Crypto-Koalition drängt SEC auf formelle DeFi-Regeln
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Crypto-Koalition drängt SEC auf formelle DeFi-Regeln

Von germanlbn

Mehr als 30 Kryptofirmen fordern die SEC auf, informelle Richtlinien zur DeFi-Schnittstelle in verbindliche Regeln umzuwandeln, und warnen davor, dass die künftige Führung ihren Kurs ändern könnte.

Eine Koalition aus mehr als 30 Kryptofirmen und Interessengruppen drängt daraufUS-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission).handeln. 

Die Gruppe möchte, dass die Agentur die jüngsten informellen Mitarbeiterrichtlinien in verbindliche Regeln umwandelt. Ihr Vorstoß konzentriert sich darauf, wie die SEC nicht verwahrte Benutzerschnittstellen nach dem Broker-Dealer-Gesetz behandeln sollte. 

Im Mittelpunkt steht die Sorge, dass informelle Beratung allein keinen dauerhaften Schutz bieten kann. Die vom DeFi Education Fund angeführte Koalition überbrachte ihre Botschaft in einem formellen Brief an die SEC.

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Gruppen sagen, dass die Leitlinien der SEC-Mitarbeiter zu DeFi-Schnittstellen unzureichend sind

Anfang dieses Monats veröffentlichte die Abteilung für Handel und Märkte der SEC eine Mitarbeitererklärung. Es wurde darauf hingewiesen, dass für bestimmte nicht verwahrte Schnittstellen, wie z. B. DeFi-Frontends und selbstverwahrende Wallets, möglicherweise keine Broker-Dealer-Registrierung erforderlich ist. Die Koalition begrüßte diesen Schritt. 

Stand With Crypto und seine Mitunterzeichner bezeichneten die Erklärung jedoch als eine Übergangsmaßnahme und nicht als dauerhafte Lösung. Sie stellten fest, dass die Stellungnahmen des Personals keine rechtlich bindende Wirkung haben und jederzeit rückgängig gemacht werden können.

DerBrief gewarntdass eine zukünftige SEC-Administration die Definition von „Makler“ überdenken und erweitern könnte. Diese Erweiterung könnte Softwareentwickler und Infrastrukturanbieter in das Broker-Dealer-Registrierungsregime einbeziehen. 

Laut der Koalition würde dieses Ergebnis die Entwicklung von Tools behindern, die Anlegern einen besseren Zugang zu Blockchain-Märkten ermöglichen. SEC-Kommissarin Hester Peirce wiederholte diese Besorgnis in ihren eigenen Bemerkungen und nannte die Stabserklärung einen hilfreichen, aber unzureichenden Schritt.

Die Koalition hat eine klare Unterscheidung zwischen nicht verwahrenden Schnittstellen und traditionellen Broker-Dealern getroffen. Sie argumentierten, dass diese Schnittstellen keine Transaktionen vermitteln. Stattdessen wandeln sie Benutzeranweisungen in Befehle um, die Blockchains lesen können. 

Darüber hinaus behält der Nutzer jederzeit die volle Kontrolle über sein Vermögen. Dieser technische Unterschied, so behaupten die Gruppen, bedeute, dass diese Tools nicht die gleichen regulatorischen Bedenken aufwerfen wie herkömmliche Broker. 

Die Kernforderung der Koalition ist die Festlegung von Mitteilungen und Kommentaren

Konkret fordert die Koalition eine „Notice-and-Commentary“-Regelung. Dieser Prozess würde die von der SEC vorgeschlagenen Regeln für öffentliches Feedback öffnen, bevor sie in Kraft treten. 

Die Gruppen argumentieren, dass dieser Ansatz dauerhafte, technologieneutrale Standards schaffen würde. Es würde Entwicklern und Unternehmen einen zuverlässigen Rahmen bieten, auf dem sie aufbauen können, und keine Leitlinien, die sich mit jeder neuen SEC-Führung ändern könnten.

In ihrem Brief forderten die Unterzeichner die Kommission auf, einen prinzipienbasierten Rahmen zu verabschieden. Dieser Rahmen würde klare, objektive Kriterien dafür festlegen, was als Maklertätigkeit gilt. 

Sie betonten, dass formelle Regeln auch anderen Akteuren der Blockchain-Infrastruktur Klarheit bringen würden. 

Validatoren, API-Anbieter, Datennetzwerke, Orakel und Cloud-Dienste zählen zu denjenigen, die sie als potenziell von mehrdeutigen Brokerdefinitionen betroffen eingestuft haben.

Die Koalition verwies auch auf die kürzlich gegründete SECKrypto-Task Forceals positive Entwicklung. Sie stellten fest, dass die Task Force technische Briefings in der gesamten Agentur gefördert und unterschiedliche Perspektiven aus der Branche begrüßt habe. 

Darüber hinaus äußerten die Gruppen die Hoffnung, dass diese Offenheit zu einer formellen Regelsetzung führen würde, die die technischen Realitäten dezentraler Systeme widerspiegelt.

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Die allgemeinere Besorgnis der Branche besteht, wie in dem Brief zum Ausdruck gebracht, darin, dass regulatorische Unsicherheit Risiken schafft. 

Entwickler, die Softwaretools entwickeln, können nicht zuversichtlich investieren, wenn sich die ihnen zugrunde liegende rechtliche Grundlage ändern könnte. Die Koalition betonte, dass Ad-hoc-Richtlinien Bauherren dazu zwingen, in einer Grauzone zu agieren. 

Sie argumentierten, dass eine formelle Regelung diese Belastung beseitigen und es der Branche ermöglichen würde, langfristig zu planen.

Eleanor Terrett berichtete über den Vorstoß der Koalition und wies darauf hin, dass die Gruppe gewarnt habe, dass die künftige SEC-Führung ohne verbindliche Regeln die Brokerdefinitionen auf Softwareentwickler ausweiten könnte. Dieses Ergebnis, warnte die Koalition in ihrem Brief, würde letztendlich den Anlegern schaden, indem der Zugang zu Blockchain-Tools eingeschränkt würde. 

Kommissar Peirce hat bereits zuvor ähnliche Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Anwendung der Broker-Dealer-Regeln durch die SEC auf neutrale Software geäußert.

Die Koalition sagte, sie freue sich darauf, im weiteren Verlauf des Prozesses detailliertere Kommentare abzugeben. Im Moment ist ihre Forderung klar: Bauen Sie auf der Personalerklärung mit Regeln auf, die über eine einzelne Amtszeit hinaus Bestand haben.

Quelle: Live Bitcoin News

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