Krypto-Händler CryptoCred warnt, dass die Altseason vorbei ist, und nennt schlechte Coin-Qualität, hohe Korrelation und nachlassendes spekulatives Aufwärtspotenzial in diesem Zyklus.
Ein bekannter Krypto-Händler schlägt Alarm. CryptoCred, ein viel beachteter Analyst auf X, veröffentlichte eine unverblümte Einschätzung des aktuellen Kryptowährungsmarktes.
Der Beitrag hat seitdem große Aufmerksamkeit erregt. Er hebt strukturelle Veränderungen hervor, die möglicherweise die Funktionsweise von Krypto-Zyklen dauerhaft verändert haben.
Die Analyse erhielt 568 Likes und löste in der Community breite Zustimmung aus.
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Altcoin-Qualität und Marktkorrelation schaden Händlern
CryptoCred wies auf einen besorgniserregenden Rückgang der Qualität der Spitzen-Coins hin. Er bezeichnete einen Großteil der Top 50 als „Ghost Coins oder aufgeblähte Governance-Slop“.
Viele dieser Vermögenswerte haben sich schlecht entwickelt und sind, wie er sagt, uninvestierbar. Über die Qualität hinaus wies er auf extreme Korrelation im gesamten Markt hin.
Sektoren, die sich früher unabhängig bewegten, konvergieren jetzt, besonders während Abschwüngen. Das macht gezielte, sektorbezogene Wetten weit weniger effektiv als zuvor.
Der Bereich der Long-Tail-Spekulation hat sich ebenfalls verändert. CryptoCred stellte fest, dass er sich von einem Hochrisiko-Hochbelohnungs-Gebiet zu einem nahezu Nullsummen-Umfeld verschoben hat.
Ein Großteil der spekulativen Aktivität hat sich von zentralisierten Börsen in das verlagert, was er „max PvP-Einstellungen“ nannte. Das macht breite Altcoin-Rallyes weitaus schwieriger aufrechtzuerhalten oder zu replizieren.
Crypto's current state is a bit shit
1. Market cap is not an indicator of quality – the top 50 is made up of ghost coins or bloated governance slop that has underperformed and is uninvestable
2. The long tail speculative stuff went from high risk high reward to 'some dude in…
— Cred (@CryptoCred) April 30, 2026
Spekulation hat sich über Krypto hinaus bewegt
CryptoCred argumentierte auch, dass Krypto nicht mehr die dominierende Grenze für spekulatives Kapital ist. Institutionen jagen jetzt künstliche Intelligenz.
Einzelhändler tendieren zu Null-Tage-Optionen und Einzelaktien.
Diese Verschiebung hat die Art von Momentum-Effekten reduziert, die Krypto einst für frühe Teilnehmer so lohnend machten.
Sogar historisch zuverlässige Spiele haben enttäuscht. Er stellte fest, dass Bitcoin und Ethereum im Vergleich zu früheren Zyklen unterdurchschnittlich abgeschnitten haben.
Die alte Logik, tiefe Drawdowns zu kaufen für garantierte explosive Erholungen, hat ihre Schärfe verloren.
Er beschrieb dies als „Konvexitätsabflachung“, ein Begriff, der das reduzierte Aufwärtspotenzial über die Anlageklasse hinweg widerspiegelt.
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Was Händler in Zukunft erwarten sollten
Krypto-Kommentator Doug Funnie fügte eine wichtige Beobachtung zur Diskussion hinzu.
Er beschrieb diesen Zyklus als „Triple Top“, mit Gipfeln, die fast ein Jahr auseinander liegen. Diese Struktur überraschte die meisten Teilnehmer.
Er stellte auch eine schwierige Frage zur aktuellen Position von Bitcoin. Bei Aktien nahe Allzeithochs fühlt sich der Kauf eines 50% BTC-Dips riskanter an als in früheren Zyklen.
Funnie skizzierte zwei Wege, vor denen Händler jetzt stehen. Der erste ist der Kauf des Dips trotz breiterer Marktunsicherheit.
Der zweite ist das Warten auf eine tiefere Abwärtsbewegung, wobei einige auf Ende 2026 als möglichen Kapitulationspunkt verweisen.
CryptoCred schloss seine Analyse mit einer selbstbewussten Anmerkung, indem er einräumte, dass er einfach „den Boden doomposten“ könnte.





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