Amerikaner misstrauen Krypto und KI, während Millionen auf die Wahlen 2026 zusteuern
Artificial intelligence (AI)

Amerikaner misstrauen Krypto und KI, während Millionen auf die Wahlen 2026 zusteuern

Von germanlbn

Die Amerikaner hinterfragen Krypto und KI, während Millionen in die Wahlen 2026 eintreten. Neue Umfrage zeigt Misstrauen, Risikoängste und Forderungen nach Regulierung.

Viele Amerikaner zeigen Besorgnis über Wahlkampfgelder. Krypto- und KI-Gruppen geben derzeit hohe Summen aus. Die Wähler scheinen jedoch skeptisch gegenüber den beiden Branchen zu sein. Laut einer neuen Umfrage hat sich das Vertrauen noch nicht verbessert. Daher könnten Kandidaten, die mit diesen Mitteln in Verbindung stehen, bald unter Druck geraten.

Neue Umfrage zeigt: Amerikaner wünschen sich strengere Regeln

Eine von Public First in Auftrag gegebene Politico-Umfrage zeigte unmissverständliche Skepsis. Rund 45 % gaben an, dass sich Krypto-Investitionen nicht lohnen. Gleichzeitig sagten 44 %, dass KI sich zu schnell entwickelt. Beide Branchen haben daher schwere Imageprobleme.

Die Umfrage zeigte auch Vertrauenslücken bei den Wählern. Fast 50 % hielten Banken für vertrauenswürdiger als Krypto-Plattformen. Darüber hinaus wünschten sich zwei von drei Befragten, dass der Kongress strenge KI-Regulierungen erlässt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Amerikaner Sicherheit wünschen, bevor sie schnelles Wachstum erleben.

Weiterführende Lektüre: Bessent Goes Public: America Is Losing the Crypto Race and Congress Must Act | Live Bitcoin News 

Politische Organisationen, die mit beiden Branchen verbunden sind, geben Millionen aus. Sie sind daran interessiert, Kandidaten in engen Rennen 2026 zu unterstützen. Diese Förderer hoffen, dass siegreiche Gesetzgeber in Zukunft wohlgesonnene Regulierungen unterstützen werden. Die öffentliche Besorgnis könnte diese Strategie jedoch schwächen.

Bei Testwahlen wünschten sich die Wähler strengere KI-Regulierungen. Kandidaten mit Unterstützung von Gruppen, die mildere Regeln anstrebten, schnitten schlecht ab. Darüber hinaus bevorzugten die Bürger Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Umwelt. Die Positionen zu bestimmten Themen können daher wichtiger sein als Wahlkampfgelder.

Chris Murphy äußerte sich sehr kritisch über den Ausgabentrend. Er behauptete, dass Krypto von den Menschen nicht vertraut wird. Er warnte zudem die Wähler, die unregulierte KI-Macht nicht mögen. Daher könnten einige Demokraten diese Spenden öffentlich angreifen.

Bereits fließt viel Geld durch Super-PAC-Netzwerke. Leading the Future soll über 75 Millionen Dollar gesammelt haben. Es unterstützte Rennen in North Carolina, Texas, Illinois und New York. Das zeigt, dass KI-Gelder schnell expandieren.

Krypto-Gruppen erweitern ihren Einfluss vor der Novemberwahl

Ein weiterer großer Geldgeber in diesem Zyklus ist Fairshake. Es wird von Coinbase, Andreessen Horowitz und Ripple Labs unterstützt. Berichten zufolge wurden bereits 28 Millionen Dollar in umkämpften Vorwahlen ausgegeben. Der Einfluss der Kryptowährungen bleibt daher groß.

Dennoch garantiert Geld nicht überall Siege. In Illinois wurde ein von der Industrie unterstützter Kandidat Berichten zufolge besiegt. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass die Wähler möglicherweise gegen externe Gelder sind. Daher könnte Wahlkampfgelder allein die Rennen nicht entscheiden.

Auch in Washington ist ein starker Anstieg der Lobbyarbeit zu verzeichnen. Die KI-Firmen wollen auch nach dem Wahltag ein Mitspracherecht haben. OpenAI und Anthropic sollen Anfang 2026 Rekordsummen für Lobbyarbeit ausgegeben haben. Das ist ein Hinweis auf langfristige politische Absichten.

Auch Krypto-Firmen drängen auf neue Gesetze. Sie möchten, dass der Kongress die Regeln für digitale Vermögenswerte neu definiert. Laut ihren Befürwortern sind einfachere Gesetze vorteilhaft für Wachstum und Beschäftigung. Kritiker weisen darauf hin, dass zunächst noch robustere Schutzmaßnahmen umgesetzt werden müssen.

Über die Wahlen hinaus gibt es auch zunehmenden lokalen Widerstand. Einige Gemeinden lehnen große KI-Rechenzentren ab. Themen wie Lärm, Energiebedarf und Infrastrukturüberlastung sind besorgniserregend. Daher steht das KI-Wachstum vor politischen und öffentlichen Hürden.

Die Zwischenwahlen 2026 sind noch viele Monate entfernt. Daher bleiben die endgültigen Reaktionen der Wähler derzeit unklar. Die ersten Anzeichen sind jedoch recht deutlich. Die Amerikaner wünschen sich Verantwortung, Vertrauen und strengen Schutz. Kandidaten, die diese Botschaft ignorieren, könnten später Schwierigkeiten haben.

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