegen die staatlichen Glücksspielgesetze verstoßen. So erlangte der Fall bald landesweite Bekanntheit.
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Prognosemärkte ermöglichen es Benutzern, mit zukünftigen Ereignissen zu handeln. Nutzer können beispielsweise Wahlergebnisse oder Konjunkturschwankungen vorhersagen. Diese Verträge neigen dazu, eindeutige Ja- oder Nein-Ergebnisse zu verwenden. Daher werden sie von einigen Behörden mit Glücksspiel gleichgesetzt.
Jedoch,Coinbaselehnt diese Behauptungen vehement ab. Das Unternehmen behauptete, dass solche Märkte auf Bundesebene reguliert würden. Weiter hieß es, dass die Übertragung des Falles eine gerechte gerichtliche Verhandlung garantiere. Dies hat dazu geführt, dass der Rechtsstreit eine größere Bühne erreicht hat.
Der rechtliche Konflikt um die Bundes- und Landesbehörden nimmt zu
Die Behörden von New York behaupten, dass diese Websites nicht lizenziert sind. Sie behaupten auch, dass Benutzer bereits ab 18 Jahren beteiligt sein könnten. Mittlerweile gilt in New York ein gesetzliches Mindestalter für Glücksspiele von 21 Jahren. Daher sind die Regulierungsbehörden der Meinung, dass der Verbraucherschutz lax sein kann.
Darüber hinaus strebt der Staat auch hohe Geldstrafen an. Es strebt ein Minimum von 2,2 Milliarden US-Dollar an Coinbase an. Außerdem muss Gemini 1,2 Milliarden US-Dollar ausgeben. Darüber hinaus forderten die Behörden vom Staat Geldstrafen in Höhe des Dreifachen des Unternehmensgewinns.
Coinbase hingegen wies darauf hin, dass diese Märkte durch Bundesgesetze reguliert werden sollten. Als wichtigste Behörde wurde die Commodity Futures Trading Commission identifiziert. Das Unternehmen behauptete, dass Prognosemärkte zu nationalen Finanzsystemen gehörten. Daher ist sie nicht der Meinung, dass die Staaten sie unabhängig regulieren sollten.
Dieser Konflikt ist nicht auf einen einzelnen Staat beschränkt. Die CFTC hat sich auch gegen die Regeln von Arizona, Connecticut und Illinois ausgesprochen. Es wird behauptet, dass solche Produkte nur von Bundesregulierungsbehörden reguliert werden können. Der Kampf ist somit Ausdruck eines größeren landesweiten Rechtsstreits.
Coinbase-Aktien fallen um 7 %, nachdem Klagenachrichten den Markt erschüttert haben
Unterdessen bietet Coinbase durch seine Partnerschaft mit Kalshi weiterhin Prognosemärkte an. Kalshi ist bereits bei der CFTC registriert. Daher geht Coinbase davon aus, dass seine Dienste den bestehenden Regeln entsprechen. Aber der Ausgang des Falles könnte diese Haltung ändern.
Auf die rechtlichen Neuigkeiten wurde im Markt bereits reagiert. Am 21. April fielen die Coinbase-Aktien um über 7 %. Dieser Rückgang deutet auf die Angst der Anleger vor regulatorischen Risiken hin. Darüber hinaus könnte sich die anhaltende Unsicherheit auf andere Kryptoplattformen auswirken.
Laut Rechtsexperten könnte der Fall vor den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten gelangen. In diesem Fall kann die letztendliche Kontrolle über die Prognosemärkte durch die Richter bestimmt werden. Somit könnte die Entscheidung die Zukunft des digitalen Finanzwesens im Land beeinflussen.
Insgesamt macht der Fall die zunehmenden Spannungen zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Regulierungsbehörden deutlich. Es zeigt auch die Herausforderung neuer Finanzinstrumente gegenüber alten Gesetzen. Unternehmen und Nutzer werden auf der Hut sein, während sich das Gerichtsverfahren entfaltet.
Quelle: Live Bitcoin News





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