- Die Polizei wird die Maßnahmen gegen Tether-„Wäschereien“ verschärfen, die genutzt werden, um Kriminalitätsgelder durch USDT zu waschen.
- Die Polizei baut ihre Ermittlungskapazitäten im Kryptobereich mit speziellen Schulungen und einem Budget von fast 100 Millionen Won aus.
- Kriminelle wandeln Betrugsgelder in Tether um und senden das Geld über Stablecoins ins Ausland.
Ein massiver Angriff auf illegale „Tether-Wäschereien“ wurde in Südkorea gestartet. Die nicht registrierten Geschäfte sollen angeblich Kriminellen dabei helfen, gestohlenes Geld in USDT umzuwandeln. Das Vorgehen gegen Kryptowährungen stellt eine bedeutende Änderung in der Herangehensweise des Landes an den lokalen Kryptoraum dar.
Stärkung der Aufsicht im Kryptosektor
Die Nationale Polizeibehörde wird diese unterirdischen Tauschnetzwerke sofort zerschlagen. Die Beamten zielen auf nicht registrierte Geschäfte, die die üblichen Meldepflichten umgehen. Diese Krypto-Zentren können oft die schnelle Überweisung illegaler Gelder über internationale Grenzen hinweg ermöglichen.
Die Polizei hat bereits ein Sonderbudget von 100 Millionen Won für den Erfolg erhalten. Diese Mittel werden in spezielle Schulungen für Ermittler im Umgang mit komplexen Blockchain-Transaktionen fließen.
Darüber hinaus wird eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Financial Intelligence Unit ein robusteres Überwachungssystem für Kryptowährungen gewährleisten.
Die Strafverfolgungsbehörden werden nach den digitalen Fingerabdrücken bekannter Geldwäscher Ausschau halten. Diese „Wäschereien“ sind der primäre Kanal für den Abzug aus dem regulären Finanzsystem. Daher möchte die Regierung diese Löcher stopfen, um die legitime Krypto-Wirtschaft zu schützen.
Bekämpfung von Stablecoins und globalen Kryptoströmen
Das Modell der „Tether-Wäscherei“ funktioniert nach Angaben der koreanischen Strafverfolgungsbehörden wie folgt: Ein Voice-Phishing-Unternehmen betrügt koreanische Opfer um Won. Die Gewinne werden an eine nicht lizenzierte Kryptowährungs-Handelsagentur in Seoul geliefert (die oft von unscheinbaren Geschäften aus operiert).
Ferner wandelt die Agentur die Won gegen eine geringe Gebühr in USDT um, in der Regel im Tron-Netzwerk. Die USDT werden an Offshore-Wallets überwiesen, die in der Regel von ausländischen Betreibern der Phishing-Organisation verwaltet werden.
Gleichzeitig können die Gelder in andere Währungen umgewandelt oder an Börsen in Ländern mit laxeren Durchsetzungsmaßnahmen ausgezahlt werden.
Neben Finanzverbrechen werden diese Börsen auch mit der zunehmenden Zahl von Drogenhandelsvorfällen in Verbindung gebracht.
Es ist jedoch üblich, dass Online-Drogenmärkte diese Geschäfte nutzen, um die Zahlungsquelle zu verschleiern. Daher ist die Bereinigung des Kryptoraums nun eine Frage der nationalen öffentlichen Sicherheit.
Ausweitung des Durchsetzungsbereichs
Das Briefing enthielt weitere Einzelheiten zu Plänen zur Bekämpfung von „sensationsgetriebenen“ Gewaltverbrechen und geopolitischen Fake News. Die Ermittler sind nun besser darauf vorbereitet, mit den Realitäten physischer und digitaler Bedrohungen umzugehen. Sie werden ihre neuen Werkzeuge einsetzen, um das breitere Krypto-Ökosystem vor böswilligen Akteuren zu stabilisieren.
Die Polizeiführung betonte, dass keine nicht registrierte Börse außerhalb der Reichweite des Gesetzes liege. Sie konzentrieren sich darauf, große Geschäftsbanden zu beseitigen, die im Dunkeln der Stadt operieren.
Diese Bemühungen spiegeln Südkoreas Engagement für eine transparente und legale Krypto-Infrastruktur wider.
Es sind Übergangsmaßnahmen vorhanden, um risikoreiche Geschäfte in verschiedenen Provinzen zu identifizieren.
Die Beamten werden regelmäßig Razzien auf der Grundlage von Informationen durchführen, die sie von der Financial Intelligence Unit erhalten. Dieser proaktive Ansatz soll die Infrastruktur unterbrechen, die für den Betrieb des globalen Geldwäschesystems erforderlich ist.





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