Lido und EUA präsentieren ein neues Modell für institutionelle ETH-Beteiligungen
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Lido und EUA präsentieren ein neues Modell für institutionelle ETH-Beteiligungen

Von germanlbn
  • EEA stellte einen Teil seiner Finanzmittel über Lido bereit und erhielt stETH, um mit Liquidität Einsatzprämien zu verdienen.
  • stETH wird von Bitgo, Fireblocks und Copper unterstützt und eignet sich für die institutionelle Verwahrung ohne zusätzliche Einrichtung.
  • Die Eintrittswarteschlange von Ethereum beträgt 56 Tage, was das Liquid Staking zu einer flexibleren Option für Treasury-Teams macht.

Institutionelle ETH-Bestände gehen von der passiven Verwahrung zur aktiven Beteiligung über. Die Enterprise Ethereum Alliancehat eingesetztTeil seiner Staatskasse über das Lido-Protokoll und erhält im Gegenzug stETH. 

Dieser Einsatz stellt ein funktionierendes Modell für ETH-Inhaber dar, die Stake-Belohnungen ohne Betriebsunterbrechung anstreben. 

Gemeinsam zeigen Lido und EEA, dass die native Infrastruktur von Ethereum in die institutionelle Treasury-Verwaltung passen kann, anstatt außerhalb davon zu stehen. 

Die Entwicklung erfolgt, da immer mehr Institutionen von der ETH zur operativen Nutzung übergehen.

Ein praktisches Modell, das auf Liquidität und Verwahrung basiert

Die zentrale Herausforderung für institutionelleETH-Inhaberhat schon immer Rendite und Liquidität in Einklang gebracht. Das native Abstecken zielt auf die Ertragsseite ab, führt jedoch zu erheblichen betrieblichen Reibungsverlusten. 

Die Einrichtung des Validators, die Konfiguration der Verwahrung, Berichtsanforderungen und interne Risikokontrollen erhöhen den Verwaltungsaufwand.

Die Warteschlangenmechanik von Ethereum verschärft das Problem noch. Die Eintrittswarteschlange des Validators dauert derzeit etwa 56 Tage, was bedeutet, dass ETH während des Wartens keine Belohnungen erhält. Die Ausgangswarteschlange beträgt etwa 7 Tage, mit einer zusätzlichen Sweep-Verzögerung von fast 8 Tagen.

Für Treasury-Teams ist es schwierig, diese Zeitvorgaben einzuhalten. Der Zeitpunkt des Ausstiegs wird durch die Protokollmechanik und nicht durch interne Planungszyklen bestimmt. 

Daher reagiert die ETH, die sich dem nativen Staking verschrieben hat, weniger auf sich ändernde Treasury-Bedingungen.

Das Lido-Modell geht dieses Problem direkt durch Liquid Staking an. ETH beteiligt sich an der Absteckung, während stETH in bestehenden Arbeitsabläufen übertragbar und nutzbar bleibt. 

Die Verwahrung, Berichterstattung und die Verwendung von Sicherheiten können im Rahmen der von den Instituten bereits betriebenen Prozesse fortgeführt werden. 

Das Protokoll veröffentlicht außerdem seine Governance-Aufzeichnungen und Knotenbetreiberdaten und unterstützt so die institutionellen Transparenzanforderungen.

Wie stETH in die bestehende institutionelle Infrastruktur passt

Für institutionelle Treasury-Teams bestimmt die Verwahrung, was operativ machbar ist. stETH wird von Anbietern wie Bitgo, Fireblocks und Copper unterstützt. 

Dadurch können Treasury-Teams auf liquide Mittel zugreifen, ohne von den bestehenden Verwahrungsvereinbarungen abzuweichen. Dies bedeutet, dass keine neue Infrastruktureinrichtung erforderlich ist, um mit dem Abstecken zu beginnen.

Auf die Frage, wie die EUA ihre Optionen bewertet habe, verwies Redwan Meslem, Geschäftsführer der EUA, auf drei Kriterien, die die Entscheidung beeinflussten. „Treasury-Entscheidungen hängen von drei Fragen ab. Können wir aussteigen, wenn wir müssen? Unterstützt unser Custody-Stack dies? Hat eine regulierte Institution dies bereits überprüft? Lidos stETH antwortet auf alle drei mit Ja.“

Über die Verwahrung hinaus fungiert stETH auch als Sicherheit auf dezentralen Finanzmärkten.WisdomTreesDas in Europa abgesteckte ETH ETP platziert es in regulierte Zugangsprodukte. Seine aktive Rolle auf den DeFi-Märkten spiegelt außerdem seine Position in der On-Chain-Finanzinfrastruktur wider.

Kean Gilbert, Leiter Institutionelle Beziehungen bei der Lido Ecosystem Foundation, sprach über die Signale, die der Schritt der EUA für den breiteren Markt signalisiert, und beschrieb den Einsatz als Teil eines umfassenderen Übergangs.„Für Institutionen geht es in der nächsten Phase von Ethereum darum, von der Beobachtung zur operativen Nutzung überzugehen. Die Entscheidung der EUA, sich direkt an der Absteckinfrastruktur zu beteiligen, spiegelt diesen Wandel wider.“ 

Der EEA-Einsatz über Lido zeigt, dass institutionelle ETH-Bestände nicht untätig bleiben müssen. 

stETH bietet einen Weg zur Beteiligung, der zu den Verwahrungs-, Liquiditäts- und Betriebsrahmen passt, die die Institutionen bereits haben.

Quelle: Live Bitcoin News

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