LayerTwo Labs kündigt Bitcoin-Fork an: eCash-Airdrop für BTC-Inhaber geplant
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LayerTwo Labs kündigt Bitcoin-Fork an: eCash-Airdrop für BTC-Inhaber geplant

Von germanlbn

LayerTwo Labs plant einen Bitcoin-Fork bei Block 964.000 im August 2026. BTC-Inhaber erhalten eCash im Verhältnis 1:1. Hier ist, was Sie wissen müssen.

LayerTwo Labs startet diesen August einen neuen Bitcoin-Hard-Fork.

Der Fork wird bei Block 964.000 stattfinden. Jeder BTC-Inhaber erhält eine gleich große Menge des neuen Coins namens eCash.

Paul Sztorc, eine Schlüsselfigur hinter dem Projekt, gab die Entwicklung auf X bekannt. Der Fork soll durch eine neue Layer-2-Infrastruktur umfassende Änderungen am Bitcoin-Netzwerk einführen.

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Was der eCash-Bitcoin-Fork für BTC-Inhaber bedeutet

Der Airdrop erfolgt im einfachen Verhältnis 1:1. Ein Inhaber von 4,19 BTC erhält nach dem Fork beispielsweise 4,19 eCash. Sztorc stellte fest, dass die Empfänger die neuen Coins verkaufen, behalten oder vollständig ignorieren können.

Die neue Chain spiegelt die bestehende Codebasis von Bitcoin Core weitgehend wider. Sie behält SHA-256-Mining und die Obergrenze von 21 Millionen Coins bei.

Das Team bestätigte, dass es weiterhin Änderungen von Bitcoin Core übernehmen wird, auch ungünstige. Der Fork-Client wird 30 Tage vor dem Fork-Datum gesperrt.

Ein Coin-Splitter-Tool befindet sich ebenfalls in Entwicklung. Es wird Nutzern helfen, ihre BTC nach dem Fork von eCash zu trennen. Kompatible Wallets werden den Claim-Prozess unterstützen.

Drivechains und Layer-2-Entwicklung im eCash-Netzwerk

Die wichtigste technische Ergänzung des Forks ist die Drivechain-Unterstützung. Dies aktiviert BIP300 und BIP301 über eine Soft-Fork-Methode namens CUSF. Es ändern sich keine Codezeilen auf der Hauptchain selbst.

LayerTwo Labs hat derzeit sieben Sidechains in Entwicklung. Dazu gehört eine auf Privatsphäre ausgerichtete Chain, die nach dem Vorbild von Zcash gestaltet ist.

Weitere Projekte in der Pipeline sind Truthcoin für Prognosemärkte, CoinShift für dezentrale Börsen, BitAssets für NFTs, BitNames für Identität und Photon für Quantenresistenz.

Alle Sidechains nutzen Merge Mining.

Laut Sztorc bedeutet dies, dass Miner zusätzliche Einnahmen ohne zusätzliche Kosten erzielen. Das Team behauptet, dass die L2-Infrastruktur skaliert werden kann, um weltweit 8 Milliarden Nutzer zu bedienen.

Wie sich dieser Fork vom Bitcoin-Cash-Split 2017 unterscheidet

Sztorc zog klare Vergleiche zwischen diesem Fork und dem Bitcoin-Cash-Hard-Fork von 2017.

Im Gegensatz zu BCH lässt das neue Projekt das Wort „Bitcoin“ vollständig aus seinem Namen weg. Das Team baut eine eigenständige Marke rund um die eCash-Identität auf.

Sztorc hob auch die viermonatige Vorankündigung als bewusste Entscheidung hervor.

Der BCH-Fork 2017 gab den Nutzern weit weniger Zeit zur Vorbereitung. Er wies auch auf das frühe Transaktions-Replay als Schutzmaßnahme für Nutzer während der Übergangszeit hin.

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Die Finanzierung des Projekts stammt von frühen, mit Satoshi verbundenen Coins, die Projektinvestoren zugewiesen wurden. Dieser Aspekt des Finanzierungsmodells hat in der Krypto-Community Debatten ausgelöst.

Der Name „eCash“ hat ebenfalls Fragen aufgeworfen, da eine bestehende Kryptowährung bereits diesen Namen trägt.

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