Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen Einfrieren von 1 Mrd. Dollar Token, während das Unternehmen die Klage als verzweifelte Ablenkung bezeichnet.
Der Rechtsstreit zwischen Justin Sun und World Liberty Financial hat schnell weltweit Aufmerksamkeit erregt. Allerdings gibt es nun auf beiden Seiten mächtige und gegensätzliche Behauptungen. Darüber hinaus stehen in dem Streit Milliarden digitale Vermögenswerte und schwerwiegende Vorwürfe beider Seiten auf dem Spiel.
Klage löst scharfe Reaktionen von World Liberty-Führungskräften aus
Justin Sun hat gerade vor einem Bundesgericht in Kalifornien Klage eingereicht. Er behauptete, World Liberty Financial habe ungerechtfertigt fast 4 Milliarden WLFI-Token eingefroren. Laut seiner Klageschrift sind diese Token etwa 1 Milliarde Dollar wert. Darüber hinaus behauptete er, die Maßnahme habe ihm ohne triftigen Grund sein Stimmrecht entzogen.
Justin Sun’s recent lawsuit against @worldlibertyfi is a desperate attempt to deflect attention from Sun’s own misconduct. His claims are entirely meritless, and World Liberty looks forward to getting the case thrown out promptly.
He engaged in misconduct that required World…
— Zach Witkoff (@ZachWitkoff) April 22, 2026
World Liberty Financial wies diese Vorwürfe jedoch zurück. Das Unternehmen beschrieb die Klage als verzweifelte Ablenkung Suns von seinen eigenen Problemen. Darüber hinaus sagte Mitbegründer Zach Witkoff, die Anschuldigungen seien völlig unbegründet. Er sagte auch, er sei sicher, dass das Gericht den Fall in naher Zukunft abweisen werde.
Verwandte Lektüre: Justin Sun verklagt World Liberty wegen eingefrorener WLFI-Token | Live Bitcoin News
Unterdessen postete Eric Trump eine Antwort in den sozialen Medien. Er verglich die Klage mit einem seltsamen Kunstkauf von Sun. Insbesondere verwies er auf ein für 6 Millionen Dollar gekauftes Bananen-Gemälde, das an eine Wand geklebt war. Damit implizierte er, dass die Klage ebenfalls unvernünftig und übertrieben sei.
Vorwürfe des Token-Einfrierens und finanzieller Druck verschärfen den Streit
Die Klage von Sun enthielt einige schwerwiegende Vorwürfe gegen das Unternehmen. Zunächst behauptete er, das Einfrieren der Token sei ohne jeden rechtfertigenden Grund erfolgt. Außerdem behauptete er, diese Aktion habe ihm finanziellen Schaden und Kontrollverlust gebracht. Er behauptete weiter, das Unternehmen habe Token im Wert von etwa 320 Millionen Dollar blockiert.
Darüber hinaus behauptete Sun, dass der Unternehmensmanager Chase Herro ihn bedroht habe. Die Klage besagt, dass Herro damit gedroht habe, Sun aufgrund von KYC-Problemen bei den Behörden anzuzeigen. Diese Drohung sei angeblich erfolgt, falls Sun versuchen sollte, zu klagen. Daher beschrieb Sun dieses Verhalten als eine Form von Druck und Erpressung.
Ferner behauptete Sun, der Konflikt habe begonnen, als er eine weitere große Investition abgelehnt habe. Er behauptete, das Unternehmen habe von ihm verlangt, weitere 200 Millionen Dollar in ein Stablecoin-Projekt zu investieren. Doch er lehnte ab, und er glaubt, dass ihm deswegen Vergeltung angetan wurde. Folglich argumentierte er, das Einfrieren der Token sei keine normale Geschäftsentscheidung gewesen.
Auf der anderen Seite wies World Liberty Financial alle derartigen Behauptungen zurück. Zach Witkoff sagte, das Unternehmen habe gehandelt, um sich selbst und seine Nutzer zu schützen. Er sagte, die Maßnahmen gegen Sun seien notwendig gewesen, gab jedoch die genauen Gründe nicht preis.
Darüber hinaus brachte die Klage von Sun auch die Frage der finanziellen Gesundheit des Unternehmens auf. Er sagte, das Unternehmen könne kurz vor der Insolvenz stehen. Er deutete auch an, dass Insider bis zu 95 % der Mittel aus dem Token-Verkauf veruntreuen würden.
Trotz des anhaltenden Streits bekräftigte Sun seine persönliche Haltung separat. Er sagte, dass er weiterhin Donald Trump unterstütze. Dennoch schrieb er die bestehenden Probleme einigen Personen im Projekt zu.





Schreibe einen Kommentar