Das Weiße Haus drängt auf ein Kryptogesetz, während Patrick Witt Gespräche über eine strategische Bitcoin-Reserve signalisiert.
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Das Weiße Haus drängt auf ein Kryptogesetz, während Patrick Witt Gespräche über eine strategische Bitcoin-Reserve signalisiert.

Von germanlbn

Patrick Witt brachte die sich schnell entwickelnde US-Krypto-Gesetzgebung mit zunehmenden Diskussionen über eine strategische Bitcoin-Reserve in Verbindung.

Washington treibt seine Krypto-Agenda voran, während die Gesetzgeber auf eine Sommerfrist für wichtige Gesetze zu digitalen Vermögenswerten zusteuern. Neue Kommentare von Patrick Witt, dem Krypto-Berater des Weißen Hauses, lenkten die Aufmerksamkeit auf Pläne für eine mögliche strategische Bitcoin-Reserve der USA. Die Äußerungen fielen auf der CoinDesk Consensus Miami Konferenz, bei der Beamte über Marktstrukturgesetze, Stablecoin-Politik und die Rolle Amerikas im digitalen Finanzwesen diskutierten.

Washington strebt schnellere Krypto-Gesetzgebung an, während das globale Rennen um digitale Vermögenswerte intensiver wird

Der Druck ist in den letzten Monaten gestiegen, da mehrere Nationen ihre Krypto-Aktivitäten ausweiten und Zentralbanken tokenisierte Systeme testen. Die Gesetzgeber haben nun ein enges Zeitfenster, um die Gesetzgebung abzuschließen, bevor der Kongress in die Sommerpause geht.

Patrick Witt, Exekutivdirektor des Präsidialrats für digitale Vermögenswerte, sagte, das Weiße Haus wolle, dass der Kongress das Gesetz zur Marktklarheit für digitale Vermögenswerte (Digital Asset Market Clarity Act) vor dem 4. Juli verabschiedet. Witt bezeichnete das Ziel trotz des engen Zeitplans in beiden Kammern als realistisch.

Diskussionen im Bankenausschuss des Senats werden für Ende dieses Monats erwartet. Im Juni könnte dann eine Abstimmung im Senat stattfinden, bevor das Repräsentantenhaus den Gesetzentwurf vor dem Unabhängigkeitstag prüft.

Witt stellte die Bemühungen als Teil eines größeren Vorstoßes dar, um die Vereinigten Staaten in der Finanztechnologie und bei digitalen Vermögenswerten an der Spitze zu halten. Während der Diskussion deutete er auch auf wachsende interne Gespräche über eine strategische Bitcoin-Reserve hin.

Wenige operative Details wurden öffentlich bekannt gegeben. Dennoch deutete Witt an, dass Beamte Bitcoin zunehmend als Teil breiterer Diskussionen zur nationalen Finanzstrategie betrachten. Seine Äußerungen verstärkten Spekulationen, dass Washington Bitcoin letztlich ähnlich behandeln könnte wie strategische Rohstoffe oder Reservegüter.

Bedenken hinsichtlich des globalen Wettbewerbs bleiben zentral für die Position der Regierung. Witt warnte, dass eine Verzögerung der Regeln für digitale Vermögenswerte dazu führen könnte, dass die Vereinigten Staaten Standards folgen, die anderswo festgelegt wurden.

China tauchte während des Gesprächs immer wieder auf. Witt argumentierte, dass die amerikanische Führungsrolle auf den Kapitalmärkten davon abhänge, zuerst Regeln zu setzen, anstatt später zu reagieren.

Stablecoin-Regeln kommen voran, während Regulierungsbehörden mit einer Flut von Branchenkommentaren konfrontiert sind

Die Gesetzgeber scheinen auch kurz davor zu stehen, Streitigkeiten über Stablecoin-Ertragsbestimmungen beizulegen. Anfang dieses Monats brachten Senator Thom Tillis und Senatorin Angela Alsobrooks einen Kompromissvorschlag ein, der einlagenähnliche Ertragsangebote einschränkt, aber bestimmte ausgabenbezogene Belohnungen erlaubt.

Witt sagte, Beamte des Weißen Hauses hätten geholfen, Banken und Krypto-Firmen zusammenzubringen, bevor die Senatoren den Vorschlag fertigstellten. Keine Seite habe das Ergebnis vollständig begrüßt, so Witt, obwohl er diese Balance als Beweis dafür bezeichnete, dass der Kompromiss funktioniert habe.

Die Debatte über Interessenkonfliktbestimmungen geht ebenfalls weiter. Die Demokraten haben sich für strengere Beschränkungen in Bezug auf öffentliche Amtsträger und Krypto-Aktivitäten eingesetzt. Witt sagte, die Verhandlungen konzentrierten sich nun darauf, Regeln gleichmäßig auf die gesamte Regierung anzuwenden, anstatt einzelne Ämter oder Familien ins Visier zu nehmen.

Die Aufmerksamkeit richtete sich auch auf die Umsetzung des GENIUS Act, der im letzten Jahr Regeln für Stablecoin-Emittenten festlegte. Beamte des Finanzministeriums und Finanzregulierungsbehörden prüfen noch öffentliche Kommentare, bevor die endgültigen Fristen für die Regelgebung im Juli eintreffen.

Witt bezeichnete den Prozess als schwierig, aber notwendig. Die Behörden erhielten umfangreiches Feedback aus der Industrie, während sie technische und rechtliche Fragen rund um die Stablecoin-Aufsicht bearbeiteten.

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